11.03.2025 – Jazz – SWR Kultur – Jenni Zylka u.a. — – Details
Nina Hagen
Sie rebellierte gegen die DDR und die Biederkeit der Bundesrepublik, wurde zur Punk- und Freiheitsikone und erfand sich immer wieder neu: 70 Jahre Nina Hagen in Bildern. — Nina Hagen wollte vor allem eines: Frei sein. Von niemandem vereinnahmt werden. Sie sei froh gewesen, dass es Make-Up gab, hat sie einmal gesagt. Eine Maske, hinter der sie verschwinden konnte.
Nina Hagen: Rätselhafte WendungenSie rebellierte gegen die DDR. Doch ebenso gegen die Biederkeit der Bundesrepublik. So wurde Nina Hagen zum Punk. Zu einer Freiheits-Ikone, die nicht in irgendein Raster passen wollte, sich immer wieder neu erfand. — Später wurden die Wendungen ihres Lebens immer rätselhafter. Nina Hagen flirtete mit dem Hinduismus und einem missionarischen Christentum. Wer ist der Mensch hinter den vielen Verkleidungen? Einige ihrer Facetten in Bildern.
Jenni Zylka über Nina Hagen: «,Ich mach›s kaputt› – eine punkige Attitüde»Kreative Zerstörung sei es, was Nina Hagen auszeichne, sagt die Autorin Jenni Zylka im SWR Kultur Forum. — «Die Rastlosigkeit, das Bedürfnis nach Neuanfang» sei Hagens Markenzeichen: «,Ich mach›s kaputt›, finde ich, ist eine sehr punkige Attitüde.»
Nina Hagen: Eine seltene Fusion von Kunstfigur und PrivatpersonZylka diskutiert über das Leben der Punkikone mit der Popkultur-Forscherin Anna Seidel aus Münster und dem Journalisten Joachim Hentschel. Er findet an Nina Hagen sympathisch, dass sie ihre Musik nie als Geschäftsfrau betrachtet habe. — Bei Nina Hagen stecke «viel impulsives Handeln dahinter», so Hentschel. Egal ob sie manchmal daneben getreten sei oder Dinge falsch eingeschätzt habe: «Diese Fusion von Kunstfigur und Privatperson ist etwas, was wir in der Popkultur selten erleben.» —
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