Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Die Textur in der Musik / Dietmar Hellmich

05.08.2024Sound Art: Zeit-TonÖ1Susanna Niedermayr —   –  Details

Dietmar Hellmich

Zeitgenössische Musik verstehen. Dietmar Hellmich erhellt zentrale und dezentrale Werke der Musikgeschichte — In dieser Dienstags-Sendung mit spannenden Neuerscheinungen richten wir unsere Scheinwerfer auf die Plattform Shape+ des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound, die 2014 vom ORF Festival musikprotokoll im steirischen herbst mitbegründet wurde und werfen einen Blick auf die Liste der Shape+ Artists 2024/2025. Im Zeit-Ton Studio zu Gast ist weiters Christian Scheib, um über unsere Sommer-Reihe zu berichten. — Sound Art: Kunst zum Hören» macht im August Pause. Wir nützen diese Gelegenheit, um Ihnen jeweils am Donnerstag ausgewählte Zeit-Ton Sendungen zu präsentieren, die unser Kollege Lothar Knessl einst gestaltet hat. – – Vor zwei Jahren ist er mit über 90 Jahren verstorben, der Doyen der zeitgenössischen Musik im österreichischen Radio. Und er hat bis über seinen 90. Geburtstag hinaus Sendungen gemacht. Und das exakt seit der Gründung von Ö1 in den späten 1960er Jahren. Berühmt waren seine knorrige Stimme und seine oft nicht unkomplexen Sätze und Beschreibungen. Manchmal aber ließ er sich auch auf Studiogespräche ein. Für diese Sommerreihe der Wiederholungen von Archivschätzen holen wir vier Sendungen aus dem Ö1-Archiv, in denen nicht nur Knessls Stimme, sondern eben auch die Stimme der von ihm porträtierten Komponist:innen zu hören ist. Und wir haben Künstler:innen ausgewählt, die einst mal wichtige Rollen im zeitgenössischen österreichischen Musikleben gespielt haben, aber heutzutage nicht mehr sehr präsent sind: Die Pianistin und Komponistin Luna Alcalay, der Pianist und Komponist Paul Kont, und der Experimentator Anestis Logothetis. Die vierte Sendung berichtet anschaulich und mit verbaler Hilfe von György Ligeti vom Musikfestival — Offene Regionen».

 
 

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Barbara Howar, respektlose Memoirenschreiberin der Washington Society, stirbt im Alter von 89 Jahren

05.08.2024News: NachrufeThe New York TimesAnita Gates —   –  Details

Barbara Howar,

Sie war bereits eine bekannte Gastgeberin in der Hauptstadt des Landes, als sie 1973 mit ihrem ungehemmten Memoiren-Bestseller «Laughing All the Way» zum Star wurde. «Barbara Howar im Jahr 1989. Das People-Magazin nannte sie einst «eine der hemmungslosesten und freimütigsten Frauen in Washington». «Lorenza de› Medici auf einem Foto aus dem Jahr 2003. Sie gab intime Kochkurse im Weingut ihrer Familie außerhalb von Florenz, Badia a Coltibuono.

 
 

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Am Tisch mit Thomas Hoepker, ‹Bilderfabrikant›

05.08.2024Doppelkopfhr2 kulturJochanan Shelliem —   –  Details

Thomas Hoepker

«Wenn dein Bild nicht gut ist, tritt einen Schritt zurück.» | Thomas Hoepker, Fotograf «Am 10. Juli ist der Fotograf Thomas Hoepker im Alter von 88 Jahren gestorben. Geboren 1936, lichtet er Hamburger Trümmerkinder ab, erringt 1956 seinen Ersten Preis («Jugend photographiert»), wird von der «Münchener Illustrierte» entdeckt, dann von «Kristall», vom «Stern», «Geo» unter Vertrag genommen. «Er reist für die bilderhungrige Wirtschaftswunderrepublik um die Welt. Persien, Äthiopien, USA. Bringt Hungerszenen aus Indien mit, Apartheidsbilder aus Rhodesien, Muhammad Ali lernt vor seiner Linse seine Liebste kennen. Er begleitet mit Eva Windmöller Willy Brandt in seinem Wahlkampfzug. Mit der Stern-Journalistin Eva Windmöller, seiner Frau, betritt er die DDR. Für Wolf Biermann schmuggelt der Fotograf ein Mischpult nach Ost-Berlin, lichtet ihn ab vor dem Preußischen Ikarus. «Doch auch von Magnum, der Welt berühmtesten Fotoagentur, deren Präsident er später wird, berichtet Thomas Hoepker in diesem Doppelkopf. Und natürlich spricht er über sein berühmtestes Bild: der Picknickidylle von Williamsburg vor den zusammenbrechenden Türmen des World Trade Center am 11. September 2001.

«Musikinhalt dieser Sendung: «Wolf Biermann: Ballade vom preußischen Ikarus «Jimmy Giuffre: Industrial Suite «Ella Fitzgerald: Like Someone In Love

 
 

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Lorenza de‘ Medici, die der italienischen Küche einen neuen Stellenwert gab, ist im Alter von 97 Jahren gestorben

05.08.2024News: NachrufeThe New York TimesClay Risen —   –  Details

Lorenza de’ Medici

Als Nachfahrin einer renommierten Familie war sie Autorin, Fernsehmoderatorin und Leiterin einer Kochschule und zeigte, dass die italienische Küche mehr zu bieten hat als Tomaten, Pizza und Pasta.

 
 

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Gespräch mit der Autorin Maria Bidian

05.08.2024Am Nachmittaghr2 kulturCatherine Mundt —   –  Details

Maria Bidian

Für Maria Bidian war Rumänien das Sommerferienmärchenland — Der Debutroman der jungen Autorin Maria Bidian ist eine Familiengeschichte, die nach Transsilvanien führt: Zwei Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters steigt die Ich-Erzählerin Ana im Sommer in den Zug von Deutschland nach Rumänien. Endlich soll ihre Familie den Besitz zurückerhalten, der vom Ceau escu-Regime beschlagnahmt wurde, während die Familie verarmt ins Exil flüchten musste. — Maria Bidian erzählt von der Verwandtschaft, die sich – aus ganz unterschiedlichen Gründen – nur für das sagenumwobene Haus interessiert. Ihre Protagonistin Ana dagegen begibt sich auf Spurensuche, sie will vor allem eines finden: das Pfauengemälde, ein Familienerbstück, von dem der Vater so oft erzählt hat. Der Roman verhandelt die Frage, ob wir loslassen können und uns trotzdem gleichzeitig erinnern? Wann ist eine Geschichte wirklich wahr? Maria Bidian erzählt von der Großfamilie und der großen Politik. Von Familienerzählungen und den Bedürfnissen der Einzelnen.

 
 

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Walter Arlen, Holocaust-Flüchtling und verstorbener Komponist, ist im Alter von 103 Jahren gestorben

05.08.2024News: NachrufeThe New York TimesRobert D. McFadden —   –  Details

Walter Arlen

Nach seiner Flucht aus Wien arbeitete er zunächst als Musikkritiker und Lehrer, bevor er in den 1980er-Jahren wieder mit dem Komponieren begann. Seine Erinnerungen an die Nazi-Barbarei inspirierten ihn zu seiner Musik. «Walter Arlen im Jahr 2011. Als Flüchtling aus Österreich wurde er Musikkritiker in Amerika und komponierte später Lieder zur Erinnerung an den Holocaust und das jüdische Exil. «

 
 

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Ein Rückblick auf die erste jazzahead! unter Götz Bühler

05.08.2024JazzARD-Radiofestival 2024Till Lorenzen —   –  Details

Oran Etkin

40 Showcase-Konzerte in drei Tagen Anfang April: das «jazzahead!»-Festival bleibt auch mit seinem neuen künstlerischen Berater Götz Bühler ein Ort der klanglichen Vielfalt auf kleinem Raum. «Es war Jahr eins für die langjährige Projektleiterin der «jazzahead!» Sybille Kornitschky mit Götz Bühler als neuem künstlerischen Berater an ihrer Seite. Dafür haben sie sich ein paar neue Dinge ausgedacht, wie beispielsweise die auf drei Jahre angelegte Reihe «Jazz from Africa». Partnerland waren dieses Mal die Niederlande mit Duo-Projekten bis zu Big Bands. Ein Rückblick auf die Showcase-Konzerte vom 11. bis 13. April mit Musik unter anderem von Kika Sprangers Large Ensemble, dem Shuteen Erdenebaatar Quartet, Oran Etkin›s Open Arms Project und der Guy Salamon Group.

 
 

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Tsung-Dao Lee, 97, Physiker, der ein Naturgesetz in Frage stellte, ist gestorben

05.08.2024News: NachrufeThe New York TimesDylan Loeb McClain —   –  Details

Tsung-Dao Lee

Mit 31 Jahren erhielt er 1957 gemeinsam mit einem Kollegen den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung, dass subatomare Teilchen entgegen der Annahme der Wissenschaftler nicht immer symmetrisch sind. «Tsung-Dao Lee im Jahr 2006. Er war ein junger Professor an der Columbia University, als er 1957 den Nobelpreis für Physik erhielt. «

 
 

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Die Watergate-Affäre (1) Ein Einbruch mit Folgen

05.08.2024RadiokollegÖ1Julia Reuter —   –  Details

Richard Nixon

Ein Präsident, der – um der Schmach eines Amtsenthebungsverfahren zu entgehen – von seinem Amt zurücktritt. Heute, in Zeiten von Donald Trump, gar nicht mehr vorstellbar. Zumindest nicht in den USA. Doch vor 50 Jahren ist genau das dort geschehen: Am 8. August 1974 kündigte Richard Nixon als erster und bislang einziger US-Präsident seinen Rücktritt an. Ihm war die sogenannte Watergate-Affäre zum Verhängnis geworden. Julia Reuter rollt die Geschichte der Watergate-Affäre neu auf. «Aus der Sicht des Journalisten Bob Woodward fing die Watergate-Affäre mit einem Anruf seiner Redaktion an. Der 29-jährige Woodward war damals gerade neun Monate als Polizeireporter für die Washington Post tätig. Seine Redaktion schickte ihn zur gerichtlichen Anhörung jener fünf Männer, die am 17. Juni 1972 in das Hauptquartier der Demokraten, ins Watergate-Gebäude, in Washington eingebrochen waren. Als einer der Einbrecher aussagte, für die CIA tätig gewesen zu sein, begann Bob Woodward gemeinsam mit seinem Kollegen Carl Bernstein zu recherchieren. Die beiden Reporter brachten so einen der größten Politikskandale der USA ins Rollen, dessen Nachwirkungen bis heute zu spüren sind.

 
 

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Der Sound der friedlichen Revolution – mit dem scheuen Sänger Kim Min Gi hat Südkorea eine Legende des Protestsongs verloren

05.08.2024NZZHoo Nam Seelmann —   –  Details

Kim Min Gi

m Min Gi wurde zur Stimme einer Generation, der es gelang, die Gewaltherrschaft der Generäle abzuschütteln. Jetzt ist er 73-jährig gestorben. «Allüren und Posen waren ihm fremd: Musiker und Theaterdirektor Kim Min Gi. ««Atschim-Isl» (Morgentau) heisst das Lied, das Mitte der siebziger Jahre unverhofft zum Symbol der südkoreanischen Demokratiebewegung wurde. Der Text ist in schlichter, schöner Sprache geschrieben, man könnte beinahe meinen, es sei ein Gedicht. Als nach den landesweiten Massenprotesten gegen die Militärregierung im Juni 1987 endlich nach fünfzehn Jahren das Verbot des Liedes aufgehoben wurde, erlebten die Menschen dies wie die eigene Befreiung. «Gut drei Jahrzehnte lang war «Atschim-Isl» das bekannteste Lied im ganzen Land und das beliebteste unter den Studenten und Intellektuellen. Ungewöhnlich ist die historische Rolle, die diesem Lied zufiel, da es nichts wirklich Politisches enthält: «Nach langer Nacht ohne Schlaf, wenn sich meine Trauer formt wie Tautropfen auf Gräsern, schöner als die Perlen, steige ich früh auf den Berg und lerne ein kleines Lächeln. Die Sonne steigt rot über den Grabhügeln auf, und die schwere Mittagshitze wird meine Prüfung sein. Dennoch gehe ich hinaus zu dem weiten unwirtlichen Ort, alle meine Trauer hinter mir lassend, geh ich nun hinaus.»

 
 

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Lilli Lehmann – Primadonna, Pädagogin, Mäzenin (1) Abenteuer in Bayreuth

05.08.2024RadiokollegÖ1Philipp Weismann —   –  Details

Lilli Lehmann

Lilli Lehmann (1848 -1929) war nicht nur eine der berühmtesten Sängerinnen ihrer Zeit, sondern auch Pädagogin, Autorin, Regisseurin, Intendantin und Mäzenin. Sie sang an den größten Opernhäusern Europas und den USA, wirkte bei der Uraufführung von Richard Wagners «Ring des Nibelungen» in Bayreuth mit und trat als Förderin des Mozarteums in Salzburg auf, wo sie auch viele Jahre unterrichtete. 1902 veröffentlichte Lilli Lehmann mit «Meine Gesangskunst» ein Werk, das bis weit ins 20. Jahrhundert zu den einflussreichsten gesangspädagogischen Schriften zählte.

– – Lilli Lehmann war eine der bedeutendsten Sängerinnen in der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Künstlerin – mit der ebenfalls berühmten Sopranistin Lotte Lehmann ist sie nicht verwandt – wurde als Koloratursopranistin genauso bejubelt wie als Interpretin der großen Opernrollen Richard Wagners. Nach Stationen in Prag, Danzig und Leipzig sang sie 15 Jahre an der Hofoper Berlin. Als unter der Regie Richard Wagners 1876 in Bayreuth erstmals der komplette «Ring des Nibelungen» im eigens dafür gebauten Festspielhaus auf dem grünen Hügel aufgeführt wurde, war Lilli Lehmann, eine von Wagners Lieblingssängerinnen, mit dabei. Sie sang eine der drei Rheintöchter. 20 Jahre später kehrte sie noch einmal nach Bayreuth zurück, in einer ihrer Paraderollen, als Brünnhilde.

 
 

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Arte dei Suonatori in Dresden / Marcin Swiatkiewicz

05.08.2024Das Ö1 KonzertÖ1N.N. —   –  Details

Marcin Swiatkiewicz

Alte Musik im Konzert. Ensemble Arte dei Suonatori, Leitung und Cembalo: Marcin Swiatkiewicz.

 

Werke von Johann Sebastian Bach und Johann Gottlieb Goldberg (aufgenommen am 7. Juni in der Deutschen Kirche in Stockholm) «Im Rahmen eines Auftritts beim diesjährigen Stockholmer Early Music Festival spürt das Barockorchester Arte dei Suonatori unter der Leitung des Cembalisten Marcin Swiatkiewicz polnischen Einflüssen in Werken von Johann Sebastian Bach, Johann Gottlieb Goldberg und Georg Philipp Telemann nach.

 
 

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