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Homezone – Mit Russudan Meipariani

09.04.2024Jazz SessionSWR KulturJulia Neupert —   –  Details

Russudan Meipariani

Gesang in der georgischen Vokaltradition, instrumentale Minimal Music-Strukturen und freie Improvisation: Das sind die klanglichen Räume der Musik der Pianistin, Komponistin und Sängerin Russudan Meipariani. Für ihre Arbeit sucht sie immer neue Inspirationsquellen wie Gedichte oder kompositorische Konzepte der Neuen Musik, sie unterrichtet und engagiert sich für die freie Kulturszene ihrer Wahlheimat Stuttgart. Im Herbst 2023 war sie mit ihrem Trio zu Gast im SWR Funkstudio.

 
 

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Britischer Physik-Nobelpreisträger Peter Higgs ist tot

09.04.2024NewsSRF 2 KulturPeter Mathieson – Red. —   –  Details

Peter Higgs

Mit seiner Theorie zur Masse von Elementarteilchen wurde der Engländer weltberühmt. Die Entdeckung des Higgs-Bosons – auch «Gottesteilchen» genannt – am Forschungszentrum Cern in der Schweiz katapultierte den Theoretiker in die Hall of Fame der Physik. Gemeinsam mit dem Belgier François Englert wurde Higgs 2013 für die Vorhersage des Masse-Teilchens mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. — Peter Higgs war ein bemerkenswerter Mensch – ein wirklich begabter Wissenschaftler, dessen Vision und Vorstellungskraft unser Wissen über die Welt, die uns umgibt, bereichert haben.

 

Autor:Peter Mathieson Vizekanzler der Universität Edinburgh Obwohl die beiden theoretischen Physiker Mitte der 1960er-Jahre etwa zeitgleich auf die Masse-Theorie gekommen waren, setzte sich Higgs als Namensgeber durch und nicht Englert – was dem Physiker eher unangenehm war. Er war der Ansicht, dass er mehr Ruhm bekomme, als ihm zustand. Die Entwicklung der These und die Entdeckung der Teilchen sei eine Gruppenleistung gewesen. — Grosse Teilchenbeschleuniger wendeten das Blatt «Ich dachte nicht, dass es zeit meines Lebens noch passiert», sagte Higgs dem Fachblatt «New Scientist» mit Blick auf die Bestätigung seiner Theorie. Die Lage habe sich aber geändert, als die grossen Teilchenbeschleuniger gebaut wurden. Den Namen «Gottesteilchen» für seine Entdeckung lehnte der Atheist ab.

Higgs wurde am 29. Mai 1929 in Newcastle upon Tyne im Nordosten Englands als Sohn eines Toningenieurs geboren. Als Kind litt er unter Asthma und wurde anfangs von seiner Mutter unterrichtet. Neben seiner wissenschaftlichen Laufbahn engagierte er sich auch politisch. — Bis zu seinem Tod stand der Wissenschaftler bei Kollegen und Medien hoch im Kurs. Mit der Zeit gab Higgs immer seltener Interviews, beschäftigte sich lieber mit Musik, Filmen und Büchern und vor allem mit seiner Familie, wie eine Sprecherin der Uni Edinburgh einmal sagte.

 
 

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