Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

‹Sing & Swing!› – mit Aufnahmen von Elvis Costello, Norah Jones, Heiri Känzig, John Mayer

19.06.2024Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Mostly VocalBR-KlassikBeatrix Gillmann —   –  Details

Norah Jones

Soul, Bossa Nova, Bluegrass: Elvis Costello liebt die musikalische Herausforderung. Mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter präsentierte er eine Auswahl an bekannten Songs, mit Songwriter Burt Bacharach bildete er drei Jahrzehnte ein sehr erfolgreiches Autoren-Duo. In der Sendung — Radio Jazz» im National Public Radio war Costello zu Gast bei Pianistin Marian McPartland. Elvis Costellos große musikalische Neugier ist der Lieferant für die Energie, mit der er seine Projekte realisiert. Ein Wanderer zwischen den Welten – im Leben und auf der Bühne – ist: der Schweizer Bassist Heiri Känzig. Weltoffen ist auch der Sound seiner Band, etwa auf dem Album — Travelin‹». Amine M‹Raihi aus Tunesien bereichert mit der Oud, der arabischen Kurzhalslaute, den Klang der Gruppe. Saiten besitzen auch für John Mayer eine magische Anziehungskraft. Auch schwierige Harmoniefolgen bringen den 1977 geborenen Gitarristen und Sänger nicht aus der Ruhe. Sein Spiel bleibt immer melodisch. Mit Norah Jones (*1979) und Becca Stevens (*1984) sind in dieser Mostly-Vocal-Ausgabe der Jazztime — Sing & Swing!» zwei erstaunliche Sängerinnen dabei. Und Elvis Costello, der, wie ein Chamäleon, die musikalischen Stile wechselt, ist in verschiedenen Aufnahmen zu hören. Der Sänger wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. —

 
 

SK-

Ab ins Disco-Universum: Eine Stunde mit dem Hitmaker und Produzenten Nile Rodgers

19.06.2024Zündfunk: ExtraBayern 2Sandra Limoncini —   –  Details

Nile Rodgers

Am 5. Juli spielt die Funk- und Disco Legende Nile Rodgers nach Jahren wieder mit seiner alten Band «Chic» in München – in der Musik-Arena des Tollwoods. — Leider ist sein Bandkollege Bernard Edwards schon 1996 verstorben, an den Folgen eines Lungenkollaps auf Tour in Japan. Aber Nile Rodgers hat weitergemacht und danach auf vielen Riesenhits Gitarre gespielt oder auch produziert: «Fame» von Bowie, «Upside Down» von Diana Ross, «Like a Virgin» von Madonna und vor zwei Jahren auch auf — «Get lucky» von Daft Punk. — Wir dürfen es also als besondere Ehre verstehen, dass Nile Rodgers unserer Kollegin Sandra Limoncini ein exklusives Interview gewährt hat. Rodgers hatte sich lange gegen ein Comeback von Chic gewehrt , weil ihm die Band ohne seinen Ex-Partner Bernard Edwards nicht vorstellbar war.

 

Dem Zündfunk erzählt Nile Rodgers, der eigentlich Jazz studiert hat, wie sich die Bands «Chic» 1976 gegründet hat, was das Studio 54 und Grace Jones dabei für eine — Rolle gespielt haben, wer mit «Le freak» gemeint war in einem der größten Hits von Chic und warum Disco-Music für ihn in den Anfangstagen einen Hippie-Vibe hatte.

 

Wiederholung vom 15. Juni 2024

 
 

SK-

Auf der Suche nach dem perfekten Klang – Der junge Beethoven in Augsburg

19.06.2024Alte MusikDeutschlandfunk KulturMartin Hoffmann

Beethoven in Augsburg

Vermutlich im Dezember 1786 machte sich Beethoven zu einer Bildungsreise nach Wien auf, um bei Wolfgang Amadé Mozart Unterricht zu erhalten. Ob Beethoven Mozart tatsächlich angetroffen hat, wissen wir nicht. Aber es bleibt uns die Erkenntnis: Der junge, pianistisch ambitionierte Beethoven verband mit dem Wunsch, Schüler Mozarts zu werden, auch das Interesse, die spezifischen Instrumente kennenzulernen, die den Weg zu Mozarts Klangästhetik erschließen sollten. Dazu gehörten insbesondere die Instrumente des in Augsburg wirkenden Clavierbauers Johann Andreas Stein. Man kann trefflich darüber spekulieren, wann Beethoven den Entschluss gefasst hat, die Rückreise von Wien nach Bonn zu nutzen, um nun auch (wie ehedem Mozart) die Werkstatt Johann Andreas Steins in Augsburg zu besuchen. Auf alle Fälle ist aber anzunehmen, dass sich die persönliche Bekanntschaft mit dem klangvisionären «State of the art»-Architekten des Hammerklaviers für Beethoven als einer der Höhepunkte seiner Bildungsreise erwies. Denn noch im Jahr 1833, fast ein halbes Jahrhundert später, stellt die «Allgemeine musikalische Zeitung» fest, dass «(…) kein Reisender, noch weniger aber ein Musiker von Bedeutung den Weg über Augsburg nahm, ohne den berühmten Stein zu besuchen».

 

 
 

Ein korrektes Passwort ist erforderlich.

Lock
Option: last radio poets – member-one | Registrierung/Login
SK-xxnohehitt

Mach mal langsam! – Musik zum Weltbummeltag

19.06.2024Kaisers Klängehr2 kulturNiels Kaiser —   –  Details

Welt bummeltag

Am 19. Juni kann man es langsam angehen lassen: Der Weltbummeltag lädt zum Innehalten ein. — Kaisers Klänge» liefern dazu die passende Musik! — Mit Robert Stolz schlendern wir gemütlich zum Blumenpflücken, mit Claude Debussy schauen wir ganz relaxed den Wolken nach. Und von Chopins Minutenwalzer hören wir natürlich die langsamste und entspannteste Version. Ein Tag, einfach zum Chillen und Ausruhen.

 
 

Ein korrektes Passwort ist erforderlich.

Lock
Option: last radio poets – member-one | Registrierung/Login
SK-xxddhehitt

What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Camille Bertault & David Helbock

19.06.2024Jazzfactshr2 kulturN.N. —   –  Details

Camille Bertault & David Helbock

What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Camille Bertault & David Helbock — Camille Bertault und David Helbock mit ihrem Projekt ‹Playground› beim 55. Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2024

 
 

SK-

Long Story Short #21: Ibelisse Guardia Ferragutti & Frank Rosaly

19.06.2024Round MidnightNDR KulturJumoke Olusanmi —   –  Details

Ibelisse Guardia Ferragutti & Frank Rosaly

In dieser Ausgabe von Long Story Short geht es um das neue Album — Mestizx» der vielseitigen Künstler*innen Ibelisse Guardia Ferragutti und Frank Rosaly. Ferragutti, inspiriert von Astrud Gilberto und Gustavo Santaolalla, verbindet verschiedene musikalische Einflüsse mit ihrem lateinamerikanischen Erbe, während Rosaly, beeinflusst von Elvin Jones und Tony Williams, traditionelle Jazzgrenzen durch experimentelle und avantgardistische Elemente erweitert. — Der Jazz war schon immer ein globales Phänomen und so gibt es in — Long Story Short» Musik aus allen Teilen der Welt, häufig von Musiker*innen in der Diaspora, für die kulturelle Diversität zum Alltag gehört: neue und alte Musik aus London, Mumbai, Chicago und Johannesburg, aber auch der Sound, mit dem die Musiker*innen selbst großgeworden sind: Hip Hop und Afrobeat, Rhythmen aus der Karibik oder auch klassische Musik aus Indien.

 

»Long Story Short» bildet aufregende Klänge ab, stellt Solo-Projekte und Kollaborationen vor und bringt ein reichhaltiges musikalisches Umfeld zum Klingen, das sich über den Jazz hinaus erstreckt.

 
 

Ein korrektes Passwort ist erforderlich.

Lock
Option: last radio poets – member-one | Registrierung/Login
SK-xxddhehitt

Orpheus und das Wasser des Vergessens

19.06.2024PasticcioÖ1Hans Georg Nicklaus —   –  Details

Orpheus

Caronte, der Türsteher des Hades, lädt Orpheus ein, vom Wasser des Flusses «Lethe», dem Wasser des Vergessens zu trinken. Ein freudiges Trinklied bei Stefano Landi (Anfang des 17. Jahrhunderts) mit der Botschaft: komm lieber Orpheus, die Euridice hat dich eh längst vergessen, gönnen wir uns ein paar Glaserl, um den ganzen Kram um Liebe, Schicksal und Tod zu vergessen.

 
 

Ein korrektes Passwort ist erforderlich.

Lock
Option: last radio poets – member-one | Registrierung/Login
SK-xxdddrop-1

100 Songs: Geschichte wird gemacht (3) Rainhard Fendrich – I Am From Austria (Österreich, 1989)

19.06.2024RadiokollegÖ1N.N. —   –  Details

Rainhard Fendrich

1989 war Rainhard Fendrich in seinem Haus in Florida für etwas Ruhe und Entspannung. Sein Bruder Harald und Tato Gomez waren gekommen. Die Nachbarn waren ebenfalls Österreicher, gaben sich allerdings als Schweizer aus. Denn die Waldheim-Affäre hinterließ international einen enormen Image-Schaden. Der ehemalige UNO-Generalsekretär und nunmehr österreichische Bundespräsident konnte sich an seine Mitgliedschaft in der nationalsozialistischen SA nicht erinnern und wurde von den meisten Weltmächten geächtet. Rainhard Fendrich plagte dennoch Heimweh. Und er schrieb die klandestine österreichische Bundeshymne schlechthin: — I Am From Austria». Der Sänger erinnerte sich darin an die — Dummheit, die zum Himmel schreit.» Gleichzeitig wird Heimatliebe als etwas Naturwüchsiges gerahmt, der man sich schlechthin nicht entziehen kann. Letztlich wurde das musikalische Bekenntnis zu Österreich dennoch in einer Fremdsprache ausgesprochen: I Am From Austria.

 
 

SK-xx

Fifty Shades of Meryem

18.06.2024FeatureNDR Kultur —   –  Details

Meryem Öz

Feature von Leon Daniel und Yannick Kaftan — Das Rebellische hat sie angeblich von ihrer Mutter. Schon in der Schule steht Meryem als Michael Jackson auf der Bühne und tanzt. Die vielen Rollen, die sie jetzt als Schauspielerin gestaltet, haben immer etwas mit ihr persönlich zu tun. Das ist ihr wichtig. Wie sehr muss man sich der deutschen Gesellschaft und der Theaterszene anpassen? Meryem will verändern, politisch sein, Dinge anders machen. Der Fußballspieler Neymar, sagt sie, habe eine Klausel in seinem Vertrag: — Er kann so oft nach Brasilien fliegen, wie er will». Einen solchen Vertrag wünscht sich Meryem auch für sich am Theater. Damit sie den Kontakt zur Türkei nicht verliert. — Von Michael-Jackson-Performances in der Schulzeit über erste Rollen am Stadttheater bis hin zu politischen Aktionen. In Meryems Engagement spiegelt sich immer auch ein Teil ihrer Biografie.

Regie: die Autoren — Mit: Meryem Öz — Technische Realisation: Jan Fraune, Lukas Wilke und Michael Kube — Redaktion: Joachim Dicks — Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024

 
 

SK-