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Beerdigung von Alexej Nawalny in Moskau / US-Botschafterin ehrt den Verstorbenen

01.03.2024NewsX (Ex-Twitter)@USEmbRu / US-Botschaft Russland —   –  Details

US-Botschafterin

Alexey Navalny bleibt ein leuchtendes Beispiel dafür, was Russland sein könnte und sollte. Sein Tod ist eine tragische Erinnerung daran, welche Anstrengungen der Kreml unternehmen wird, um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden, Unterstützern und allen, die er dazu inspiriert hat, sich für eine bessere Zukunft einzusetzen.

 
 

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Warum der Kandidat der mexikanischen Regierungspartei den Präsidentschaftswahlkampf bereits dominiert

01.03.2024NewsThe New York TimesNatalie Kitroeff, Simon Romero u.a. —   –  Details

Claudia Sheinbaum

Claudia Sheinbaum, eine Protegé des derzeitigen mexikanischen Präsidenten, liegt in den Umfragen deutlich vorn. Für viele Mexikaner ist sie jedoch immer noch ein Rätsel. — Nur drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in Mexiko ist eines klar: Der Kandidat der Regierungspartei scheint mit seinem Wahlsieg davonzukommen. — Claudia Sheinbaum, eine Physikerin und Protegée des derzeitigen Präsidenten, liegt in den Umfragen zum offiziellen Beginn des Wahlkampfs am Freitag mit rund 30 Prozentpunkten vor dem Oppositionsführer und Technologieunternehmer Xóchitl Gálvez. — In einer Zeit, in der der scheidende Präsident Andrés Manuel López Obrador nach wie vor weithin beliebt ist, geht Sheinbaum auf Nummer sicher und hält sich so eng an seine Politik und Person, dass sie nicht nur schwört, seine Prioritäten zu übernehmen, sondern bei Auftritten im ganzen Land manchmal sogar seine langsame Sprechweise nachahmt. — Doch während Sheinbaum mit ihrem außergewöhnlich disziplinierten Wahlkampf ihren Status als Spitzenreiterin gefestigt hat, bleibt die Kandidatin, die Mexikos erste Präsidentin werden könnte, für viele Mexikaner ein Rätsel. — «Claudia Sheinbaum ist immer noch das große Mysterium dieser Wahl», sagte Jesús Silva-Herzog Márquez, Politikwissenschaftler am mexikanischen Institut für Technologie Monterrey. «Wir wissen, dass sie eine Wissenschaftlerin mit einer anderen Denkweise ist. Früher oder später wird sie ihre Maske abnehmen müssen, die sie als Nachahmerin von López Obrador entlarvt.» — Im Moment zeigt der Wahlkampf, wie sehr López Obrador, ein kämpferischer Politiker, der linke und nationalistische Rhetorik mit einer in sozialer, ökologischer und fiskalischer Hinsicht konservativen Politik verbindet, die mexikanische Politik seit seinem Amtsantritt im Jahr 2018 so sehr dominiert hat, dass eine zersplitterte Opposition Schwierigkeiten hat, gegen seinen potenziellen Nachfolger Fuß zu fassen. —

 
 

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Robert M. Young, Filmemacher, der seinem Fernweh frönte, stirbt im Alter von 99 Jahren

01.03.2024NewsThe New York TimesRichard Sandomir —   –  Details

Robert M. Young,

Robert M. Young, ein vielseitiger Regisseur, zu dessen Dokumentarthemen Sitzstreiks an der Mittagstheke und Haie für Bürgerrechte gehörten und zu dessen Spielfilmen einer über einen mexikanisch-amerikanischen Bauern gehörte, der einen texanischen Gesetzeshüter tötet, und einer über eine Frau, die sich an ihrem Angreifer rächt, starb am 6. Februar in Los Angeles. Er war 99. — Der Tod in einem Krankenhaus wurde von seinem Sohn Andrew bestätigt. — In einem Interview mit der Directors Guild of America im Jahr 2005 erinnerte sich Herr Young daran, was ihn am Filmemachen reizte. — «Ich wollte im Leben sein», sagte er. «Ich wollte Abenteuer erleben, ich wollte in der Welt leben.»

Diesen Ehrgeiz hat er mehr als erfüllt. — In den 1950er Jahren drehte er mit zwei Partnern Lehrfilme, insbesondere «Secrets of the Reef» (1956), eine Unterwasserdokumentation, die in den Marineland Studios in Florida und an einem Riff in der Nähe der Bahamas gedreht wurde und den Lebenszyklus von Kraken und Seepferdchen schilderte , Hummer, Quallen und Mantarochen. — Der Filmemacher Robert M. Young im Jahr 2004. «Ich wollte Abenteuer erleben, ich wollte in der Welt leben», sagte er einmal über das Filmemachen.

 
 

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Jelineks ‹Klavierspielerin›

29.02.2024RadiogeschichtenÖ1Julia Zarbach —   –  Details

Elfriede Jelinek

Die Protagonistin Erika lebt mit ihrer herrschsüchtigen Mutter, die totale Kontrolle über das Leben ihrer Tochter ausübt, in einer Wohnung in Wien. Erika arbeitet als Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium, wo sie den Schüler Walter kennenlernt, der entschlossen ist, seine strenge Lehrerin zu erobern. Zwischen den beiden beginnt eine sadomasochistische Beziehung, in der es keine Grenzen zu geben scheint. Der Roman — Die Klavierspielerin» erschien 1983 und wurde, wie so viele von Elfriede Jelineks Werken, zwiespältig aufgenommen. 2001 verfilmte Michael Haneke den Stoff mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Jelineks Werke polarisieren traditionsgemäß. Das liegt auch daran, dass die Texte in der Öffentlichkeit stark mit ihr als Person in Beziehung gesetzt werden, was eine neutrale Auseinandersetzung mit dem Werk an sich erheblich erschwert. Trotz diverser Anfeindungen ist Jelinek eine der erfolgreichsten und meistrezipiertesten Autorinnen Österreichs. 2004 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur. Sie lebt in Wien und München.

 
 

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Woher kommen die RAF-Bilder in den Köpfen?

29.02.2024Kompressor: ClipDeutschlandfunk KulturMax Oppel —   –  Details

RAF-Bilder

Westdeutschland im Ausnahmezustand: Nach der Entführung von Hanns-Martin Schleyer wurde 1977 nach den Tätern gefahndet. — Fahndungsplakate, Tatorte oder Polizisten: Beim Thema RAF kommen schnell viele Bilder hoch. Ingrid Wenzel und Stefan Mesch sprechen darüber. Außerdem geht es um eine immersive Ausstellung und Infantilisierung.

 
 

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Ich trage in mir die Kultur, Psychologie, Mentalität und Spiritualität von zwei grundverschiedenen Gesellschaften / Sabine Kuegler, Autorin

29.02.2024Im GesprächÖ1Andreas Obrecht —   –  Details

Sabine Kuegler

2005 erschien das Buch “Dschungelkind” von Sabine Kuegler. Es wurde ein Weltbestseller, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und schließlich 2011 verfilmt. Es ist die abenteuerliche Geschichte der deutschen Familie Kuegler, die 1979 in den Dschungel von West-Papua, Neuguinea, zieht. Der Vater, Klaus, Linguist und Missionar, erforschte dort die Sprache der entlegenen Ethnie Fayu, die bis dahin keinen Kontakt zu Europäern hatte. Zu diesem Zeitpunkt ist Sabine, geboren 1972 in Nepal, sieben Jahre alt. Sie und ihre drei Geschwister wachsen in einer Natur und Kultur auf, die der europäischen diametral entgegengesetzt sind. Mit 17 Jahren verlässt Sabine den Dschungel, um ein Internat in der Schweiz zu besuchen und in einer ihr völlig fremden Welt Fuß zu fassen. Mit 19 Jahren wird Sabine Mutter, drei weitere Kinder sollten in den nächsten Jahren folgen. Im Herbst 2011 wird sie schwer krank. Die Ärzte können nicht helfen. 2012 kehrt sie nach Neuguinea zurück, wo sie fast fünf Jahre lang im tiefsten Dschungel lebt und schließlich auch Heilung findet. Von dieser dramatischen Reise an die Grenzen des Vorstellbaren und ihrem aktuellen Buch “Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind”, spricht sie im Gespräch mit Andreas Obrecht.

 
 

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Die Maschinistin / Nachruf auf Ruth Wolf-Rehfeldt

29.02.2024NewsSüddeutsche Zeitung Kito Nedo —   –  Details

Ruth Wolf-Rehfeldt

Sie machte Kunst mit der Schreibmaschine, wurde wegen ihrer Mail Art von der Stasi überwacht und erlebte ihren Durchbruch mit 85 Jahren. Nun ist Ruth Wolf-Rehfeldt gestorben. — «Typewritings» – so nannte Ruth Wolf-Rehfeldt die eigentümlichen Grafiken, die sie mit der Schreibmaschine tippte. Kunstvoll und präzise wendete sie die Schrift ins Bild. Mal ließ sie die Buchstaben und Sonderzeichen in Formationen tanzen. Dann wieder fügte sie sie zu dicht geknüpften Zeichenteppichen, geometrischen Körpern, Wellen, Blätterformen oder modernistisch-kantig anmutenden Schrift-Architekturen zusammen. Ihre Kunst war beeinflusst von Mail Art, Konzeptkunst, konkreter Poesie, Fluxus, Umwelt- und Friedensbewegung. Ungefähr 600 bis 800 solcher Blätter produzierte die 1932 im sächsischen Wurzen geborene Künstlerin zwischen 1972 und 1990. — Die Künstlerin Ruth Wolf-Rehfeldt bei der Verleihung des Hannah-Höch-Preises 2022.

 
 

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Juliette Gréco

29.02.2024The Voicerbb kulturOrtrun Schütz —   –  Details

Juliette Gréco

Sie war eine international bekannte Botschafterin des intellektuell geprägten französischen Chansons und pflegte Kontakte zu herausragenden Persönlichkeiten wie Jean-Paul Sartre und Miles Davis. Ihre Stimme war nicht so raumgreifend wie die von Edith Piaf. Doch Juliette Gréco zeichnete sich durch einen ganz eigenen Vortragsstil aus. Dazu zählten ihr erotischer und provokanter Sprechgesang in Verbindung mit Texten von literarischer Qualität.

 
 

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