Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Hörpremiere — Beate Olbrisch: SoundCard Seoul

15.06.2024The Artist’s Corner | Beate Olbrisch: SoundCard Seoulhr2 kulturN.N. —   –  Details

Seoul Metropole

Als einer der größten Ballungsräume weltweit ist Seoul ein Ort der Gegensätze. — In der südkoreanischen Hauptstadt harmonieren zweitausendjährige Tradition und Moderne auf einzigartige Weise miteinander. Während im Stadtteil Gangnam der kreative Herzschlag der Metropole schlägt und das Epizentrum der koreanischen Wirtschaft und dessen quirlige Popkultur liegt und im Bezirk Hongdae Straßenmusiker zwischen Karaokebars und Tanzclubs ihre Gitarrensoli spielen, findet man anderswo zwischen den Wolkenkratzern jene ruhigen Stätten, in denen die alten musikalischen Traditionen von Pansori und Jeongak weiterhin gepflegt werden. Die in Frankfurt am Main geborene Medienkünstlerin Beate Olbrisch verbindet all diese Klangwelten zu einer akustischen Liebeserklärung an diese faszinierende Stadt.

 
 

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Fußballfrauen – Kritische Stimmen einer Minderheit

15.06.2024FeatureDeutschlandfunk KulturRonny Blaschke —   –  Details

Weibliche Ultrafans

Regie: Friederike Wigger — Mit: Jördis Triebel und Max Urlacher — Ton: Thomas Monnerjahn — Redaktion: Massimo Maio — Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 — Länge: 54›29 — Drei Aktivistinnen kämpfen für eine vielfältigere Fußballwelt gegen Belästigung im Stadion und die exklusiven Herrengesellschaften in den Vorständen. Obwohl Fußball längst nicht mehr reine Männersache ist, gibt es noch viel zu tun. — «MeToo» hat in vielen Bereichen der Gesellschaft eine Debatte über die strukturelle Benachteiligung von Frauen angestoßen. Eine Bastion der Männlichkeit aber blieb lange außen vor: Fußball. Immer wieder sind jedoch auch die wenigen weiblichen Ultras, die besonders leidenschaftlichen Fans, Belästigungen und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Und an den Schaltstellen des Fußballs, in Vorständen oder Aufsichtsräten, sind nach wie vor kaum Frauen vertreten. Ronny Blaschke hat drei Aktivistinnen begleitet, die sich für einen vielfältigen und demokratischen Fußball einsetzen. — Ronny Blaschke, geboren 1981 in Rostock, ist Journalist, Referent und Moderator. Er studierte Sport- und Politikwissenschaften und beschäftigt sich als Journalist für Print und Rundfunk mit den politischen Hintergründen des Sports. Für seine Berichterstattung gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus wurde er u.a. mit dem Julius-Hirsch-Ehrenpreis 2013 des DFB ausgezeichnet. Zuletzt für Deutschlandradio in der Sendung «Nachspiel»: «Kricket in Indien. Ein Spiel als Spiegel der Gesellschaft» (Deutschlandfunk Kultur 2023). — Weibliche Ultrafans aus ganz Europa zur Eröffnung der Ausstellung «Fan.Tastic Females» in Hamburg.

 
 

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Soziologe Steffen Mau / Warum der Osten anders tickt

15.06.2024TachelesDeutschlandfunk KulturSusanne Führer —   –  Details

Steffen Mau

In Ostdeutschland hat sich eine eigene politische Kultur entwickelt, sagt der Soziologe Steffen Mau. Er fordert neue Formen der demokratischen Beteiligung, denn das westdeutsche Modell der Parteiendemokratie funktioniere im Osten offenbar nicht. — Bei uns zu Gast: der Soziologe Steffen Mau. Sein neues Buch «Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt» ist vor kurzem erschienen. — Bei uns zu Gast: der Soziologe Steffen Mau. Sein neues Buch «Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt» ist vor kurzem erschienen.

 
 

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Energiegeladene Rumba-Jazz-Klänge: Avishai Cohen

14.06.2024In ConcertÖ1Michael Neuhauser —   –  Details

Avishai Cohen

Bassist Avishai Cohen und seine Band Iroko beim spanischen L›Estartit Jazz Festival 2023 — — Der israelische Bassist Avishai Cohen präsentierte im vergangenen Jahr eine neue Band auf den internationalen Konzertbühnen. Neun Jahre nach seinem Debüt beim Jazzfestival im katalanischen L›Estartit kehrte er so auch an die Costa Brava zurück, um das Projekt — Iroko» vorzustellen, mit der energiegeladenen afrokaribischen Rumba im Fokus. — Dafür hatte Cohen eine multikulturelle Band zusammengestellt, bestehend aus dem amerikanischen Meister-Perkussionisten puertoricanischer Herkunft Abraham Rodríguez Jr., den Kubanern Horacio El Negro Hernández (Schlagzeug, Perkussion), Yosvany Terry (Saxofon) und José Ángel (Perkussion, Gesang) sowie dem Argentinier Diego Urcola (Trompete) und der großartigen Madrider Sängerin Virginia Alves. — Den Namen — Iroko» hatte Cohen einem afrikanischen Baum entlehnt, dem im traditionellen Volksglauben magische Eigenschaften nachgesagt werden – was auf jeden Fall für die Musik dieses Konzerts gilt.

 
 

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Tahereh Nourani: Langsamkeit als Haltung

14.06.2024Sound Art: Zeit-TonÖ1Marlene Schnedl —   –  Details

Tahereh Nourani

Die Komponistin und Klangkünstlerin Tahereh Nourani lebt seit 2005 in Wien. Sie studierte an der Kunstuniversität in Teheran sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien klassische Flöte und unterrichtete, bevor sie sich vor allem der elektroakustischen und experimentellen Musik widmete. Langsamkeit und Stille wie auch die Verknüpfung von Klang, Text und Video stehen stets am Beginn ihrer künstlerischen Entdeckungsreisen. Mit freier Improvisation, erweiterten Spieltechniken, verstärkten Objekten, minimaler Live-Elektronik schafft sie reduzierte, organische und archaische Klangarchitekturen, die einen Bogen zwischen ASMR (Autonomous Sensory Memory Response) und Noise spannen. «2019 veröffentlichte sie ihr Solodebüt «ancient child». Für ihre Komposition «The Funambulist» für präparierten E-Bass erhielt Tahereh Nourani 2021 den PhonoECHOES-Preis der Austrian Composers Association, zudem ist sie SHAPE+ Artist (2023/2024). «Im heutigen Zeit-Ton Porträt spüren wir mit Tahereh Nourani der Langsamkeit nach, entdecken weite Klangräume und hören ihre 2023 erschienen Suite «wirks», bestehend aus vier Teilen (Erde – Feuer – Luft – Wasser), die Nourani 2020 während ihres Artists-in-Residence-Projekts im Hotel Pupik (in Schrattenberg, Steiermark) zu komponieren begann und ihre musikalische Neuerweckung beschreibt. «Tahereh Nourani: «In den darauffolgenden Jahren distanzierte ich mich von tonaler Musik und ich begann die Welt der Klänge zu erforschen. Ich begann mit neuen Instrumenten – verstärkten Objekten, Stimme und Elektronik – zu arbeiten, was zu meiner Transformation von Musikerin zur Klangkünstlerin führte.»

 
 

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A Trip to the good side – Mit Liraz, La Sonora Mazuren und anderen

14.06.2024NachtmixBayern 2Jay Rutledge —   –  Details

Liraz

Schon hierzulande hat sich der Ton in den Sozialen Medien verschärft. Im Nahen Osten werden sie seit dem 7. Oktober 2023 mit Hatespeech geflutet. Die Sängerin Liraz aus Tel Aviv wehrt sich dagegen und lädt ihr Publikum ein zu einem Ausflug auf die gute Seite. Nur Mitgefühl und Gelassenheit kann uns noch retten, sagt Liraz. La Luz aus Seattle haben einige persönliche Schicksalsschläge hinter sich und versuchen der Welt seither mit Zuversicht zu begegnen. Und auch Zoufris Maracas aus Südfrankreich suchen nach Frieden und «möchten nichts mehr über Machtkämpfe, und dunkle Wahnvorstellungen wissen.» Vielleicht bringt der EM-Auftakt ja etwas Zusammenhalt zurück. In dieser Stunde: Neuerscheinungen aus einer Welt, die auseinanderdriftet.

 
 

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Mit Luft, Groove und Freiheit / Alexandra Lehmler & Franck Tortiller

14.06.2024Jazztime: BR JazzclubBR-KlassikUlrich Habersetzer —   –  Details

Alexandra Lehmler

Die Mannheimer Saxofonistin Alexandra Lehmler im Duo mit dem französischen Vibrafonisten Franck Tortiller — Live-Aufnahme vom 1. Februar 2024 im Münchner Jazzclub Unterfahrt

 
 

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Remo Saraceni, 89, gestorben; Erfinder des Walking Piano in ‹Big› zu sehen

Remo Saraceni

Sein Keyboard, das berühmt wurde, nachdem Tom Hanks melodisch darauf herumgesprungen war, stellte Herrn Saracenis Vision einer Technologie dar, die durch «Menschenenergie» angetrieben wird. — Im Kinohit «Big» von 1988 tanzten Robert Loggia und Tom Hanks auf einem großen Piano von Remo Saraceni. — Remo Saraceni, ein Bildhauer, Spielzeugerfinder und Technikfanatiker, der vor allem durch die Erfindung des Walking Piano bekannt wurde, auf dem Tom Hanks und Robert Loggia in einer beliebten Szene des Kinohits «Big» aus dem Jahr 1988 tanzten, starb am 3. Juni in Swarthmore, Pennsylvania. Er wurde 89 Jahre alt. — Die Ursache sei Herzversagen gewesen, sagte Benjamin Medaugh, sein Assistent und Betreuer. Herr Saraceni starb in Herrn Medaughs Haus, wo er in den letzten Jahren gelebt hatte. — Saracenis Spezialgebiet sei «interaktive Elektronik», sagte er 1976 dem New York Magazine. Zu seinen weiteren Erfindungen gehörten eine Uhr, die laut antworten konnte, wenn man sie nach der Uhrzeit fragte, eine Stereoanlage mit Stethoskop, die den Herzschlag laut ausdrücken konnte, und Plexiglaswolken, die beim Klang einer Pfeife in einer Pastellfarbe aufleuchteten, die zur Beleuchtung eines Raumes passte. Alle wurden von dem angetrieben, was Saraceni (ausgesprochen SAR-ah-SAY-nee) «Menschenenergie» nannte: die Stimme, Berührung und Wärme des menschlichen Körpers. — Die Fähigkeit dieser Technologie, ihre Benutzer zu verzaubern, wurde zu einem zentralen Handlungselement von «Big» und wiederum zum zentralen Requisit in einer der am liebsten in Erinnerung gebliebenen Szenen der jüngeren Filmgeschichte. — Nachdem er sich gewünscht hat, an einer magischen Wahrsagemaschine von Zoltar «groß» zu sein , verwandelt sich die Hauptfigur des Films, Josh Baskin, von einem 12-jährigen Jungen in einen jungen Erwachsenen (gespielt von Mr. Hanks). Er bekommt einen Bürojob bei einer Spielzeugfirma, deren Besitzer Mac (Robert Loggia) Josh eines Samstags bei FAO Schwarz als seinen Angestellten erkennt. Mac ist ein gewiefter Kapitalist, der seine Branche in Aktion beobachtet; Josh ist ein Junge, der in der Welt der Spielzeuge schwelgt (wenn auch im Körper eines Mannes).

 
 

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