Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Die Architektin Regula Lüscher im Gespräch

07.07.2024ZwischentöneDeutschlandfunkMarietta —   –  Details

Regula Lüscher

Regula Lüscher ««Wir suchen Charakter im Menschen und in Gebäuden» «Früher Senatsbaudirektorin in Berlin, heute «Stadtmacherin»: Die schweizerisch-deutsche Architektin Regula Lüscher weiß, dass «nachhaltiges und sparsames Bauen mehr Hirnarbeit» braucht. Für sie ist «Schönheit essenziell für Nachhaltigkeit im Bauen».

 
 

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Kit Armstrong, Wunderkind und Jahrhundertkünstler

07.07.2024Menschen und ihre Musikhr2 kulturNiels Kaiser —   –  Details

Kit Armstrong

Kit Armstrong, Wunderkind und Jahrhundertkünstler «Laut seinem Lehrer Alfred Brendel ist er ein Wunderkind und Jahrhundertkünstler. Auf jeden Fall sind bei Kit Armstrong viele Fähigkeiten in einer Person vereint: Er komponiert, er ist ein hervorragender Pianist, und er forscht als Mathematiker auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz. «So vielfältig wie seine beruflich-künstlerischen Tätigkeiten sind auch seine musikalischen Interessen. Von den ersten Tastenvirtuosen des 16. Jahrhunderts bis zu Michael Wollnys Jazzimprovisationen reicht die Musik, die er für die Sendung mitgebracht hat. Von den Koloraturarien einer Ingeborg Hallstein geht es bis zu den Flöteneskapaden von Jethro Tull.

 
 

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Gast: Najem Wali

07.07.2024Das GesprächNDR KulturCarsten Otte —   –  Details

Najem Wali

Nach etlichen Romanen auf Arabisch, die zumeist im Irak, aber auch in Israel spielen, hat Najem Wali mit «Stadt der Klingen» gerade seinen ersten auf Deutsch verfassten Roman veröffentlicht. Er spielt in Solingen und Bagdad, handelt von der Suche nach dem «Dolch der Liebe».

— Geboren wurde Najem Wali 1956 in der irakischen Öl-Stadt Basra. Er studierte zunächst Germanistik in Bagdad, wurde zu Beginn des Irak-Iran-Krieges zum Militärdienst eingezogen, desertierte, kam in Haft und floh Anfang der 1980er Jahre nach Deutschland. «Im Gespräch mit Carsten Otte erzählt Wali, der auch Vize-Präsident des PEN-Zentrums Deutschland und dessen «Writers in Prison»-Beauftragter ist, von seiner frühen Liebe zur deutschen Literatur, seinen Repressionserfahrungen, seinem Engagement für verfolgte Schriftsteller und der Utopie, dass Literatur die Welt besser machen könne, indem sie von anderen Wegen des Lebens erzählt. «

 
 

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Elisabeth Orth liest Georg Kreisler

07.07.2024Du holde KunstÖ1Kurt Reissnegger —   –  Details

Elisabeth Orth

«Wie war das nur? Ich weiß nicht mehr!» Gedichte und Chansons von Georg Kreisler. Es liest Elisabeth Orth. Gestaltung: Thomas P. Egger, Kurt Reissnegger. «Einige seiner Chansons, häufig von ihm selbst vorgetragen und am Klavier begleitet, voll mit bitterem Humor und brillantem Sprachwitz, sind so populär geworden, dass sie oft als Zitate verwendet werden. Weitgehend unbekannt geblieben sind seine Kompositionen für Klavier, für Orchester, zwei Opern und Lieder, ebenso seine Theaterstücke und Romane. Georg Kreisler hatte sich nach der Flucht in die USA 1938 um eine universitäre Musikausbildung bei Arnold Schönberg bemüht und kehrte in seinen letzten Lebensjahren zur klassischen Musik zurück. Gedichte und Kompositionen, die während seines Exils in den USA entstanden, beleuchten diese Seite seines Schaffens.

 
 

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Jane F. McAlevey, die Arbeitnehmer auf der ganzen Welt stärkte, stirbt im Alter von 59 Jahren

07.07.2024News: NachrufeThe New York TimesMargot Roosevelt —   –  Details

Jane F. McAlevey

Als Organisatorin und Autorin glaubte sie, dass eine Gewerkschaft nur so stark sei wie ihre Mitglieder, und schulte Tausende darin, «ihre Gewerkschaften zu übernehmen und sie zu verändern». «Jane McAlevey im Jahr 2000. Gewerkschaftliche Organisation, sagte sie, «ist mehr als das, was passiert, wenn man die Stechuhr bedient. Es geht um mehr. Können Ihre Kinder eine gute Schule besuchen? Einen sauberen und sicheren Park? Bezahlbaren Wohnraum? Transport?› « «Jane F. McAlevey, eine engagierte Gewerkschaftsaktivistin und Wissenschaftlerin, die Zehntausende von Arbeitnehmern auf der ganzen Welt in Strategien zur Übernahme der Führung und Gestaltung ihrer Gewerkschaften geschult hat, starb am Sonntag in ihrer Hütte in Muir Beach, Kalifornien. Sie wurde 59 Jahre alt. «Ihr Stiefbruder Mitchell Rotbert sagte, die Ursache sei Multiples Myelom. Ihr Hauptwohnsitz war in Manhattan. «Frau McAlevey (ausgesprochen MACK-a-leevee) widmete ihr Leben der Stärkung der Macht der Arbeiterklasse. Sie glaubte, dass von den Arbeitern getragene Gewerkschaften – die von unten nach oben und nicht von oben nach unten geführt werden – die wirksamsten Motoren zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Ungleichheit seien. «In ihren Schriften – unter anderem für The Nation als sogenannte « Streikkorrespondentin « des Magazins – und in häufigen Medieninterviews und Podcasts wurde Frau McAlevey zu einer lautstarken Kritikerin der ihrer Ansicht nach selbstgefälligen, unfähigen und untereinander geheimen Absprachen vieler Gewerkschaftsführer in den USA. ««Was fast keine Gewerkschaft tut, ist, ihre Mitglieder tatsächlich als Mitglieder in ihren eigenen Gemeinden zu organisieren, um die Macht der Gemeinde zu stärken», sagte sie letzten November in einem Interview für diesen Nachruf. «Ich bringe den Arbeitern bei, ihre Gewerkschaften zu übernehmen und sie zu verändern.» «Nachdem sie von 1997 bis 2008 erfolgreiche Kampagnen für den Gewerkschaftsdachverband AFL-CIO und die Service Employees International Union geleitet hatte, wechselte Frau McAlevey in die Beratertätigkeit und beriet Gewerkschaften im ganzen Land darin, wie sie die Basis mobilisieren, neue Mitglieder gewinnen und die aggressiven gewerkschaftsfeindlichen Taktiken der Arbeitgeber abwehren können. «

 
 

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Rhodos – einst & jetzt / Helios, der Koloss und die Ritter. Geschichte und Gegenwart der Insel Rhodos

07.07.2024AmbienteÖ1 —   –  Details

Rhodos

Helios, der Koloss und die Ritter. Geschichte und Gegenwart der Insel Rhodos. — Im Altertum galt Rhodos als die Insel des Sonnengottes Helios. Ihm war auch der Koloss von Rhodos geweiht, mit 30 m Höhe die größte Statue der Antike. Die 290 v. Chr. nach zwölfjähriger Arbeit fertiggestellte Riesenstatue galt als eines der Sieben Weltwunder. Kein Wunder, dass sie gerade in Rhodos entstand, denn die Stadt war schon damals ein wichtiges Handelszentrum für das gesamte östliche Mittelmeer. 1309 ergriffen die Kreuzritter von der Insel Besitz, nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren. Die Italiener, die Rhodos 1912 den Türken abnahmen, forsteten Wälder auf, bauten den verfallenen Großmeisterpalast wieder auf und begannen mit dem Tourismus. Der floriert auf der seit 1947 zu Griechenland gehörenden Insel noch immer. Jährlich kommen 1,2 Millionen Besucher. Doch abseits der Touristenzentren hat sich Rhodos viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt, insbesondere im Inselinneren, das neben der zum Weltkulturerbe zählenden Hauptstadt Ziel dieser Reise ist. – – Gestaltung: Margit Hainzl und Emil Wimmer – Redaktion: Ursula Burkert

 
 

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Mit Angela Aux, Sophia Jani, Teresa Allgaier, Skee Mask, Halo

07.07.2024NachtmixBayern 2Angie Portmann —   –  Details

Skee Mask

Popcast – Neue Musik aus Deutschland «Rock, Pop, Hip-Hop, Electro: jeder Monat beginnt mit einem Schlaglicht auf die Studios und Clubs zwischen Kiel und Weilheim. Der «Zündfunk» und das Goethe-Institut präsentieren gemeinsam Neues abseits der Charts. Qualitäts-Pop made in Germany. Im Juli ›24 sind unsere fünf Favs: der Münchner Space-Pop-Aficionado Angela Aux, die Komponistin Sophia Jani und die Violonistin Teresa Allgaier, der Techno-Export-Schlager Skee Mask, der Hamburger Schule-Sampler «Der Text ist meine Party» und Halo. Halo, das sind die beiden Berliner Musikerinnen Masha Qrella (Mina, Contriva) und Julia Kliemann (Komeit), die bereits vor zehn Jahren beschlossen hatten, ein Duo zu gründen, dessen tolles Debütalbum allerdings erst jetzt erschienen ist.

 
 

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Auf dem Weg zum Weltruhm: Firelei Báez im Kunstmuseum Wolfsburg

06.07.2024Fazit: ClipDeutschlandfunk KulturSimone Reber —   –  Details

Firelei Báez

Dynamische Kompositionen, intensive Farbenvielfalt und rätselhafte Motive – die dominikanisch-US-amerikanische Künstlerin Firelei Báez (*1981) versteht es, mit ihren großformatigen Bildern und kleinteiligen Installationen in der reizüberfluteten Kultur der Gegenwart Aufmerksamkeit zu erzeugen und zu visuell überwältigenden Erfahrungen einzuladen. «In den fiktiven Bildwelten der in New York lebenden Künstlerin vermengen sich kopflose Geschöpfe, die magisch zwischen Mensch, Pflanze und Tier changieren, verführerisch glänzendes Haar, farbenfrohe Federn, pralle Früchte und sturmerprobte Palmen. Mit einem malerischen Befreiungsschlag setzt Firelei Báez den gewaltvollen Kapiteln der Weltgeschichte Schönheit und Freude entgegen. Dabei reicht ihr Themenspektrum von dominikanischer und karibischer Kultur über Science-Fiction, Kunst- und Naturgeschichte bis zur Kolonialzeit, Migration, dem Leben in der Diaspora, Rassismus oder Genderfragen. «Während den Gemälden von Firelei Báez historische Landkarten, Konstruktionspläne oder Diagramme zugrunde liegen, setzen sich ihre Papierinstallationen primär aus bemalten Buchseiten zusammen. Dokumentieren die verwendeten Karten gezogene Staatsgrenzen, und damit Kontrollmechanismen und Machtverhältnisse, besetzen und sprengen ihre abstrakten Kompositionen und mächtigen Geschöpfe diese Weltordnung. Ihre Figuren sind schwer zu fassen – selbstbestimmt entziehen sie sich jeglichen Kategorisierungen. Sie unterwandern eurozentrische Sichtweisen und demonstrieren Widerstand gegen vergangene und gegenwärtige Gesellschaftshierarchien. ««Die Energie, die ich in der Welt spüre, muss ausgedrückt werden, sonst platze ich einfach.» «Firelei Báez

 
 

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Die olympischen Zeremonien auf der Seine waren ein gewagtes Unterfangen. Paris schaffte die Landung

27.07.2024NewsThe Washington PostClaire Parker und Rick Noack —   –  Details

olympische Zeremonie

Paris verwandelte sich in eine spektakuläre Bühne – und zeigte, dass mutiges Denken einem globalen Ereignis, dessen Popularität stark zurückgegangen war, wieder zu neuem Glanz verhelfen kann. «Frankreichs kühner Plan, die Olympischen Spiele in Paris auf der Seine zu eröffnen, sorgte vor den Zeremonien am Freitagabend für viel Aufsehen. «Kritiker machten sich Sorgen um die Sicherheit, die Kontrolle der Menschenmenge und die Logistik für den Transport der 85 Boote mit 6.800 Athleten auf der Seine. Koordinierte Brandanschläge auf das französische Hochgeschwindigkeitsnetz am Donnerstagabend heizten die Befürchtungen über unerwünschte Störungen zusätzlich an. «Doch am Ende verwandelte sich Paris in eine spektakuläre Bühne – und zeigte, dass mutiges Denken einem globalen Sportereignis, dessen Popularität in den vergangenen Jahren nachgelassen hatte, wieder zu Glanz verhelfen kann . «Ein Jahrhundert nach den Olympischen Spielen 1924 in Paris bedeutete die Eröffnungszeremonie am Freitag für Frankreich eine Rückkehr auf den Gastgeberstuhl. Und nach zwei Olympischen Spielen während der Pandemie, bei denen es nur gedämpfte und praktisch keine Zuschauer gab, markierten sie eine triumphale Wiederbelebung des Spektakels der Spiele: farbenfroh, gesellig, auffällig und seltsam – eine dynamische Mischung aus glühendem Patriotismus und schillerndem Internationalismus. «

 
 

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