Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Jungen in der Pubertät – Wild, faul und missverstanden?

17.06.2024Das WissenSWR KulturKatja Hanke —   –  Details

Jungen in der Pubertät

Wenn Jungen in die Pubertät kommen, erkennen Eltern ihre Söhne oft nicht wieder. Sie sind wild und aufmüpfig, scheinen wesentlich rebellischer zu sein als gleichaltrige Mädchen. In der Schule gelten pubertierende Jungen als besonders faul und antriebslos. Über Probleme oder Gefühle wollen die meisten nicht reden. «Bilden sich Eltern und Lehrkräfte das nur ein oder sind Jungen in der Pubertät besonders schwierig im Umgang? Jungenforscher untersuchen die großen Veränderungen in Körper und Kopf der Jugendlichen – und haben Tipps für verzweifelte Eltern.

 
 

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Teamplayer und Alleskönner: Ein Nachruf auf den Saxofonisten Axel Kühn

17.06.2024Jazztime: JazztodayBR-KlassikUlrich Habersetzer —   –  Details

Axel Kühn

Saxofonist Axel Kühn war mit seinem kernigen Ton und seiner überragenden Technik jahrzehntelang eine prägende Figur der deutschen Jazzszene. Am 11. Juni 2024 starb der Saxophonist nach langer Krankheit zwei Monate vor seinem 61. Geburtstag.

 
 

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Schule des Lebens — Schriftsteller und Lehrer Ewald Arenz

17.06.2024Im GesprächDeutschlandfunk KulturUlrike Timm —   –  Details

Ewald Arenz

Er ist Lehrer und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern Deutschlands. Die Lust am Schreiben liegt in seiner Familie. Über seine Romane sagt Ewald Arenz: «Ich schöpfe viel aus dem Erlebten». Komik und Tragik sind dabei immer dicht verwoben.

 
 

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Kinder finden Jazz ganz toll – die Saxofonistin und Jazzpädagogin Corinna Danzer

17.06.2024Am Abend vorgelesenNDR KulturMauretta Heinzelmann —   –  Details

Corinna Danzer

Spielerisch und fantasievoll Jazz vermitteln, das ist ihre Passion, und dafür hat sie innovative Methoden entwickelt, die Saxofonistin Corinna Danzer. 2023 erhielt sie den Hessischen Jazzpreis, sie ist unter anderem zu hören auf Alben des United Women›s Orchestra. — Für die Deutsche Jazzunion ist Danzer als Jazzpilotin unterwegs und bringt dem Nachwuchs bei, wie man in Improvisationen abfliegt. Dabei läuft viel über das Gehör, weniger über Noten – wie viel Spaß das machen kann, das teilt sich sofort mit, wenn man mit Corinna Danzer spricht. Sie ist witzig, voller Energie, sehr ehrlich und natürlich liegt es ihr besonders am Herzen, Mädchen für Jazz zu motivieren, denn beim Frauenanteil im Jazz ist immer noch ganz viel Luft nach oben. — Wie geht das nun genau mit der Jazzvermittlung, in Schule, Musikschule oder in Workshops, wie läuft das mit den Jazzpilotinnen und -Piloten, was wird gebraucht für die Nachwuchsförderung im deutschen Jazz und: warum ist dies alles so wichtig und wertvoll? Corinna Danzer weiß aus ihrer vielfältigen Praxis, dass Kinder Jazz ganz toll finden, wenn sie das tun dürfen, was sie eh gern tun: spielen. — — Kinder sollten zunächst im Klang baden und von da sukzessive ein Verständnis für Musik aufbauen» – Corinna Danzer im August 2023 in der Wetterauer Zeitung.

 
 

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Black Experience und Storytelling – Der Bassist Marcus Miller

17.06.2024Round MidnightNDR KulturBert Noglik —   –  Details

Marcus Miller

Beides durchzieht das Schaffen dieses Bassgitarristen: die afroamerikanische Erfahrung und die Lust am Geschichtenerzählen. Marcus Miller, geboren am 14. Juni 1959 in Brooklyn, hat sich zu einem der einflussreichsten unter den Funk-orientierten Jazzmusikern seiner Generation profiliert. Er setzt sich souverän über die Grenzziehungen zwischen den Genres hinweg, fusioniert Jazz mit Rhythm & Blues und Bebop mit HipHop. — Miller begann seine Karriere als Session- und Studiomusiker, Filmkomponist und Musikproduzent. Mitten in einer Studioaufnahme ereilte den damals 21-jährigen ein Anruf, der den Kurs seiner Laufbahn entscheidend verändern sollte. Am Telefon war kein Geringerer als Miles Davis, der ihn bat, in ein oder zwei Stunden in den Columbia-Studios zu sein. Die erste Platte, auf der man Marcus Miller an der Seite von Miles Davis hörte, war — The Man With The Horn» von 1981. Im gleichen Jahr ging er auf eine triumphale Tournee mit dem Trompeter: — We Want Miles». Zu den herausragenden Resultaten der Zusammenarbeit zählt das 1986 veröffentlichte Album — Tutu». — Seither wusste sich Miller als Bassgitarrist und Bassklarinettist mit einer Vielzahl von eigenen Platten und Projekten zu profilieren. Seine Musik bezieht sich auf den Alltag wie auch auf die afroamerikanische Geschichte, reflektiert Unterdrückung und Selbstermächtigung, den Drang nach Freiheit ebenso wie die Freude am Groove.

 
 

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Der österreichische Journalismus im Dritten Reich / Einmarsch und Übernahme des Mediensystems (1)

17.06.2024RadiokollegÖ1N.N. —   –  Details

Einmarsch und Übernahme

Vertrieben aus rassistischen Gründen, verfolgt aufgrund der politischen Einstellung, überwacht durch ein engmaschiges Kontrollsystem – die Nationalsozialisten setzten rigorose Maßnahmen, um den österreichischen Journalismus und seine Akteure zu steuern und zu verhindern. Maßnahmen, die Journalisten zu Marionetten des Regimes machten.

– – Am 13. März 1938 marschierten die Nationalsozialisten in Österreich ein. Bereits zuvor wurden die Medien durch die Austrofaschisten weitestgehend kontrolliert. Die Nationalsozialisten mussten daher nur mehr «Feinjustierung» betreiben, sagt etwa Christian Oggolder von der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Nach dem Anschluss wurden zahlreiche Journalisten verhaftet oder entlassen. Viele Zeitungen wurden von den Nationalsozialisten übernommen oder ganz eingestellt. Medien wurden von Stunde 0 an als Propagandainstrument genutzt, etwa für die Volksabstimmung am 10. April 1938, wo Adolf Hitler den Anschluss Österreichs durch ein Votum legitimieren wollte.

– – Im Juni 1938 führte das Regime schließlich das Schriftleitergesetz ein – ein tiefer Einschnitt in das österreichische Mediensystem. Journalisten mussten sich ab diesem Zeitpunkt registrieren und die Nationalsozialisten prüften bei jedem einzelnen Fall die «arische» Abstammung und die politische Zuverlässigkeit durch zwei Gutachten. Um auch den Inhalt der Zeitungen diktieren zu können, veranstaltete das Regime regelmäßige Pressekonferenzen für ausgewählte Journalisten. Dort wurden Presseanweisungen ausgegeben, die den Journalisten strikte Vorgaben machten, was sie zu schreiben hatten.

 
 

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100 Songs: Geschichte wird gemacht (1) – Kraftwerk – Trans Europa Express (Deutschland, 1977)

17.06.2024RadiokollegÖ1N.N. —   –  Details

Kraftwerk

Die vierte Staffel von «100 Songs: Geschichte wird gemacht» nimmt diesmal gesellschaftspolitisch relevante Songs aus Österreich, Deutschland, Belgien und den USA in den Blick. Frauen in den USA fordern echte Gleichstellung, Europa wächst immer stärker zusammen, Österreich arbeitet seine braune Vergangenheit auf und in Belgien stemmt sich ein moderner Sisyphos gegen die Weltfinanzkrise. Stefan Niederwieser hat sich mit Expertinnen und Experten über vier Songs unterhalten und stellt sie gemeinsam mit Robert Stadlober vor. «Kraftwerk war populäre Avantgarde. Die Band aus Düsseldorf hat vor allen Dingen konzeptuell gearbeitet und so eine visionäre Zukunft entworfen, die gleichzeitig zurückblickt auf jene Moderne, die durch die Gräuel des Nationalsozialismus ein jähes Ende fand. Nach zwei bahnbrechenden Alben – eines hat Geschwindigkeit in elektronische Klänge übersetzt, ein anderes die Luft nach Klangwellen und Kernkraft sondiert – beschäftigten sich Kraftwerk 1977 mit der neuen transeuropäischen Mobilität. Das Album «Trans Europa Express» handelte von Parks und Palästen, die man ohne lange Grenzkontrollen bereisen konnte, und einem Kontinent, der langsam zusammenwuchs. Kraftwerk verwendeten dafür elektronische Klangmaschinen, sie verfremdeten die menschliche Stimme und brachten ihren Liedern beispiellosen Rhythmus bei. Der Titelsong «Trans Europa Express» wurde dabei insbesondere für Hip Hop und für Techno bahnbrechend.

 
 

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Musik für und über Kinder (I) Brittens schillernder Orchesterführer

17.06.2024AusgewähltÖ1Philipp Weismann —   –  Details

Benjamin Britten

Mit «The Young Person›s Guide to the Orchestra» schrieb Benjamin Britten im Jahr 1945 eines der bekanntesten Werke der Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche. Basierend auf einem Thema von Henry Purcell werden in dreizehn Variationen und einer Fuge die verschiedenen Instrumente und Instrumentengruppen vorgeführt, und somit die Klangwelt eines Orchesters auf vielfältige Weise erfahrbar gemacht. Dem großen Orchesterwerk stellen wir in dieser Ausgabe von «Ausgewählt» unter anderem ein Klavierwerk des polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg gegenüber. Seine drei «Kinderhefte», eine Ansammlung im Charakter mal sanfter, mal heftiger erscheinenden Miniaturen, hat Weinberg seiner Tochter gewidmet.

 
 

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