Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Kamala Harris muss gar nichts tun, um Donald Trumps dunkelste Seite zum Vorschein zu bringen

31.07.2024NewsZeit OnlineChristian Zaschke —   –  Details

Donald Trump

Der Ex-Präsident stellt ungeniert vor einem schwarzen Publikum die Frage, seit wann die Vizepräsidentin eigentlich schwarz sei. Selbst für einen wie ihn sind so offen rassistische Aussagen ungewöhnlich – und lassen tief blicken in einen finsteren Charakter. «Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist ein Rassist. Das mag nach Binse klingen, es ist aber wichtiger denn je, sich das vor Augen zu halten, da Trump sich als Spitzenkandidat der Republikaner anschickt, womöglich an die Spitze des Staates zurückzukehren. Bereits Anfang der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts hat das Justizministerium gegen ihn ermittelt, weil das damals von ihm und seinem Vater Fred geführte Immobilienimperium potenzielle schwarze Mieterinnen und Mieter benachteiligte. — Abgang Donald Trump: der Ex-Präsident und Rassist auf einer Veranstaltung der Vereinigung der schwarzen Journalisten in Amerika.

 
 

SK-news

Auf Oppositionskurs zu Moskau

31.07.2024Betrifft: GeschichteÖ1Rosemarie Burgstaller —   –  Details

Prager Frühling

Anfang und Ende des «Prager Frühlings» — mit: Jirí Pesek, Institut für Geschichte, Karlsuniversität Prag «Zu Beginn des Jahres 1968 übernahm Alexander Dubcek das Amt des Ersten Parteisekretärs der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei. Sein Vorgänger, Antonin Novotny, war mit seiner stalinistisch geprägten Repressionspolitik zunehmend unter öffentlichen Druck geraten. Dubcek gehörte dem liberaleren Flügel der Partei an und mit ihm setzte die Verwirklichung einer Reformpolitik ein, die seit den frühen 1960er-Jahren innerhalb der Bevölkerung zunehmend gefordert wurde. «Viele in der CSSR verbanden mit dem neuen Parteichef, der einen «Sozialismus mit menschlichem Antlitz» propagierte, die Hoffnung auf Demokratie, Freiheit und wirtschaftlichen Aufschwung. Im Aktionsprogramm von April 1968 wurden die Ziele dieser Liberalisierungspläne, die unter anderem die Presse- Versammlungs-, und Reisefreiheit, die Freiheit von Wissenschaft und Kultur sowie die Selbstbestimmung der Minderheiten und den Ausgleich zwischen Tschechen und Slowaken vorsahen, formuliert. Das umfassende Demokratisierungsprogramm des «Prager Frühlings» ging mit dem Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes in der Nacht zum 21. August 1968 gewaltsam zu Ende. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Tschechoslowakei besetzt, Alexander Dubcek und weitere Regierungsmitglieder nach Moskau verbracht. Mit dem sogenannten «Moskauer Protokoll» mussten die Reformen zurückgenommen werden.

 
 

SK-

Lowtech: Was einfache Technik in der Klimakrise leisten kann

31.07.2024DimensionenÖ1Karl Urban —   –  Details

Werkzeug-Kasten

Die Lowtech-Bewegung setzt auf einfache Technik, die jeder bedienen und sogar reparieren kann. Bei direkter Solarenergie etwa braucht es kein Speichermedium. Die Lowtech-Bewegung ist überzeugt, dass einfache Technik schon heute alle Bedürfnisse befriedigen könnte, ohne dabei den Planeten über Gebühr zu belasten. Ist dieser Ansatz realistisch, um die Klimakrise zu bewältigen? Was würde sich ändern, wenn sich mehr Menschen darauf einlassen würden? (Übernahme Deutschlandfunk: 22. 04. 2024)

 
 

SK-

Was hilft gegen Rechtsextremismus? – Im Ort, in der Schule, im Verein

31.07.2024Das WissenSWR KulturPia Masurczak —   –  Details

Wir sind Antifa

Nach Wahlerfolgen der AfD oder nach rechtsextremen Übergriffen heißt es gern: «Wir müssen die Demokraten vor Ort stärken». «Seit mehr als 30 Jahren machen mobile Beratungsteams gegen Rechtsextremismus genau das: Klären auf über menschenfeindliche Haltungen und bieten Hilfe, um im Verein, in der Schule oder der Nachbarschaft gegen Extremismus anzugehen. Zentral dabei ist echte Teilhabe vor Ort – im Verein, in der Schülervollversammlung, in der Kommunalpolitik. «Denn wenn Demokratie nur gepredigt, aber nicht gelebt wird, dann entsteht Frustration – und die macht anfällig für rechtsextreme Parolen.

 
 

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‹Afro Punk› Around The World – Part 2

31.07.2024NachtmixBayern 2Noe Noack —   –  Details

Kokoko Band

Diese Playback Ausgabe beleuchtet wie und unter welchen Bedingungen sich Afro und Punk in Afrika, Südamerika und Australien verschränkt haben. Die Geschichte des Punk wurde viel zu lange durch die Brillen weißer Journalistinnen und Autoren betrachtet und ist von Akteuren einer elitären, weißen Subkultur erzählt worden. Und obwohl sich Punk seit bald 50 Jahren auf der ganzen Welt ausgebreitet hat, sind schwarze Bands und Künstlerinnen trotz diverser Afro-Pun- Festivals oft nur in Subkultur-Nischen aktiv. Zeit also Bands vorzustellen, die ihre eigenen Geschichten schreiben und nicht mehr überhört werden können. Wie zum Beispiel die aufregenden und mitreißenden KOKOKO! aus dem Kongo, die auf selbst gebauten Instrumenten einen afro-futuristischen Tanz auf dem Vulkan in Kinshasa begleiten. The Brother Moves On aus Südafrika attackieren mit ihrem African Voodoo Punk die korrupte Politik in ihrer Heimat. Chickwata 263 aus Zimbabwe verbinden traditionelle afrikanische Instrumente, wie das «Daumenklavier» Mbira mit ihrem Gitarrensound zu Afro-Folk-Punk. Maafa, die Band der Afro-Brasilianerin Flora Lucini verbindet afrikanische Trommeln mit Hardcore Punk und erinnert an die offenen Wunden von 400 Jahren Sklaverei.

 

Und Genesis Owusu kam mit seinen Eltern nach Australien und hat sich in einer weißen Mittelschichts Umgebung mit rebellischen Raps und Poetry behauptet und steht heute auf den Bühnen großer Festivals. Wiederholung vom 27. Juli 2024

 
 

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Geschichten vom Wein (3/5)

31.07.2024MusikstundeSWR KulturKatharina Eickhoff —   –  Details

Wein

Eine Musikstunden-Woche über das Trinken? Ja, aber Katharina Eickhoff trinkt natürlich nicht irgendwas: Den Korkenzieher immer griffbereit, folgt sie der Kulturgeschichte des Weins kreuz und quer durch Jahrhunderte und Terroirs und erzählt, wie mit Wein Liebe, Poesie, Politik und natürlich Musik gemacht wurde und wird. Im dritten Teil dreht sich alles um französische Weine.

 
 

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Harte Schale, weicher Kern – Die eigenwillige Welt des Heavy Metal

31.07.2024ForumSWR KulturBernd Lechler —   –  Details

Heavy Metal

Bernd Lechler diskutiert mit — Jan Herbst, Musikwissenschaftler, Universität Huddersfield — Jörg Scheller, Kunsthistoriker, Hochschule der Künste Zürich — Jenni Zylka, Kulturjournalistin «Die Musik, die zehntausende Metal-Fans nun wieder vier Tage lang beim Wacken Open Air feiern, ist für viele zarter besaitete Menschen schlicht: Krach. «Und doch: die überwiegend schwarz gekleideten Männer mit langen Haaren und sehr lauten Gitarren auf den Wacken-Bühnen sind vielfach ausgewiesene Virtuosen; wie beim Fußball findet man leidenschaftliche Anhänger auch in intellektuellen Kreisen, und trotz aggressiver Klänge und kriegerischer Lyrik gilt die Szene als auffallend friedlich. «Was zeichnet die Metal-Kultur und ihre Musik aus, woher kommt sie, und wie übersteht dieses Phänomen seit 50 Jahren sämtliche Trends?

 
 

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Am Tisch mit Sultana Barakzai, ‹Beheimaterin›

30.07.2024Doppelkopfhr2 kulturAndrea Seeger —   –  Details

Sultana Barakzai

«Zur Integration gehört die alte Heimat dazu.» | Sultana Barakzai, Lehrerin «Am Tisch mit Sultana Barakzai, ‹Beheimaterin› «Sultana Barakzai ist Lehrerin. Sie betreut Intensivklassen an der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar. Sultana Barakzai ist 1992 in Schotten geboren, ihre Eltern sind in den 1980er Jahren aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Ihr Vater wollte immer zurück in die Heimat, doch 2011 ist er gestorben. Die Tochter konnte ihn in dieser Hinsicht nie verstehen, denn ihre Heimat ist Deutschland. «Um alte und neue Heimat geht es auch in ihrem Unterricht mit geflüchteten Schülerinnen und Schülern. Es dient der Integration, wenn junge Menschen im neuen, fremden Umfeld über ihr altes Leben sprechen können. Und es hilft den Eingesessenen zu verstehen, was die geflüchteten Menschen umtreibt und was sie brauchen. «In den «Heimatstunden» haben die Schülerinnen und Schüler ihre Fluchtgeschichten aufgeschrieben. Daraus ist ein Buch geworden – mit bewegenden Erlebnissen und unmittelbaren Folgen. Die Autoren-Gruppe ist jetzt öfter zu Lesungen eingeladen. Und: Sultana Barakzai kann ihren Vater heute besser verstehen.

 
 

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