Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

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Syrien in den 1950er-Jahren Romantikbild mit Rissen

24.02.2024Aus den ArchivenDeutschlandfunk Kultur Margarete Wohlan —   –  Details

Syrien 1950

Aus der Reihe: Tatsachen und Meinungen RIAS Berlin 1957 — Die Reise nach Syrien beginnt im Libanon, denn zwischen Beirut und Damaskus liegen nur 120 Kilometer und die großen, eleganten Taxen brauchen für eine solche Strecke nicht länger als zwei Stunden. Und wenn man sich in den 50er Jahren eine solche Reise leisten konnte, dann besuchte man wohl beide Länder. So entführt uns diese Sendung sowohl in ein „kosmopolitisches Paradies des ungehinderten Handels“, wie die libanesische Hauptstadt in der damaligen Zeit genannt wird, als auch in eine „fruchtbare Oase mit Obstgärten, Olivenhainen, Pappelwäldchen und kräftigen Weinreben“, womit die syrische Hauptstadt gemeint ist. Abgesehen von einem romantischen Orientbild zeigt die Sendung das Land Syrien so wie wir es aktuell seit knapp 13 Jahren nicht mehr kennen, seit dem Beginn des Bürgerkriegs 2011. Und das, obwohl sich auch 1957 das Land in bewegten Zeiten befand. Und auch Israel in Damaskus das politische Thema Nummer Eins war.

 
 

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Steve Paxton, der den Avantgarde-Tanz im Alltag entdeckte, stirbt im Alter von 85 Jahren

24.02.2024NewsThe New York TimesBrian Seibert —   –  Details

Steve Paxton

Mit dem Judson Dance Theatre und als Begründer der Kontaktimprovisation erweiterte er die Möglichkeiten des Tanzes und entwickelte Werke rund um grundlegende Aufgaben wie Gehen. — Steve Paxton, der als Mitglied des New Yorker Kollektivs Judson Dance Theater aus den 1960er-Jahren dabei half, die Vorstellungen vom Tanz radikal auf den Kopf zu stellen und Kontaktimprovisation zu entwickeln, eine Bewegungsform, die heute auf der ganzen Welt praktiziert wird, ist am Dienstag in seinem Haus in East gestorben Charleston, Vt. Er war 85. — Der Tod wurde von Lisa Nelson, seiner langjährigen Mitarbeiterin und lebenslangen Partnerin, bestätigt. — «Man könnte sagen, alles kommt vom Gehen», sagte Herr Paxton in einem Artforum-Interview 2012 über seine Beiträge zum Tanz . Zu Beginn seiner Karriere, in den frühen 1960er Jahren, war er ein virtuoser Tänzer in den Kompanien von José Limón und Merce Cunningham, aber seine ästhetische Neugier wandte sich bald weniger technischen, eher fußgängerischen Aktivitäten zu. — Inspiriert von experimentellen Künstlern wie Cunningham und den Mitgliedern des Living Theaters suchte Herr Paxton nach Neuland. «Ich habe versucht, Konzepte zu finden, mit denen sich diese Leute noch nicht beschäftigt hatten, von denen wir dachten, sie hätten bereits alles getan», sagte er der Tanzhistorikerin Sally Banes für ihr Buch «Terpsichore in Sneakers» (1980). — Mit Yvonne Rainer, Lucinda Childs, Trisha Brown und anderen Mitgliedern dessen, was bald zum Judson Dance Theatre werden sollte, nahm Herr Paxton an einem Kompositionskurs für Tänzer im Cunningham Studio teil, der vom Musiker und Komponisten Robert Dunn unterrichtet wurde , der die Annahmen hinterfragenden Ideen adaptierte und Zufallsoperationen des Komponisten John Cage. Als Reaktion auf den Auftrag, einen einminütigen Tanz zu kreieren, setzte sich Herr Paxton auf eine Bank und aß ein Sandwich. — «Als ich nicht im Studio war, trieb mein Körper einfach dahin und tat, was er tat», sagte er der New York Times im Jahr 2017. «Also begann ich zu versuchen, bewusster zu sein, was ich tat.» — — Sein erster Tanz, «Proxy» (1961), bestand aus Posen, die er Sportfotos entlehnte, und grundlegenden Aufgaben wie dem Essen einer Birne, dem Trinken eines Glases Wasser – und dem Gehen. In seinem Werk «Satisfyin Lover» von 1967 ließ er eine große Gruppe von Menschen in Freizeitkleidung über die Bühne gehen und gelegentlich stehen bleiben oder sitzen. Die Idee war sowohl avantgardistisch als auch populistisch und brach die Hierarchien und theatralische Steigerung des modernen Tanzes auf. Es ginge ihm, wie er später sagte, «darum, darauf zu achten, was der Körper tut.» — — Die Tanzkritikerin Jill Johnston – die sich für die Bemühungen des Judson Dance Theatre einsetzte, als die meisten Kritiker sie ablehnten – schrieb über diese Arbeit in The Village Voice und feierte «die unglaubliche Vielfalt an Körpern, die alten Körper unseres alten Lebens» – was sie nannte «jede Haltungsmöglichkeit im Haltungsspektrum» – und kam zu dem Schluss: «Das sind Sie und ich in all unserem Alltag, denen die Haltungspracht am Herzen liegt.» — — — Steve Paxton (links) und Merce Cunningham bei einem Auftritt im Jahr 1963. Herr Paxton fühlte sich von Cunninghams experimentellem Stil angezogen und tanzte in seiner Kompanie, wodurch improvisatorische und völlig neue Werke entstanden.

 
 

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Robert Forster – live aus seinem Wohnzimmer / Ein Corona-Loungekonzert von 2021

24.02.2024NachtmixBayern 2Florian Schairer —   –  Details

Robert Forster

Der BR begeht in diesem Jahr sein 75. Jubiläum, der Zündfunk wird 50! Aus diesem Grund sind wir tief in die Archive hinabgestiegen und haben Audio-Schätze geborgen. In den kommenden Wochen gibt es samstags ab 23. Mai 2024 eine handverlesene Auswahl aus Konzerten, Interviews und anderen Sendungen, die in den vergangenen 50 Jahren das Programm so einzigartig gemacht haben.

 

Am Samstag, den 24. Februar 2024 wiederholen wir ein Loungekonzert des Sängers und Gitarristen Robert Forster aus dem Jahr 2021. Forster wurde bekannt als Gründer der Go-Betweens, einer der erfolgreichsten Indie-Bands aus Australien in den 1980er Jahren. Die Zündfunk Loungkonzerte finden normalerweise vor kleinem Publikum im BR Funkhaus statt. Doch wegen Corona konnte Robert Forster nicht persönlich aus Australien anreisen. Stattdessen hat er sein Konzert in seinem Wohnzimmer in Brisbane aufgenommen. Mit dabei seine Frau Karin Bäumler. Und weil er gut Deutsch spricht, moderiert er das Konzert auch selber.

 
 

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Kunst und Kontext – Wie woke müssen Museen heute sein?

24.02.2024KulturfeatureWDR 3Simone Hamm —   –  Details

Museums-Szene

Dürfen Bilder provozieren, ja verletzten? Was müssen die Betrachter aushalten können, was nicht? Wieviel Erklärung braucht ein Kunstwerk? — In neuer Weise müssen Museen und Ausstellungsmacher heute auf gesellschaftliche Debatten reagieren, wenn sie eine Ausstellung vorbereiten. Es wird mit viel größerer Sensibilität geplant als noch vor wenigen Jahren. Schon der Titel eines Kunstwerks aus den Archiven kann heute problematisch wirken. Simone Hamm hat sich auf eine Reise zu verschiedenen Museen begeben und höchst unterschiedliche Ansätze kennengelernt, um mit den Herausforderungen umzugehen.

 
 

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Unten durch. Diagonal zum Thema: Tunnel

24.02.2024DiagonalÖ1Nicole Dietrich —   –  Details

Tunnel Szene

Tunnel: Beim einen Loch geht›s rein, beim anderen wieder raus. Der Weg dazwischen verspricht Abkürzungen, Geheimnisse und so manch Phobie. Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon — In der erwachsenen Menschenwelt zeugen die unterirdischen Bauwerke von den Triumphen und Niederlagen der modernen Tunnelbautechnik und führen im geologisch optimalen Fall direkt geradeaus. In der kleinen Welt der Modelleisenbahn befeuern sie das freudsche Fort-Da-Spiel. In der Tierwelt verzweigen sie sich oft, dienen als Nester, Verstecke und geschickt gegrabene Fluchtwege. Im Untergrund keimen aber auch die Kriegs- und Verteidigungsstrategien; wer denkt nicht an das Tunnelsystem im Gazastreifen, wo Waren, Menschen und Waffen unter der Erdoberfläche transportiert und geschmuggelt werden? Unter Tage ist wenig Platz, Grauzonen und Zwischenräume sind spärlich – von A nach B, Freund oder Feind, Licht an, Glück auf. Wen wunderts, dass mit «Tunnelblick» in der Psychologie die bornierte Variante von Fokussierung gemeint ist? Von Hinterhalten und verkehrstechnischer Ökonomie, gefräßiger Bohrtechnik und spektakulären Alpendurchquerungen erzählen Tunnels ebenso wie von den Ängsten, Fantasien und Geheimnissen, die diese befremdlichen «Unorte» nähren. Das Licht am Ende ist nicht garantiert. Spätestens, wenn das Handy aussetzt oder das Autoradio rauscht, wird zwar klarer, wo man ist, aber nicht immer, wohin er führt er, der Durchstich ins Irgendwo. Diagonal bohrt nach.

 
 

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Damo Suzuki/Can, Jodi Foster/True Detective, Meredith Monk

23.02.2024Nachtmix: Lost and FoundBayern 2Michael Bartle —   –  Details

Damo Suzuki

Lost and Found ist unsere Stunde mit Perlen aus der Popgeschichte, die Zündfunk Musikchef Michael Bartle in Büchern, Filmen, Serien oder ganz einfach durch unsere Hörer*innen wiederbegegnet sind. Das ist ja das Schöne an der Musik: sie ist in der Luft, kreuzt überall auf, ganz gleich, ob im Internet, an der Isar, bei einer Fahrt mit dem Aufzug oder in neuen Kinofilmen. In der heutigen Ausgabe haben es unter anderem Musik-Perlen aus der vierten Staffel von «True Detective» mit Jodi Foster ins Radio geschafft, Franke Goes To Hollywood, die den tollen Kinofilm «All of Us Strangers» gewaltig beschließen. Außerdem Meredith Monk, die gerade im Münchner Haus der Kunst eines ihrer seltenen Konzerte gegeben hat, Can, deren Sänger Damo Suzuki vor kurzen verstoben ist und Songs, die für den Schriftsteller und Musikfan Franz Dobler eine Rolle spielen. Doblers Buch «Ein Sohn zweier Mütter» über seine eigene Adoptionsgeschichte ist gerade im Tropen-Verlag erschienen und wirklich lesenswert.

 
 

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‹Stream› / Christophe Schweizer Quintett featuring Joey Baron — Birdland Jazzclub

23.02.2024Jazztime: All that JazzBR-KlassikRoland Spiegel —   –  Details

Christophe Schweizer

»Stream» featuring Joey Baron: das international hochkarätig besetzte Quintett des Posaunisten Christophe Schweizer — Mit Sebastian Gille (Saxofon), Christophe Schweizer (Posaune), Jonas Westergaard (Kontrabass), Florian Weber (Klavier) und Joey Baron (Schlagzeug) — Aufnahme vom 17. November 2023 im Birdland Jazzclub in Neuburg

 
 

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Amerikanischer Analyst prophezeit Niederlage

23.02.2024NewsFocus OnlineThe Hill —   –  Details

Joe Buccino

Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu, eine Wende scheint ausgeschlossen. Ein US-Experte sieht für das Land keine Möglichkeit mehr, den Krieg gegen Russland zu gewinnen. — Nach Einschätzung des US-Militärexperten Joe Buccino, der seine Analyse in «The Hill» veröffentlicht hat, hat die Ukraine keine Chance mehr, den Krieg gegen Russland für sich zu entscheiden. Trotz der erheblichen Unterstützung, die das Land aus dem Westen erhalten habe, habe sich die Lage im Land dramatisch verschlechtert. — Erschöpfte ukrainische Armee kämpft und Munitionsknappheit — Wie Buccino in «The Hill» darlegt, sei die ukrainische Armee mittlerweile erschöpft und die Munitionsvorräte neigten sich dem Ende zu. Währenddessen könne Russland seine Truppen weiterhin in hohen Zahlen unterhalten. Auch eine geplante ukrainische Gegenoffensive im Frühjahr 2023 sei gescheitert. Als Zeichen für die sich abzeichnende Niederlage wertet Buccino den Verlust von Awdijiwka durch ukrainische Truppen nach heftigen Kämpfen. — «Die Eroberung von Awdijiwka ändert nicht materiell den Krieg, aber sie ändert das Momentum», wird Buccino in «The Hill» zitiert. Er stellt fest, dass Russland weiterhin in der Lage sei, Truppen und Waffen in den Konflikt zu werfen, während die ukrainische Seite sich bemühe, neue Rekruten zu finden. — Unterstützung für Selenskyj bröckelt während US-Hilfe stockt — Die Unterstützung für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sei sowohl im Inland als auch im Westen ins Wanken geraten. Gleichzeitig stecke die amerikanische Hilfe für die Ukraine im Kongress fest und es scheine, als ob die USA müde seien, den Krieg weiterhin zu finanzieren. — Buccino betont auch, dass die Geopolitik schnell wechsle und andere internationale Ereignisse die USA von der Unterstützung der Ukraine ablenkten. Außerdem stelle die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl eine zusätzliche Unsicherheit dar. — Für die Ukraine sieht Buccino nur noch die Möglichkeit, Russland zu einem Verhandlungsfrieden zu drängen, der die Souveränität des Landes bewahrt. Aber selbst diese Option scheint ihm zunehmend unrealistisch.

 
 

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Nach Putins Monsterakt warnt Sicherheitsexperte (Francois Heisbourg) vor Sprengung der EU und Nato

23.02.2024NewsFocus OnlineFrancois Heisbourg / Welt online —   –  Details

Francois Heisbourg

Francois Heisbourg, ein renommierter französischer Sicherheitsexperte, spricht Klartext über Europas Verteidigung. Sein Aufruf: Mehr Waffen für die Ukraine, um Putins Aggression zu begegnen. — In einem Interview mit der «Welt» äußerte sich François Heisbourg, einer der erfahrensten Sicherheitsexperten Frankreichs, zu den aktuellen Herausforderungen der europäischen Sicherheitspolitik und den Konsequenzen des Krieges in der Ukraine. Dabei betonte er, dass der Tod Alexej Nawalnys langfristig Einfluss auf die Politik haben könnte. «Nawalnys Tod gehört zu den Ereignissen, die vollkommen vorhersehbar und geplant sind, aber dennoch einen Schock verursachen, wenn sie eintreten», sagte Heisbourg der «Welt». — Die deutsche Rüstungsindustrie lobte Heisbourg für ihre Schnelligkeit, mahnte jedoch zugleich, dass Deutschland endlich Taurus-Marschflugkörper liefern müsse, um die Ukraine zu unterstützen. Er wies darauf hin, dass die europäischen Länder ihre Waffenproduktion zu verdoppeln haben, da kein Land derzeit in der Lage sei, einen Krieg wie in der Ukraine zu führen. «Wenn sie heute entscheiden, ihre Produktion zu verdoppeln, ist es bestenfalls in drei Jahren so weit», erklärte Heisbourg im Gespräch mit der «Welt». — Schielt Putin auf Estland? — Insbesondere das Nato-Mitglied Estland sieht Heisbourg bedroht. Auf die Frage, ob Wladimir Putin Estland angreift, wenn es der Ukraine-Krieg hergibt, antwortete er: «Das ist jedenfalls verlockend, wenn Trump auf den Artikel 5 pfeift.» Und weiter: «Wäre ich Putin, würde ich dieser Verlockung jedenfalls nicht widerstehen und abwarten, was passiert. Wahrscheinlich passiert gar nichts.»

Damit würde Putin laut Heisbourg die EU sprengen und die Nato gleich mit. «Das ist kein so schlechtestes strategisches Kalkül, militärisch nicht einmal besonders kostspielig.»

Sicherheitsexperte: USA könnte «sleeping partner» in der Nato werden — Zudem sprach Heisbourg über die Bedeutung der Nato und die möglichen Konsequenzen einer Wiederwahl Donald Trumps als US-Präsident. Er warnte, dass die Hypothese von Trumps Wahl bereits jetzt Auswirkungen habe, da der Kongress den Export amerikanischer Waffen blockiere. «Es kommt nichts mehr rein! Das findet nicht in elf Monaten statt, sondern jetzt», sagte Heisbourg. Er äußerte die Befürchtung, dass die USA zu einem «sleeping partner» des Bündnisses werden könnten.

 
 

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Strack-Zimmermann warnt / Putin könnte Deutschland angreifen

23.02.2024NewsFocus OnlineFrancois Heisbourg / Welt online —   –  Details

Agnes Strack-Zimmermann

Strack-Zimmermann warnt vor möglichem Putin-Angriff auf Deutschland und fordert mehr Verteidigungsbereitschaft. — Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht die Möglichkeit für einen Angriff Russlands auf Deutschland, wie sie im Podcast des «Kölner Stadt-Anzeigers» und in einem Interview mit «ntv» zum Ausdruck brachte. Ihrer Aussage zufolge wäre es fatal, annehmen zu wollen, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen solchen Angriff nicht in Erwägung ziehen würde. Sie betonte, dass es der Verantwortung Deutschlands obliege, eine solche Bedrohung abzuwehren und hielt fest, dass «das muss man ihm einfach zutrauen». — Strack-Zimmermann fordert Aufrüstung zur Kriegsverhinderung — Strack-Zimmermann ist der Ansicht, dass Deutschland die NATO stärken und für einen möglichen Krieg aufrüsten sollte, um zu verhindern, dass ein solcher stattfindet. Sie wies den Vorwurf, dass Waffenlieferungen an die Ukraine Kriegstreiberei seien, zurück und machte deutlich, dass große Kriege in der Geschichte immer militärisch entschieden wurden. — Bei ntv warnte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses eindringlich vor einem Sieg Putins in der Ukraine und stellte klar, dass es bei einem möglichen Erfolg nicht bleiben würde. Sie appelliert an die Notwendigkeit, Putin entschlossen entgegenzutreten. Dabei äußerte sie deutliche Worte zu Putins Charakter: «Dieser Mensch Wladimir Putin, der ja kein Mensch ist, sondern wirklich ein Ungeheuer, der hat nur Respekt vor denen, die wirklich stark sind und sich wehren können.»

Strack-Zimmermann stimmt für Taurus-Lieferung — Die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl gab zudem zu bedenken, dass die Ablehnung des Unionsantrags zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine Putin sicherlich erfreut habe. Strack-Zimmermann hatte als einzige Abgeordnete aus der Ampel-Koalition für den Unionsantrag gestimmt und begründete dies damit, dass sie «nicht eines Tages vorwerfen lassen, im richtigen Augenblick nicht das Richtige getan zu haben.»

 
 

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Trauer um Musiker / City-Mitbegründer Fritz Puppel gestorben

23.02.2024NewsTagesschauFrancois Heisbourg / Welt online —   –  Details

Fritz Puppel

Mit Hits wie «Am Fenster» war City eine der erfolgreichsten Musikgruppen der DDR und in Deutschland nach der Wende. Bis zum letzten Konzert 2022 immer dabei war Band-Gründer Fritz Puppel. Nun ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.Er war der Gründer einer der wichtigsten DDR-Rockgruppen: Fritz Puppel, Gitarrist und Komponist der Berliner Band City, ist tot. Er starb bereits am 10. Februar im Alter von 79 Jahren, wie City-Sänger Toni Krahl der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.»Uns fehlen die Worte und wir sind fassungslos, verlieren wir doch unseren über fünf Jahrzehnte langen Freund und Mitstreiter», sagte Krahl. Überhaupt fehle der deutschen Musikwelt somit «ein weiterer kreativer Kopf, der mit seiner Kunst, mit seinen Songs unser aller Leben bereichert und Millionen Menschen berührt hat».

Viele Fans in der DDR und im AuslandPuppel gründete City 1972 zusammen mit Schlagzeuger Klaus Selmke in Ost-Berlin. Die Band hatte nicht nur viele Fans in der DDR, sondern auch im Ausland – etwa durch ihren größten Hit «Am Fenster». Einige Jahre nach dem Mauerfall setzte sich der Erfolg der Berliner fort.In der Bandgeschichte gab es unterschiedliche Besetzungen, doch Puppel war immer dabei, fünf Jahrzehnte lang. Ende 2022 verabschiedete sich City von der Bühne.Puppel hatte als Jugendlicher eine Lehre als Werkzeugmacher absolviert, aber schon 1963 zusammen mit dem späteren Puhdys-Sänger Dieter Birr seine erste Band gegründet: die Lunics. Als beide wenig später zur Armee einberufen wurden, waren die Lunics Geschichte.

 

 
 

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