30.07.2024 – Starke Stücke – NDR Kultur – Dirauser — – Details
Claude Debussy
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30.07.2024 – Starke Stücke – NDR Kultur – Dirauser — – Details
Claude Debussy
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30.07.2024 – Radiokolleg – Ö1 – Günter Kaindlstorfer — – Details
Erich Kästner
Erich Kästner, Antifaschist und Antimilitarist, hat sich zeit seines Lebens als demokratischer Sozialist verstanden. Über eines seiner politischen Erweckungserlebnisse hat der Schriftsteller Ende der 1960er-Jahre in einem Interview mit dem «Deutschlandfunk» Auskunft gegeben: «Ich komme aus ganz kleinen Verhältnissen, mein Vater war ein Facharbeiter und auch Sozialdemokrat natürlich. Ich habe als Kind schon erlebt, wie die Arbeiter streikten und wie die berittene Gendarmerie mit herausgezogener Plempe auf die Leute losschlug, die dann mit Pflastersteinen die Laternen einschlugen, und ich habe heulend neben meiner Mutter am Fenster gestanden. Mein Vater war da unten mit dabei – also, da haben wir schon zwei entscheidende Dinge.» – – In den Jahren der Weimarer Republik hat Erich Kästner nach eigener Auskunft sozialdemokratisch gewählt. 1932 trat er zusammen mit Heinrich Mann und Albert Einstein für ein Zusammengehen von SPD und KPD ein, um die Machtergreifung der Nazis zu verhindern – vergeblich. Das ›Dritte Reich› hätte «spätestens 1928 bekämpft werden müssen», resümierte Erich Kästner 1958 in seiner Schrift «Über das Verbrennen von Büchern»: «Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.» – – In den 1950er und 60er-Jahren engagierte sich der Schriftsteller gegen die deutsche Wiederbewaffnung und den Vietnamkrieg.
SK-
30.07.2024 – Radiokolleg – Ö1 – N.N. — – Details
Taylor Swift
Taylor Swift ist mittlerweile Gegenstand von Symposien, wissenschaftlichen Arbeiten, Artikeln im Feuilleton und Uni-Kursen. So findet im Sommersemester 2024 beispielsweise ein Seminar an der MDW – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien statt. Dieser Teil der Musikviertelstunde nähert sich Taylor Swift über die Ergebnisse studentischer Forschung zu Taylor Swifts Texten, zu Fragen des sozialen Geschlechts und der Hautfarbe – wie etwa reagiert sie implizit auf Vorwürfe, sie würde einen sehr weißen und exklusiven Feminismus vorleben -, Fragen der Stimme und nicht zuletzt von Wertungsfragen. Ist Taylor Swift nämlich eine Künstlerin, mit der sich selbst Bewertungskriterien von Popmusik verändern?
SK-
30.07.2024 – nach-gehört – Ö1 – Stephan Pokorny — – Details
Margarethe Engelhardt-Krajanek
Margarethe Engelhardt-Krajanek: Gefühle — Sie sind unser sechste Sinn und überlebensnotwendig. Denn bevor wir denken oder handeln, reagieren wir mit einem Gefühl. Dieses markiert eine Gefahr, aber auch eine Ressource. Und es lügt nicht. «Sie sind scheinbar launisch, flatterhaft und schwer zu begreifen. Und sie melden sich immer dann zu Wort, wenn weder Zeit noch Raum für sie da sind. Gefühle begleiten unser Leben. Manchmal schwingen sie uns ein wie eine harmonische Grundmelodie. Aber sie können auch stören, schrill und dissonant klingen. Wenn uns bewusst wird, dass sie unser Denken und Handeln bestimmen, versuchen wir, sie zu kontrollieren. Gelingt das nicht, ignorieren wir sie. Wir schieben sie weg und sind erstaunt, wenn unser Körper von unerklärlichen Beschwerden geplagt wird. Doch sind wir eins mit unseren Gefühlen, dann tragen sie uns und schenken uns Sternstunden mit anderen.
SK-
30.07.2024 – News – The Washington Post – Jerome Brouilet — Des Bieler — – Details
Gabriel Medina
«Ich hätte nie gedacht, dass diese Aufnahme so viel Anklang finden würde», sagte der Fotograf Jerome Brouilet über sein Bild von Gabriel Medina, «aber ich kann verstehen, warum. «Der Fotograf, der Gabriel Medinas bemerkenswerten Moment in Tahiti gekonnt einfing, sagte, seine Vertrautheit mit dem brasilianischen Star habe ihn auf das, was direkt nach seinem Rekordritt passierte, «vorbereitet» gehabt.
Von den Olympischen Spielen in Paris haben wir bereits jede Menge großartiger Bilder bekommen, doch der Preis für das bisher am häufigsten viral gegangene Foto geht an eine atemberaubende Aufnahme, die fast 10.000 Meilen entfernt in Tahiti aufgenommen wurde. «Dort wird der Surf-Teil der Olympischen Sommerspiele ausgetragen, und am Montag bescherten die berühmten Wellen von Teahupo›o Gabriel Medina einen unvergesslichen Ritt. Der brasilianische Star nutzte den Moment voll aus – ebenso wie ein Fotograf, der Medina in einer bemerkenswerten Jubelpose einfing. «Bild, aufgenommen von Jerome Brouillet für Agence France-Presse, zeigt Medina und sein angebundenes Brett, wie sie scheinbar parallel über dem Südpazifik schweben. Statt einer Szene der Gelassenheit erzählt das Foto jedoch eine eindrucksvolle Geschichte des olympischen Wettkampfgeistes, da Medina mit seinem rechten Arm und erhobenem Zeigefinger in der Luft eine «Nr. 1»-Geste machte. «Der 30-jährige Medina, dreimaliger World Surf League-Champion, hatte gute Gründe, seinen Sieg zu verkünden. Er war gekonnt in eine Barrel gesprungen und auf der anderen Seite nicht nur souverän aufgetaucht, sondern hatte alle Finger in die Höhe gestreckt, um den Richtern zu signalisieren, ihm eine perfekte 10 zu geben. Einige taten genau das, und Medina erreichte eine Punktzahl von 9,90, was einen neuen olympischen Rekord für einen einzelnen Wellenlauf bedeutete.
SK-news
30.07.2024 – News – Zeit-Online – Lea-Katharina Krause / AFP — – Details
Gabriel Medina
«Es war die perfekte Welle», sagt Surfer Gabriel Medina. Für das perfekte Foto benötigte Fotograf Jérôme Brouillet außerdem ein Boot, Erfahrung und etwas Glück.
Gabriel Medina scheint mitsamt Surfbrett senkrecht über dem Wasser zu schweben, den Finger siegessicher in der Luft. Das wohl spektakulärste Foto der Olympischen Spiele kommt, knapp 16.000 Kilometer von Paris entfernt, ganz ohne die atemberaubenden Kulissen wie Eiffelturm, Versailles und Invalidendom aus. In der Surfqualifikation erwischte der Brasilianer vor der Küste Tahitis eine brachiale Welle, schoss durch die Röhre und hob feiernd ab. «Alle Bedingungen erfüllt «AFP-Fotograf Jérôme Brouillet schoss währenddessen das Foto, das schon jetzt als Ikone der diesjährigen Olympischen Sommerspiele gilt. Um diesen Moment festzuhalten, drückte er nur viermal den Auslöser. Eines der Fotos davon war das, das jetzt um die Welt geht. «Es war nicht schwer, das Foto zu machen. Es ging mehr darum, den Moment zu antizipieren und herauszufinden, wo Gabriel aus der Welle kommt», sagte Brouillet. «Es gibt zwei Medienboote, von denen aus die Surfevents in den Gewässern vor Tahiti festgehalten werden, erklärte Brouillet dem Time Magazine. Er befand sich auf einem davon – und hatte Glück. «Um fair zu sein, wenn alle Bedingungen erfüllt sind – Wetter, Wellen, Licht, wenn der Bootsfahrer in der richtigen Position ist und wenn man weiß, wie man seine Kamera benutzt – kann man gute Bilder vom Surfen in Teahupo›o machen», sagte er. Der Rest sei Erfahrung, Timing und ein bisschen Glück. «— Die perfekte Welle» «Normalerweise schießen Fotografinnen und Fotografen bei Sportevents etwa 20 Fotos pro Sekunde. «Ich mag keine Serienfotos, dann stehe ich am Abend mit 5.000 Fotos da», sagte Brouillet jedoch. Er habe bereits in dem Moment, als er den Auslöser drückte, das Gefühl gehabt, einen besonderen Moment eingefangen zu haben. «Auf so etwas wartet jeder Fotograf», sagte Brouillet. «Zum gleichen Zeitpunkt hatte der abgebildete Gabriel Medina aus Brasilien ebenfalls ein gutes Gefühl. «Es fühlte sich an wie eine Zehn», sagte er. Diese pro Run höchstmögliche Punktzahl habe er schon einige Male erreicht und sei sich sicher gewesen, es diesmal wieder geschafft zu haben. «Es war die perfekte Welle», sagte er. Letztendlich erhielt Medina, seit Jahren einer der besten Surfer der Welt, 9,90 Punkte – die bisher höchste Wertung in einem olympischen Surfwettbewerb. Somit qualifizierte er sich für das Viertelfinale. «Dieses Foto von AFP-Fotograf Jérôme Brouillet geht um die Welt. Es zeigt den brasilianischen Surfer Gabriel Medina mit seinem Surfbrett nach seinem Ritt auf einer enormen Welle vor Tahiti.
SK-news
30.07.2024 – Kompressor: Clip – Deutschlandfunk Kultur – Caren Miesenberger — – Details
Kamala Harris
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30.07.2024 – Tonart: Clip – Deutschlandfunk Kultur – Rainer Limpinsel — – Details
Mambo Kurt
Heimorgel to Heaven — Ein Mann im Anzug steht hinter einer Heimorgel und spielt vor Metalfans im Leder-Outfit: Klingt sonderbar, findet aber seit 20 Jahren in Wacken statt. Jetzt hat Mambo Kurt mit „Heimorgel to Heaven“ den zweiten Teil seiner Autobiografie vorgelegt.
SK-xxddhehit
30.07.2024 – Tonart: Clip – Deutschlandfunk Kultur – Diviam Hoffmann — – Details
The Ramones
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30.07.2024 – Tonart: Clip – Deutschlandfunk Kultur – Goetz Steeger — – Details
Jimmy Cliff
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30.07.2024 – Sound Art: Zeit-Ton – Ö1 – Walter Weidringer — – Details
Wolfgang Rihm
Der Komponist Wolfgang Rihm ist in der Nacht zum 27. Juli 2024 im Alter von 72 Jahren verstorben. Unüberhörbar war Rihms musikalische Stimme: Als «einer der fruchtbarsten und vielseitigsten Komponisten der Gegenwart», so formulierte es 2003 die Ernst von Siemens Musikstiftung, als sie ihn zu ihrem Hauptpreisträger kürte, habe er «mit unerschöpflicher Phantasie, vitaler Schaffenslust und scharfer Selbstreflexion (.) ein an Facetten reiches Ouvre geschaffen». Unüberhörbar sind auch die Echos, die er im Musikschrifttum hervorgerufen hat: Über keinen lebenden deutschsprachigen Komponisten dürfte so viel geforscht, so viel geschrieben worden sein wie über ihn – die Tendenz war sogar noch steil ansteigend rund um seinen 70. Geburtstag im Jahr 2022. «Unüberhörbar ist Wolfgang Rihms Schaffen jedoch auch rein durch dessen Umfang: Wer könnte in einem Werkkatalog mit Einträgen jenseits des halben Tausends sich Rechenschaft ablegen über auch nur jedes bedeutungsvolle, jedes «große» Stück, die meisten Querverbindungen, die deutlichsten Verwandtschaften? Wie der Fotoschnappschuss kann da auch ein gleichsam gemaltes Porträt im Radio, für die knappe Stunde von «Zeit-Ton», nur radikal unvollständig und fragmentarisch bleiben. Interessant freilich, dass das Wort «Fragment» ohnehin durch Rihms Ouvre geistert: in Titeln, Untertiteln, literarischen Vorlagen. «— Uns muß es schütteln vor Energie, oder wir müssen lautlos sein vor Leere, dann sind wir Komponisten», schrieb der junge Wolfgang Rihm mit Emphase. 1952 in Karlsruhe geboren, wurde der Schüler von Wolfgang Fortner, Karlheinz Stockhausen und Klaus Huber Anfang der 1970er-Jahre zum profiliertesten Vertreter einer jungen Generation, die gegen die Vorgaben der seriellen und postseriellen Schule aufbegehrte: «Für mich ist Kunst eine andere Form von Atmung, von Hingabe, von Erschrecken und Umarmung und Schönheit und Furcht, von Erhabenem und Niedrigem in unauflöslicher Mischung.» «In Misskredit geratenen Kategorien wie «Gefühl» und «Innerlichkeit» verhalf der ebenso wortgewaltige wie tatkräftige Rihm in der Folge wieder zu Bedeutung – mit einer intuitiv-emotional wirkenden Tonsprache und mit besonderer Rücksicht auch auf die ältere Musikgeschichte. Etikettierungen wie «Neue Ausdrucksmusik» oder «Neoromantik» tat er freilich stets ab. «Anders als etwa bei Pierre Boulez, in dessen Schaffen verschiedene Werkfassungen zu einem idealen/ausgereiften Ziel fortschritten, generieren bei Rihm ältere Werke und Werkteile nach wie vor immer wieder neue, gleichberechtigte «Zustände», in denen Früheres partiell «überschrieben» und in neue expressive Zusammenhänge verwoben wird. (Wiederholung vom 14. März 2022) «
SK-
30.07.2024 – News: Nachrufe – The New York Times – Sam Roberts — – Details
Tom Porton
Tom Porton im Jahr 2016, dem Jahr, in dem er die James Monroe High School in der Bronx verließ. „Meine Karriere basierte immer auf dem emotionalen und sozialen Wohlbefinden des Kindes“, sagte er.
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