Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

ECM Records + Han Bennink Wien 2024

03.08.2024Ö1 JazznachÖ1Gerhard Graml —   –  Details

Han Bennink

ECM Records «Die Stunde nach Mitternacht widmet sich den aktuellen Veröffentlichungen des deutschen Labels ECM, das diesen Sommer mit neuem Jazz aus Europa punktet. Darunter Musik aus dem Land, das aktuell nicht nur durch sportliche Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele in aller Munde ist, sondern auch mit improvisierten Klängen zu beeindrucken vermag: «Unfolding» ist der Titel des neuen Albums, das der französische Pianist Benjamin Moussay mit dem Klarinettisten Louis Sclavis eingespielt hat und auf dem es abwechselnd stürmisch und melancholisch zugeht. «Außerdem ist im ECM-Sommerangebot beispielsweise die britische Sängerin Norma Winstone zu finden, die in einem neuen Duo mit dem Pianisten Kit Downes zu hören ist, sowie das Label-Debüt des amerikanischen Saxofonisten James Brandon Lewis, der sich gemeinsam mit dem Trio des italienischen Pianisten Giovanni Guidi dem frei fließenden Zusammenspiel widmet.

Das Ö1 Jazznacht-Konzert: Han Bennink, Wien 2024 «Als Live-Mitschnitt der Ö1 Jazznacht gibt es ein Konzert mit der 82-jährigen niederländischen Schlagzeuger-Legende Han Bennink zu hören, der sein Children›s Trio am 16. Juni 2024 auf der Bühne des Wiener Porgy & Bess präsentierte. Seine beiden niederländischen «Kinder» sind bereits etablierte Thirtysomethings der europäischen Jazzszene, nämlich Ben van Gelder am Saxofon und Reinier Baas an der Gitarre, bekannt auch durch ihre Zusammenarbeit mit dem renommierten Metropole Orkest. «Das Ergebnis des virtuosen Aufeinandertreffens der Generationen waren gewitzte Interpretationen von Eigenkompositionen und zeitlosen Standards wie «Body and Soul» sowie der Thelonious-Monk-Klassiker «Epistrophy» und «Eronel».

 
 

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Tanja Raich (Hg.) – Frei sein. Das Ringen um unseren höchsten Wert

03.08.2024FormatSWR KulturSandra Hoffmann —   –  Details

Tanja Raich

Die Autor:innen des Bandes «Frei sein» begeben sich auf Spurensuche in ihrem eigenen Leben und gewähren überraschende Einblicke in zentrale Aspekte wie Konsum, Körper, Populismus, Arbeit, Klasse, Literatur und Liebe. Mit Texten unter anderem von Deniz Utlu, Anna Kim, eyda Kurt, Sven Pfizenmaier, Luna Al-Mousli, Ninia LaGrande, Franziska Hauser und Illustrationen von Nicolas Mahler. «Tanja Raich – Frei sein. Das Ringen um unseren höchsten Wert «Tanja Raich – Frei sein. Das Ringen um unseren höchsten Wert «Tanja Raich (Hg.) – Frei sein. Das Ringen um unseren höchsten Wert «4 Min «Audio herunterladen (3,8 MB | MP3) «Im Vorwort schreibt die Herausgeberin Tanja Raich: —

«Freiheit. Es ist ein Wort, das beschadet und beschmutzt ist, das an den mörderischen Hohn im KZ erinnert, rechter Kampfbegriff geworden ist, Parole für jeden noch so kleinen Anlass, selbst wenn es um einen Impfstoff oder um die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn geht, ist am Ende wieder von Freiheit die Rede. (…) «Tanja Raich (Hg.) – Frei sein. Das Ringen um unseren höchsten Wert «Freiheit. Das ist dieses Wort, das trotz allem treffend formuliert, wofür wir kämpfen müssen und wofür es sich zu kämpfen lohnt. «— Möglichkeiten und Abgründe von Freiheit

— Das nimmt einen sofort ein für diesen Band: dass jemand nicht nur die Möglichkeiten sieht, sondern auch die Abgründe, die sich hinter diesem großen Wort «Freiheit» verbergen.

— Für die Sammlung hat Tanja Raich 20 Menschen eingeladen, darüber zu schreiben, was für sie «frei-sein» bedeutet. «— Es sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller dabei: Anna Kim, Franziska Hauser oder Deniz Utlu und Autoren und Autorinnen, wie Çigdem Akyol oder Linus Giese, die bisher mit Sachbüchern aufgefallen sind, aber auch Künstlerinnen, wie Sophia Süßmilch, die vor allem bildnerisch arbeitet, oder Aktivist*innen, wie Marlene Engelhorn. «— Diese Mischung ist einerseits gut, weil sie ein breites Spektrum an Haltungen, Geschlechtern, Klassenzugehörigkeiten und Herkünften abdeckt; aber die Ausdruckskraft, die Stringenz, die Zuspitzung der Texte ist dementsprechend heterogen. Maßgeblich auch die Qualität.

 
 

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Alles wow. So riesig / Adele in München

03.08.2024NewsSüddeutsche ZeitungMoritz Hackl —   –  Details

Adele

Die gigantische Bühne, der Themenpark, das Pop-up-Stadion, die Choreografie: In den Feuilletons werden viele Facetten von Adeles Gastspiel in München behandelt. Die meisten Kritiker sind angetan. «— So nah wie über diese Mega-Leinwand ist man anderen Menschen sonst nur in Träumen»: Der Kritiker des Stern über die Szenerie, in der Adele in München auftritt. «Der Auftakt zu Adeles Konzertserie in München wurde von vielen Medien begleitet. Die Kritiken befassen sich mit zahlreichen Aspekten der mehr als zweistündigen Show. Eine Auswahl: «Moritz Hackl blickt für den Stern zunächst auf die rekordträchtige LED-Wand, die sich 17 Meter hoch über die gesamte Breite der 200-Meter-Bühne zieht: «Und dann erscheint sie. ,Hello from the other side›, singt sie. Und im Publikum denkt man sich: Moment mal, man ist zwar kein Zahnarzt, aber da oben, vermutlich C3, vielleicht mal anschauen lassen?! So nah wie über diese Mega-Leinwand ist man anderen Menschen sonst nur in Träumen.» «Über das Repertoire und dessen Wirkung schreibt Rabea Mira Weihser für die Zeit: «Auf dem Münchner Messegelände zitiert Adele ihr ganzes Schaffen, von den Anfängen mit ,Chasing Pavements› über ,Skyfall› bis ,Hold On›. Es ist eine Riesenkaraokeparty, die von einer so effektvollen Kameraregie eingerahmt wird, dass das Publikum immer wieder von Bildern ergriffen ist, die dieses Publikum selbst zeigen. (..) Alle Smartphones in die Luft. Voll immersiv. Alles wow. So riesig. Die absolute Dominanz des Medienkörpers.»

 
 

SK-news

Wolfgang Rihm. Nachlese und Abschied

03.08.2024Neue MusikSRF 2Florian Hauser —   –  Details

Wolfgang Rihm

Wolfgang Rihm ist gestorben, einer der größten Komponisten unserer Zeit. Er wurde 72 Jahre alt. In dieser Collage aus neueren und älteren Interviewausschnitten erinnern wir an den klang mächtigen, unerschrockenen, sprach mächtigen Komponisten.

 
 

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US-Wahlkampf / Lasst uns einfach über den Alten lachen

03.08.2024NewsSüddeutsche ZeitungBoris Herrmann —   –  Details

Trump / Harris

Drei Monate vor der US-Wahl hat der Wahlkampf praktisch neu begonnen – mit einer Präsidentschaftskandidatin, deren Beliebtheit steigt und steigt. Kamala Harris bietet Donald Trump selbstbewusst die Stirn. Und der hat noch keine Gegenstrategie. — Wütende Mahnungen contra gut gelaunte Aufbruchsstimmung: Bleibt es bei dieser Rollenverteilung zwischen Donald Trump und Kamala Harris? — Dieser Tage am Ohio River, einem der großen Ströme Nordamerikas. Über die Big Four Bridge, eine stillgelegte Eisenbahnbrücke, geht ein Mann mit kornblumenblauem Shirt. Aufschrift: „Harris 2024 for President“. Die Brücke verbindet die Bundesstaaten Kentucky und Indiana, sie wird an diesem sonnigen Vormittag von Fußgängern, Joggern, Radfahrern und Hundebesitzern überquert. Wer dem Mann mit dem Harris-Shirt freundlich zulächelt, den grüßt er mit einem Fist Bump, Faust auf Faust.

 
 

SK-news

Hörspiel des Monats Mai 2024 – Raumzeit – Gesammelte Entwürfe zum Wesen der Wirklichkeit

03.08.2024HörspielDeutschlandfunkLuise Voigt —   –  Details

Quantenphysik

• Wort-Klang-Komposition • Keine Angst vor Quantenphysik! Hier läuft kein wissenschaftlicher Vortrag, sondern ein sinnlich erfahrbares Spiel mit Text und Musik, das klangvoll dazu einlädt, über das Verhältnis von Raum und Zeit nachzudenken.

Wie wäre es, die Wirren des Alltags einmal hinter sich zu lassen und stattdessen Quantenphysik gemeinsam zu denken? Spielerisch und sinnlich «Das Hörspiel wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zum Hörspiel des Monats Mai 2024 gekürt.

 

Aus der Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: «Schon mit dem Titel und dem gedanklichen Ansatz schreibt sich Luise Voigt in die Tradition von Kants kritischer Philosophie ein, von der wir gelernt haben, dass u.a. Raum und Zeit lediglich Konzepte unseres Erkenntnisvermögens sind, mit deren Hilfe wir Welterfahrungen überhaupt erst machen können, und dass die Welt, von der wir wissen, lediglich die Version ist, die uns diese Konzepte und unsere Sinnesorgane vermitteln; wir leben in der Welt, wie sie uns vorkommt, erreichen aber nie die Welt, wie sie an sich ist.

 

Das Hörspiel «Raumzeit» nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch die Vorstellungen älterer und zeitgenössischer Philosoph:innen. Voigt öffnet damit einen breiten Fächer von Weltwahrnehmungsmöglichkeiten. So bekommen wir u.a. durch Karl Ernst von Baer vorgerechnet, wie unsere Erlebniswelt anmuten würde, wenn wir Wesen mit einer vierzigminütigen Lebensspanne wären, und, zum Beispiel gegen Abend geboren, auf eine düstere Prognose einer viele Generationen dauernden Finsternis schließen müssten, im Gegenzug bei einer extremen Langlebigkeit etwa den Blumenwachstum als aufschießendes Raketenspektakel erleben würden.

 

Wir bekommen Giorgio Agambens Hinweis auf den Biologen Jakob von Uexküll vermittelt, der uns die Welt aus der Erlebnisqualität einer Zecke beschreibt. Sie ist reduziert auf drei Faktoren: den Unterschied von Hell und Dunkel, den Duft von Milchsäure, die der Haut von Warmblütern entsteigt und den einzigen Gegenstand von Begehrlichkeit, eine beliebige Flüssigkeit von 37 Grad Wärme.

 

Und die Philosophin Karen Barad erinnert daran, dass die Elektronen in ihren Umkreisungen um ihre Atomkerne nie lokalisierbar sind und nicht als Dinge, sondern als Bewegung gedacht werden müssen. Sie entfaltet uns daraus die Welt nicht als Status, sondern als dauernden Prozess: Sein ist prozesshaftes Tun.

 

Die Musik (Nicolas Haumann) hat nicht einfach Soundtrackfunktion. Eigenkompositionen, Einspielungen und exzellenten Coverversionen von Stücken aus der Musikgeschichte tragen dazu bei, dass nachgerade eine epistemologische Liturgie entsteht; so etwa Purcell («Oh Solitude»), Bach («Oh Ewigkeit, du Donnerwort»), die Rockband Pixies («Where is my Mind»), Simon and Garfunkel («Sound of Silence»), Sun Lux («Easy, easy. Pull your Heart to make the being alone») und Haumann («Leonore fuhr ums Morgenrot, und als sie rum war, war sie tot»). Auf je eigene Weise helfen sie mit, uns auf eine offene Denkweise einzustimmen und über das Gehörte nachzudenken.

 

«With your feet on the air and your head on the ground», so sollte dieses Hörspiel angehört werden: Mit den Füssen in der Luft und dem Kopf nach unten gebettet, um sich hörend von der Vorstellung unseres durch Schwerkraft geprägten Raumgefühls verabschieden zu können. Hat Kant bekannt: «Ich musste das Wissen aufheben, um für den Glauben Platz zu bekommen», so sind wir von Luise Voigt und ihrem hervorragenden Ensemble dazu eingeladen, eine Stunde lang allen Glauben und alle Meinungen aufzuheben, um für das Bewusstsein der Formenvielfalt und der Grenzen möglichen Wissens Platz zu bekommen. Wir haben die Einladung angenommen und zeichnen «Raumzeit» als Hörspiel des Monats Mai 2024 aus.

 

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

Hörspiel des Monats Mai 2024 «Raumzeit «Gesammelte Entwürfe zum Wesen der Wirklichkeit «Von Luise Voigt «Regie: die Autorin «Komposition: Nicolas Haumann Mit: Catherine Stoyan, Manuel Harder, Annika Schilling, Fabian Kulp «Produktion: HR 2024 «Anschließend: Hauptsache Hörspiel – Folge 22 Mit Hanna Steger und Max von Malotki «Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Sie inszeniert in der freien Theaterszene, an staatlichen Bühnen und realisiert Hörspiele. 2005 Weimarer Hörspielpreis für ihr Erstlingswerk «Weltall-Erde-Mensch». 2009 Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Hörspiele u.a. «Holzschnitzer – wo ist denn die Sonne direkt über uns?» (DKultur 2016), «Heterotopia» (Deutschlandfunk Kultur 2018). 2020 Deutscher Hörbuchpreis in der Kategorie Bestes Hörspiel für «Die Jahre» von Annie Ernaux (HR/Audioverlag 2018). 2020 «Fünf Flure, eine Stunde» (HR/SWR/Deutschlandfunk Kultur 2020). Luise Voigt lebt in Berlin.

 
 

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Autor, Aktivist, Zeuge – Die Lange Nacht über James Baldwin

03.08.2024Lange NachtDeutschlandfunkRené Aguigah, Max Böhnel und Andreas Robertz —   –  Details

James Baldwin

Der wiederentdeckte Vordenker «Er war arm, schwul und schwarz. So wurde dem Schriftsteller James Baldwin irgendwann klar: Er hat diese Lage benutzen müssen. Im Jahr seines 100. Geburtstags sind die Erzählungen und Essays über «diese Lage» noch immer in den Debatten präsent. «In jungen Jahren muss dem Schriftsteller James Baldwin klar geworden sein, dass er arm, schwul und schwarz ist. Ob ihn das habe verzagen lassen, wurde er später einmal gefragt; mehr Benachteiligung sei ja kaum möglich. Seine Antwort, mit einem Lachen: Nein, er habe damit den «Jackpot» gewonnen. Denn so sei er gezwungen gewesen, seine Lage zu benutzen. Heute, im Jahr seines 100. Geburtstags, fast vier Jahrzehnte nach seinem Tod, führt James Baldwin ein reiches Nachleben. Die Bewegung «Black Lives Matter» zitiert ihn, jüngere Schriftstellerinnen berufen sich auf ihn, seine Bücher werden neu ins Deutsche übersetzt, und in den sozialen Medien kursieren seine Sätze, Reden, Talkshow-Auftritte. Diese neue Aktualität hat nicht zuletzt mit Baldwins Erfahrung als homosexueller Schwarzer in den USA und in Europa zu tun. Jedenfalls findet sich diese Erfahrung in all seine Romanen und Essays wieder, darunter «Giovannis Zimmer», «Ein anderes Land» oder «Nach der Flut das Feuer. The Fire Next Time». Und sie liegt seinem Aktivismus während der Bürgerrechtsbewegung der 50er- und 60er-Jahre zugrunde. Als diese sich zerstreute, nach der Ermordung Martin Luther Kings 1968, fand James Baldwin eine Bezeichnung für sich selbst, die seine Arbeit als Autor und die als Aktivist zusammenbringt: Er sieht sich als «Zeugen» – einer Zeit der Segregation von Schwarzen und Weißen, einer Zeit der Gewalt, einer Zeit des Widerstands. Dem historischen Abstand zum Trotz treffen seine Texte den Nerv des Publikums noch im 21. Jahrhundert.

— Der US-amerikanische Schriftsteller James Baldwin wurde 1924 in Harlem geboren und starb 1987 in Frankreich.

 
 

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Giovanni Guidi Quartet feat. Andy Sheppard

03.08.2024JazzARD Radiofestival 2024Karsten Neuschwender —   –  Details

Andy Sheppard

Kettenjazz Saarbrücken — Schon bei seiner Mutter im Bauch, sagt Giovanni Guidi, hat er andauernd Konzerte und Musik gehört. Damit hat er nach seiner Geburt nicht aufgehört und ist einer der kreativsten und umtriebigsten Jazzpianisten Italiens geworden. Sein Vater war der Manager von Stefano Bollani und Enrico Rava – und mit Rava stand Guidi dann selbst immer wieder auf der Bühne. Mit seinem Quartett war Giovanni Guidi im Frühjahr auf Tour und hat in der ehemaligen Kettenfabrik in Saarbrücken Station gemacht. Mit dabei: Andy Sheppard, der große britische Klangmaler am Saxofon.

 
 

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Eine ganz dumme Sendung und – der erste Podcast? / Das Abendstudio auf RIAS 2 am 14. April 1964

03.08.2024Aus den ArchivenDeutschlandfunk KulturRalf Bei der Kellen —   –  Details

Friedrich Luft

Immer, wenn Radiomacherinnen und Radiomacher sich in ihren Sendegefäßen häuslich eingerichtet haben, kommt von irgendwoher der Ruf nach «Programmreform». Alle Jahre wieder wird dann versucht, das Radio neu zu erfinden. Im Archiv des RIAS Berlin findet sich ein solcher Versuch aus dem Jahr 1964. Der Titel der Sendung war Programm: «Eine dumme, dumme, dumme Welt». Dazu holte man fünf weis(s)e Männer – in diesem Fall Friedrich Luft, Günter Neumann, Ruprecht Kurzrock, Werner Oelschläger und Hans Scholz – ins Studio und hoffte auf ein Gespräch voller Geistesblitze. Die kamen auch; genausooft kam es aber zu seltsamen Fragen wie «Ist Dummheit trocken?», zu unverständlichem Wortwitz und Sätzen, die ins Leere liefen. Interessant als Experiment ist die Sendung aber auch 60 Jahre später noch. In «Aus den Archiven» bringen wir ein Gespräch über die Dummheit von fünf intelligenten Menschen, die sich dabei um Kopf und Kragen reden. —

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