Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Douglas Dare: Omni

26.05.2024Elektro BeatsradioeinsSteen Lorenzen

Douglas Dare

Der Brite Douglas Dare hat sein viertes Studioalbum draußen. Es heißt “Omni”. Eine düstere und filmische Platte, die von Rave-Kultur infiziert ist und von Anfang bis Ende wie eine schonungslose und sehr atmosphärische Story klingt. “Omni” ist auf dem Label Erased Tapes erschienen und auch das Resultat von guter Teamarbeit: Die Labelkollegen Rivale Consoles und Daniel Brandt sind mit am Start. Steen Lorenzen hat mit Douglas Dare über Väter, die Singen, Mamas am Piano, über Matrosen und queere Musik gesprochen. Und verwebt die Geschichten von Douglas Dare mit seiner neuen Musik.

 
 

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Hypnotische Klangwelt – Bill Laurance

26.05.2024SWEET SPOT. Neugierig auf MusikBR-KlassikAlexandra Maria Dielitz —   –  Details

Bill Laurance

«Der Ausgangspunkt meiner Laufbahn ist meine klassische Klavierausbildung», sagt der britische Jazzer Bill Laurance. Für sein neues Album — Bloom» hat Bill das junge 18-köpfige Streichorchester — The Untold Orchestra» dazugeholt. Aus dieser Genre-Symbiose ist eine fantasievolle und hypnotische Klangwelt entstanden – mit einer enormen Bandbreite von Emotionen und Stimmungen.

 
 

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Aaron Altaras, 28, Schauspieler & Sänger

26.05.2024Hörbar RustradioeinsBettina Rust

Aaron Altaras

Es gibt wohl mehrere Wege, um als Schauspielerin oder Schauspieler in Erinnerung zu bleiben. Interessante Rollen und gute Drehbücher helfen dabei natürlich enorm, aber die Darstellenden selbst müssen noch etwas Besonderes mitbringen. Das kann eine Wandelbarkeit sein, die bis zur Unkenntlichkeit der spielenden Person geht, es kann aber auch eine Eindrücklichkeit sein, die man nicht vergisst und sofort wiedererkennt. “Diese Person habe ich schon mal gesehen, ich erinnere mich genau”. Aaron Altaras ist so ein Schauspieler, dessen bisherige Einsätze in Serien wie „Unorthodox“ oder „Deutsches Haus“ oder dem Film „Mario” einen bleibenden Eindruck hinterließen. Aaron kam 1995 als Sohn der Schauspielerin Ariana Altaras zur Welt, auch sein Bruder Lenny arbeitet vor der Kamera und gemeinsam durften sie sich neulich mit dem Rest der Crew in Cannes als beste deutsche Serie feiern lassen – die Auszeichnung ging an „Die Zweiflers“. Glückwunsch!

 
 

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Gast: Ninia LaGrande

26.05.2024Das GesprächNDR KulturAndrea Schwyzer —   –  Details

Ninia LaGrande

Wenn Ninia LaGrande von — allen Menschen» spricht, gehören für sie selbstverständlich auch Menschen mit Behinderung dazu. Und das nicht nur am — Diversity Day», dem — Tag der Vielfalt». In Deutschland existiere aber nach wie vor ein trennendes System, sagt die engagierte Moderatorin und Podcasterin: Menschen mit Behinderung wohnten in eigenen Einrichtungen, gingen auf Förderschulen, arbeiteten für sehr wenig Geld in Werkstätten. Es sei ein System, das von einigen Playern aufrechterhalten werde, weil es für sie finanziell lukrativ sei. Um echte Inklusion zu ermöglichen, müssten gesetzliche Regelungen her, fordert Ninia LaGrande. Sie weiß: Andere Länder wie Großbritannien oder die USA sind da viel weiter: — Deutschland ist beim Thema Inklusion steckengeblieben.» — Im Gespräch mit Andrea Schwyzer erzählt die Hannoveranerin von unbefriedigenden Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, der Herausforderung alle Kinder gemeinsam zu beschulen und von ihren persönlichen Erfahrungen als kleinwüchsige Frau. Inklusion gehe uns alle etwas an, sagt LaGrande. Früher oder später könnte schließlich jede oder jeder betroffen sein. Denn nur rund vier Prozent aller Behinderungen seien angeboren.

 
 

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Unbegreiflich und unwiderstehlich: 200 Jahre Beethovens Neunte

26.05.2024Welt der MusikNDR KulturRaliza Nikolov —   –  Details

Lv Beethoven

7. Mai 1824. Wien, Kärntnertortheater. Beethoven ist taub, aber da. Seine neunte Sinfonie erklingt zum ersten Mal. Über 30 Jahre sind vergangen, seit er die — Ode an die Freude» von Friedrich Schiller kennengelernt hat. Für diese Ode suchte er eine Form, fand aber lange keine passende. Erste Skizzen entstehen 1817, doch die eigene philosophische Grundhaltung auszukomponieren, das brauchte Zeit! Das Ergebnis vermag uns auch 200 Jahre später noch zu erschüttern. Es ist die Botschaft der Menschlichkeit – pathetisch, euphorisch. Beethoven konnte es nicht mehr hören – eine Sängerin drehte ihn nach der Uraufführung auf der Bühne in Richtung Publikum, damit er die enthusiastischen Reaktionen wenigstens sehen konnte. — Bahnbrechend – Beethoven und Schiller — Beethoven und Schiller sind sich nie persönlich begegnet. Aber aus den Schriften von Beethoven wird deutlich, dass er sich sein Leben lang immer wieder mit Schiller beschäftigt hat. Trotzdem haben sich nur wenige Skizzen und Vertonungen erhalten. Schillers — Ode an die Freude» war 1786 veröffentlicht worden. Ein paar Jahre später schrieb Bartholomäus Fischenich, ein Jurist in Bonn, der mit Schiller und Beethoven befreundet war, an Schillers Ehefrau Charlotte über ein Gespräch mit Beethoven: — Er wird auch Schillers Freude, und zwar jede Strophe, bearbeiten. Ich erwarte etwas Vollkommenes, denn so viel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.» — Eine Sinfonie gegen Metternich und Rossini — Es dauert lange, ehe auf die achte Sinfonie die neunte folgt: Elf Jahre. Das hat viele Gründe: Da sind familiäre Sorgen, Beethoven plagen Erkrankungen, er fühlt sich immer einsamer. Und politisch schaut es düster aus: Die dominierende Restauration, die Wandlung der Verhältnisse können ihm nicht gefallen haben. Auch in seinem Metier, der Musik, hatte er seine Schwierigkeiten: Mit der überschwänglichen Begeisterung für Rossini konnte er wenig anfangen. Beethoven fühlt sich in seiner Stadt Wien allein gelassen, und in der Allgemeinen musikalischen Zeitung steht: — Für grössre Arbeiten scheint er gänzlich abgestumpft zu seyn.» — Ein Werk, das über seine Zeit weit hinausweist — Was für eine Täuschung! Mit der — Missa solemnis» und der neunten Sinfonie hat Beethoven eine Musik komponiert, die dem Geist der Zeit entgegensteht – was Beethoven da schreibt, ist kein Spiegel der Restauration oder des Biedermeier. Seine Musik schöpft aus anderen Quellen. Sie ist denkbar weit entfernt von den herrschenden politischen Umständen und der Musik seiner Zeit, was allerdings nicht Absicht ist, sondern die Folge der Arbeit. Es geht ums große Ganze und trifft nebenbei Metternich und Rossini. Beethoven hat es so ausgedrückt: — Wahre Kunst ist eigensinnig, läßt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen.» —

 
 

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Vor 100 Jahren: Die USA begrenzen die Einwanderung mit dem Immigration Act

26.05.2024KalenderblattDeutschlandfunkAlmut Finck —   –  Details

Freiheitsstatue

Immigration Act — Von wegen Schmelztiegel USA — Die USA sind ein Einwandererland, in dem Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommen. Nur: So einfach war es nie. Lange vor den heutigen stop-migration-Rufen haben Amerikaner schon darüber gestritten, wer zu ihnen gehören soll. — Lange Zeit war die Freiheitsstatue das Erste, was Millionen Einwanderer vom Schiff aus erblickten.

 
 

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Stadt und Land – Resilienz im ländlichen Raum – Die Stadtentwicklerin Cordelia Polinna im Gespräch

26.05.2024Essay und DiskursDeutschlandfunkThorsten Jantschek —   –  Details

Cordelia Polinna

Die Gräben von Stadt und Land vertiefen sich. Sie drücken sich mittlerweile auch ökonomisch und in Wahlergebnissen aus. Wie kann eine kluge architektonische Planung den ländlichen Raum widerstandsfähiger und attaktiver machen? — Die Menschen auf dem Land brauchen neue Narrative, meint Cordelia Polinna, Mitbegründerin des «Instituts für Resilienz im ländlichen Raum»

 
 

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Durchwachsener Jahrgang – Das Rockjahr 1974

26.05.2024Rock et ceteraDeutschlandfunkFabian Elsäßer —   –  Details

Rockjahr 1974

Immer mal wieder wird Rockmusik für «tot» erklärt – was zum Glück nicht stimmt. Zwar verfügt das Genre längst nicht mehr über den alleinigen Schlüssel zu Rebellion und Glück wie in den marktmächtigen Anfangstagen, aber Rock ‹n‹ Roll wird immer noch gehört und gespielt. Rückblickend betrachtet gab es zudem schon immer Phasen in der Rockgeschichte, in denen wenig spannende gitarrengetriebene Musik erschienen ist. 1974 beispielsweise: Bands wie Jethro Tull oder Yes veröffentlichen Alben, die der Originalität ihrer Vorgänger nicht standhalten, Deep Purple verheddert sich im heftig drehenden Besetzungskarussell, Led Zeppelin und Emerson, Lake & Palmer fallen in den Winterschlaf. Andererseits veröffentlichen zwei Gruppen ihr jeweils zweites Album, das in beiden Fällen ein deutlicher Schritt nach vorn ist: Aerosmith und Queen. — 16:00 Uhr — Die

 
 

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Highlights aus 50 Sendejahren – Am Mikrofon: Die Jazz-Ikone Nina Simone

25.05.2024Klassik-Pop-et ceteraDeutschlandfunkNina Simone —   –  Details

Nina Simone

Highlights aus 50 Sendejahren: Jazz-Ikone Nina Simone — Musikalisch, mutig, melancholisch — Die beschwörende Alt-Stimme und ihr unermüdlicher Aktivismus haben sie zu einer Legende gemacht. 1993 präsentierte Nina Simone im Dlf eine Musikauswahl mit Blues, Bach und der südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba. — Die schonungslosen Texte gegen Rassismus und Diskriminierung von Frauen machten die 1993 in North Carolina Geborene zu einer der wichtigsten Figuren der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung. 2003 starb Nina Simone in Südfrankreich. — Deutschlandradio blickt in die Archive und präsentiert ausgewählte Sendungen aus der seit 1974 laufenden Reihe.

 

Das Konzept funktioniert bis heute: Eine prominente Persönlichkeit stellt die eigene Lieblingsmusik vor. Schauspielerinnen, Regisseure, Schriftstellerinnen, Musiker oder auch politisch Engagierte lassen uns eine Stunde lang in ihr privates Schallarchiv hineinhören und erzählen uns die Geschichten, die sich hinter ihren musikalischen Favoriten verbergen.

 
 

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Les Talens Lyriques / Eröffnungskonzert Mozartfest Würzburg

25.05.2024KonzertBR-KlassikStefanie Bilmayer-Frank —   –  Details

Les Talens Lyriques

Mozartfest Würzburg — Solist: Benjamin Appl, Bariton — Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur, KV 425 – — Linzer»; — La clemenza di Tito», Ouvertüre; sowie Arien aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Vicente Martín y Soler, Giuseppe Sarti und Antonio Salieri // Gespräch mit dem Dirigenten Christophe Rousset

»Schuld & Vergebung – Seelenforscher Mozart» – unter diesem Motto steht das diesjährige Mozartfest Würzburg, das vom 24. Mai bis zum 23. Juni in die Residenzstadt am Main lädt. — Mozart ist unerreicht darin, alles Menschliche zu erspüren», sagt Intendantin Evelyn Meining. — Das Helle und das Dunkle, Einsamkeit und glückliche Erfüllung, das Ich und das Wir. Die Widersprüche menschlicher Existenz sind Kontraste, von denen die Musik Mozarts lebt.» Der — Seelenforscher» Mozart, er offenbart sich auch in den tönenden Psychogramen seiner Opernfiguren. Im Zentrum des Eröffnungskonzerts stehen neben der — Linzer»-Sinfonie und der Ouvertüre zur Krönungsoper — La clemenza di Tito» Opernarien von Mozart sowie von seinen Zeitgenossen Antonio Salieri, Vicente Martin y Soler und Giuseppe Sarti – Melodien der beiden letzteren zitiert Mozart übrigens, kombiniert mit einem eigenen Thema aus dem — Figaro», in der Tafel-Szene seines Dramma giocoso — Don Giovanni». Vokalsolist im Würzburger Eröffnungskonzert ist der Bariton Benjamin Appl, ehemaliges Mitglied der Regensburger Domspatzen, später Schüler von Dietrich Fischer-Dieskau und heute längst ein international gefragter und gefeierter Opern-, Konzert- und Liedsänger. Es spielt das exzellente französische Originalklang-Orchester — Les Talens Lyriques», dessen breites, vielfältiges Repertoire sich vom Frühbarock bis zur Spätromantik – mit Schwerpunkt auf der Musik des 18. Jahrhunderts – erstreckt. Die Leitung hat der Gründer und Leiter der — Talens», der Cembalist und Dirigent Christophe Rousset, der sich mit seiner Formation vor allem mit herausragenden Opern-Gesamteinspielungen profiliert hat. Beim Würzburger Mozartfest 2024 ist er der Artiste étoile. BR-KLASSIK – Franken überträgt live aus dem Kaisersaal der Würzburger Residenz.

 
 

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Das große Sterben für die Freiheit – Eine Lange Nacht zum D-Day vor 80 Jahre

25.05.2024Lange NachtDeutschlandfunk KulturPeter Kaiser —   –  Details

D-Day

In der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 begann im Zweiten Weltkrieg die Landung der Alliierten in der Normandie, um den sogenannten Atlantikwall des Deutschen Reiches zu erstürmen. Keine 24 Stunden hielt das Bollwerk dem Angriff stand. — (Wdh. v. 01./02.06.2019) — Alliierte Einheiten landen am 6. Juni 1944 an der französischen Atlantikküste in der Normandie in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs an.

 
 

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