Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Vor 60 Jahren: Der erste Ministerpräsident Indiens, Jawaharlal Nehru, gestorben

27.05.2024KalenderblattDeutschlandfunkBenedikt Schulz —   –  Details

Jawaharlal Nehru

Jawaharlal Nehru — Der Erfinder Indiens — Vor 60 Jahren starb der erste Premierminister Indiens, Jawaharlal Nehru. Seine Vision einer indischen Nation für alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion, ist bis in die Gegenwart hinein bedroht und lebt als Hoffnung fort. — Als Jawaharlal Nehru am 27. Mai 1964 starb, verlor Indien seinen Landesvater und einen Vordenker der indischen Republik.

 
 

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Dianne Reeves war die Stimme ihrer Generation

27.05.2024 JazzWDR 3Karsten Mützelfeldt —   –  Details

Dianne Reeves

In der Nach-Ära der Grandes Dames des Vokal-Jazz ist sie zur Legende aufgestiegen. Mehr noch „Sie hat eine der kraftvollsten, eindringlichsten und klarsten Stimmen nicht nur dieser, sondern aller Zeiten.“ (Wynton Marsalis) Wenn Dianne Reeves eine der „Jazz-Diven“ ist, dann eine ohne Allüren. Aber eine, die weiß, was sie kann. Und das ist viel.

 
 

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Vera Bílá –Tschechiens / Königin des Rom-Pop

27.05.2024open: WorldWDR 3Antje Hollunder —   –  Details

Vera Bílá

Gefeiert als Ella Fitzgerald des Ostens galt V ra Bílá um die Jahrtausendwende als bekannteste Sängerin Tschechiens. Antje Hollunder zeichnet den Lebensweg der außergewöhnlichen Roma-Musikerin nach, die im Mai 70 Jahre alt geworden wäre. — Im Weißen Haus gab sie ein Privatkonzert für Bill Clinton und zu ihrer erfolgreichsten Zeit füllte sie in der ganzen Welt Konzerthäuser wie das Pariser Olympia. In ihrer Heimat litt sie dagegen als Angehörige des Roma-Volkes immer wieder unter Diskriminierung und lebte in einfachen bis armen Verhältnissen. Die Armut, die alltäglichen Leiden aber auch der Lebensoptimismus der Gemeinschaft der Roma haben V ra Bílás Lieder derweil beeinflusst. In den Sprachen Romanes, Tschechisch und Slowakisch sang sie darin über Familientragödien, Alkoholismus und Spielsucht ebenso wie über die Liebe und die kleinen Freuden des Lebens. Nach verschiedenen Schicksalsschlägen starb V ra Bílá am 12. März 2019 im Alter von 64 Jahren. Antje Hollunder bereitet der Sängerin mit der großen Stimme ein kleines Comeback, das die “Queen of Romany”, wie sie auch genannt wurde, kurz vor ihrem Tod geplant hatte, das ihr aber nicht mehr vergönnt war.

 
 

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Neues aus Belgien und den Niederlanden: Rhythm Hunters, Stephane Galland, Chantal Acda, Aka Moon feat. The Orchestral Constellation

27.05.2024Jazztime: JazztodayBR-KlassikHenning Sieverts —   –  Details

Stephane Galland

Neues aus Belgien und den Niederlanden: Mit den «Rhythm Hunters» des Brüssler Schlagzeugers Stephane Galland, mit der holländischen Sängerin und Songwriterin Chantal Acda und mit der Brüssler Band «Aka Moon feat. The Orchestral Constellation»

 
 

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Deutsche Worte und viel Pathos / Macron-Rede

27.05.2024Fazit: ClipDeutschlandfunk KulturBénédicte Savoy, Vladimir Balzer —   –  Details

Präsident Macron

Eine sprachliche und eine energetische Botschaft habe Frankreichs Präsident Macron in seiner Rede in Dresden übermittelt, so Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy. Mit seinen deutschen Worten schaffte er Intimität, mit seinem Pathos sprach er Emotionen an. — Die Franzosen seien Sprachmuffel, so Kunsthistorikerin Savoy. Daher sei es eine große Geste, dass Macron Deutsch gesprochen habe.

 
 

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Gast: Ninia LaGrande

26.05.2024Das GesprächNDR KulturAndrea Schwyzer —   –  Details

Ninia LaGrande

Wenn Ninia LaGrande von — allen Menschen» spricht, gehören für sie selbstverständlich auch Menschen mit Behinderung dazu. Und das nicht nur am — Diversity Day», dem — Tag der Vielfalt». In Deutschland existiere aber nach wie vor ein trennendes System, sagt die engagierte Moderatorin und Podcasterin: Menschen mit Behinderung wohnten in eigenen Einrichtungen, gingen auf Förderschulen, arbeiteten für sehr wenig Geld in Werkstätten. Es sei ein System, das von einigen Playern aufrechterhalten werde, weil es für sie finanziell lukrativ sei. Um echte Inklusion zu ermöglichen, müssten gesetzliche Regelungen her, fordert Ninia LaGrande. Sie weiß: Andere Länder wie Großbritannien oder die USA sind da viel weiter: — Deutschland ist beim Thema Inklusion steckengeblieben.» — Im Gespräch mit Andrea Schwyzer erzählt die Hannoveranerin von unbefriedigenden Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, der Herausforderung alle Kinder gemeinsam zu beschulen und von ihren persönlichen Erfahrungen als kleinwüchsige Frau. Inklusion gehe uns alle etwas an, sagt LaGrande. Früher oder später könnte schließlich jede oder jeder betroffen sein. Denn nur rund vier Prozent aller Behinderungen seien angeboren.

 
 

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Unbegreiflich und unwiderstehlich: 200 Jahre Beethovens Neunte

26.05.2024Welt der MusikNDR KulturRaliza Nikolov —   –  Details

Lv Beethoven

7. Mai 1824. Wien, Kärntnertortheater. Beethoven ist taub, aber da. Seine neunte Sinfonie erklingt zum ersten Mal. Über 30 Jahre sind vergangen, seit er die — Ode an die Freude» von Friedrich Schiller kennengelernt hat. Für diese Ode suchte er eine Form, fand aber lange keine passende. Erste Skizzen entstehen 1817, doch die eigene philosophische Grundhaltung auszukomponieren, das brauchte Zeit! Das Ergebnis vermag uns auch 200 Jahre später noch zu erschüttern. Es ist die Botschaft der Menschlichkeit – pathetisch, euphorisch. Beethoven konnte es nicht mehr hören – eine Sängerin drehte ihn nach der Uraufführung auf der Bühne in Richtung Publikum, damit er die enthusiastischen Reaktionen wenigstens sehen konnte. — Bahnbrechend – Beethoven und Schiller — Beethoven und Schiller sind sich nie persönlich begegnet. Aber aus den Schriften von Beethoven wird deutlich, dass er sich sein Leben lang immer wieder mit Schiller beschäftigt hat. Trotzdem haben sich nur wenige Skizzen und Vertonungen erhalten. Schillers — Ode an die Freude» war 1786 veröffentlicht worden. Ein paar Jahre später schrieb Bartholomäus Fischenich, ein Jurist in Bonn, der mit Schiller und Beethoven befreundet war, an Schillers Ehefrau Charlotte über ein Gespräch mit Beethoven: — Er wird auch Schillers Freude, und zwar jede Strophe, bearbeiten. Ich erwarte etwas Vollkommenes, denn so viel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.» — Eine Sinfonie gegen Metternich und Rossini — Es dauert lange, ehe auf die achte Sinfonie die neunte folgt: Elf Jahre. Das hat viele Gründe: Da sind familiäre Sorgen, Beethoven plagen Erkrankungen, er fühlt sich immer einsamer. Und politisch schaut es düster aus: Die dominierende Restauration, die Wandlung der Verhältnisse können ihm nicht gefallen haben. Auch in seinem Metier, der Musik, hatte er seine Schwierigkeiten: Mit der überschwänglichen Begeisterung für Rossini konnte er wenig anfangen. Beethoven fühlt sich in seiner Stadt Wien allein gelassen, und in der Allgemeinen musikalischen Zeitung steht: — Für grössre Arbeiten scheint er gänzlich abgestumpft zu seyn.» — Ein Werk, das über seine Zeit weit hinausweist — Was für eine Täuschung! Mit der — Missa solemnis» und der neunten Sinfonie hat Beethoven eine Musik komponiert, die dem Geist der Zeit entgegensteht – was Beethoven da schreibt, ist kein Spiegel der Restauration oder des Biedermeier. Seine Musik schöpft aus anderen Quellen. Sie ist denkbar weit entfernt von den herrschenden politischen Umständen und der Musik seiner Zeit, was allerdings nicht Absicht ist, sondern die Folge der Arbeit. Es geht ums große Ganze und trifft nebenbei Metternich und Rossini. Beethoven hat es so ausgedrückt: — Wahre Kunst ist eigensinnig, läßt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen.» —

 
 

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Vor 100 Jahren: Die USA begrenzen die Einwanderung mit dem Immigration Act

26.05.2024KalenderblattDeutschlandfunkAlmut Finck —   –  Details

Freiheitsstatue

Immigration Act — Von wegen Schmelztiegel USA — Die USA sind ein Einwandererland, in dem Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommen. Nur: So einfach war es nie. Lange vor den heutigen stop-migration-Rufen haben Amerikaner schon darüber gestritten, wer zu ihnen gehören soll. — Lange Zeit war die Freiheitsstatue das Erste, was Millionen Einwanderer vom Schiff aus erblickten.

 
 

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Stadt und Land – Resilienz im ländlichen Raum – Die Stadtentwicklerin Cordelia Polinna im Gespräch

26.05.2024Essay und DiskursDeutschlandfunkThorsten Jantschek —   –  Details

Cordelia Polinna

Die Gräben von Stadt und Land vertiefen sich. Sie drücken sich mittlerweile auch ökonomisch und in Wahlergebnissen aus. Wie kann eine kluge architektonische Planung den ländlichen Raum widerstandsfähiger und attaktiver machen? — Die Menschen auf dem Land brauchen neue Narrative, meint Cordelia Polinna, Mitbegründerin des «Instituts für Resilienz im ländlichen Raum»

 
 

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