10.08.2024 – nach-gehört – Ö1 – Stephan Pokorny — – Details
Axel Corti
Es gibt Stimmen, die sich in unser Gedächtnis einprägen. Stimmen, die wir mit dem Medium Radio assoziieren und die Geschichten in unseren Köpfen und Herzen hinterlassen, die wir nicht mehr vergessen. Axel Corti war eine dieser Stimmen, der man sich nur schwer entziehen konnte. Akribisch in der Recherche, präzise in der Sprache und dem Publikum in bedingungsloser Intensität zugewandt, widmete er sich in seinem Radiofeuilleton DER SCHALLDÄMPFER den großen Themen der Weltgeschichte ebenso wie den scheinbaren Nebenschauplätzen des österreichischen Alltags.
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Mallory Swansons Tor verhilft US-Frauenfußballerin zu olympischem Gold
100 Jahre Radio – Tonmeister Herbert Prasch
10.08.2024 – Hörbilder – Ö1 – Johannes Gelich — – Details
Herbert Prasch
Für den Sohn einer traditionsreichen Wiener Musikerfamilie ist ursprünglich eine Karriere als Sänger klassischer Arien oder als Pianist vorgesehen. Doch der 1934 in Wien geborene Herbert Prasch interessiert sich zum Leidwesen seiner Eltern mehr für Radios, Mikrofone und Tonbandgeräte. «Mitte der 1950er Jahre bricht Prasch zum ersten Mal nach Nordafrika auf, erforscht und dokumentiert die dort praktizierenden Musiker und verspürt den Wunsch, die Klänge und Lieder aus Afrika aufzuzeichnen. Es folgen zwei große Afrika-Expeditionen, zu denen er sich gemeinsam mit anderen Abenteurern im Rahmen der «Österreichischen Afrika-Expeditionen» aufmacht. «Bei der ersten Expedition wiegen die Aufnahmegeräte noch 65 Kilogramm, nur im Auto kann er sich den Orten nähern, die er aufzeichnen möchte. Im Auftrag von wissenschaftlichen Instituten sammelt Herbert Prasch eindrucksvolle Tondokumente aus Afrika, die auch 60 Jahre nach ihrer Entstehung ihrer wissenschaftlichen Aufarbeitung harren. «Als die Expeditionsteilnehmer nach Österreich zurückkehren, werden sie als berühmte Afrikaforscher gefeiert, Politiker:innen und Journalist:innen springen auf den Zug auf, Afrika erscheint Ende der 1950er Jahre noch als exotischer Sehnsuchtsort. «In den 1960er Jahren längst als professioneller Tonmeister etabliert, zieht es Herbert Prasch noch einmal in die Fremde und er sucht im Auftrag von Werner Herzog Drehorte für dessen ersten großen Spielfilm «Aguirre – Der Zorn Gottes» mit Klaus Kinski. «Featureautor Johannes Gelich hat Herbert Prasch mehrere Male getroffen und seine abenteuerliche Biografie aufgezeichnet, an die sich der mittlerweile 90-jährige anhand von markanten Geräuschen und Klängen erinnert.
Ton: Elmar Peinelt «Sprecherin: Grischka Voss «Redaktion: Eva Roither
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Das Kind, das schon erwachsen ist / Darja Varfolomeev
10.08.2024 – News – Süddeutsche Zeitung – Volker Kreisl — – Details
Darja Varfolomeev
Rhythmische Sportgymnastik — Mit zwölf Jahren machte sich Darja Varfolomeev aus Sibirien auf den Weg nach Deutschland, um Olympiasiegerin in der Rhythmischen Sportgymnastik zu werden. Vielleicht ist sie auch deshalb früher besser als ihre Konkurrentinnen. — Die Siegerin hatte rund zweieinhalb Stunden die Fassung bewahrt. Natürlich, das Lächeln auf der Bühne wirkte wie echte Freude, war aber eher eine Maßnahme, um sich zu konzentrieren. Es handelte sich um den typischen routinierten Charme dieser Sportart, er muss sein, ein Lächeln gehört dazu. — Athletik, Muskelkraft, auch extreme Biegsamkeit, sehr hohes Springen – alles Anforderungen, die eine Sportgymnastin mitbringen muss.
SK-news
Volo, volo! — Von Flugmaschinen, Traumflügen und Flugträumen
10.08.2024 – Le week-end – Ö1 – Elke Tschaikner und Christian Scheib — – Details
George Antheil
Mit Musik von Leonardo Leo, Domenico Modugno, George Antheil, Kurt Weill und Bert Brecht, Joseph Haydn und anderen. «Wir träumen und wir fliegen in diesem «le week-end». Wir fliegen beispielsweise mit Domenico Modugno, der in seinem berühmten Lied «Volare» Blau auf Blau malte: «Nel Blu di Pinto di Blu» aus 1958: «Ich glaube, dass so ein Traum niemals wiederkehrt: «Ich malte meine Hände und mein Gesicht blau an. — Plötzlich riss mich der Wind mit, und ich flog über den unendlichen Himmel. — Fliegen. — Singen. — Blau, gemalt im Blau. — Wie schön, dort oben zu sein. — Und ich fliege fröhlich weiter. — Höher als die Sonne und sogar noch höher. — Während die Welt langsam in deinen blauen Augen verschwindet. — Deine Stimme ist eine sanfte Musik, die für mich klingt. «Es lag damals in der Luft, sogar die Luft noch hinter sich zu lassen, über das Blaue noch hinauszufliegen: Ein Jahr vor «Volare» war mit Sputnik der erste künstliche Satellit piepsend im Weltall rund um die Erde geflogen. Und drei Jahre später, 1961, verließ Juri Gagarin die Erde, um sie im Weltraum zu umkreisen. Im selben Jahr schrieb György Ligeti das Orchesterwerk «Athmosphéres». Das scheint im Nachhinein wie eine Ironie des Schicksals der Rezeptionsgeschichte dieses Orchester-Raumklang-Flugtraums. Es dauerte nämlich nur weitere sieben Jahre, bis Stanley Kubrick die Astronauten seiner «Odyssee im Weltraum» zu Ligetis Musik schweben ließ. «Die von Leonardo da Vinci ausgedachten und als Konstruktionszeichnungen festgehaltenen Träume vom Fliegen mussten lange warten, bis sie realisiert wurden, aber Renaissancegewebe von da Vincis Zeitgenossen Johannes Ockeghem lehrten die Menschen schon damals die Imagination vom Fliegen und von schwerelosen Zuständen. — Wie weit einen die eigenen Gedanken tragen können, erzählt uns Georg Friedrich Händel. Er holt sich Unterstützung bei einem mythologischen Flugträumer, beim Denker und Erfinder Dädalus, der seinem Sohn Ikarus Flügel baut, damit dieser in die Freiheit fliegen kann. Doch die banale Realität will es anders: Ikarus ist übermütig, fliegt zu nahe an die Sonne, das Wachs der Flügel schmilzt, die Federn lösen sich und er stürzt ins Meer. Die Visionen und die Fantasie des Dädalus waren also beständiger als der Leichtsinn des realen Fliegers. Und Georg Friedrich Händel erinnert an die enorme Flugkraft unseres Geistes: «Es fliege durch die Luft, wer zu fliegen vermag, geschwind überquere er Land und Meer, er komme und gehe, ohne haltzumachen. Auch der Mensch möge fliegen, doch mit den Gedanken die, viel leichter und feiner als Federn, der Himmel im gab.» «Der erste geschichtlich überlieferte Raketenstart fand im Jahr 1232 im Kaiserreich China statt. Die ersten Raketenstarts der Musikgeschichte sind in der Mitte des 18. Jahrhunderts zu datieren, und zwar in Mannheim. Johann Anton Wenzel Stamitz wollte die barocke Ästhetik hinter sich lassen, und baute sich dazu eine Rakete nach einem einfachen Grundprinzip: Leise anfangen, ein aufsteigendes Motiv mehrmals wiederholen, langsam aber unmissverständlich die Lautstärke steigern und ab geht›s in die nächste Umlaufbahn. «Mannheimer Rakete» nannte man diese neue Manier.
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Doping bei Olympia: Gold mit zwölf Jahren Verspätung
10.08.2024 – News – Zeit Online – Christian Spiller — – Details
Kynard / Drouin
Sie wurden um den größten Moment ihrer Karriere gebracht. In Paris bekommen Sportler endlich die Olympiamedaillen, die sie eigentlich schon vor vielen Jahren gewannen. «Der Hochspringer Erik Kynard hatte 2012 in London Silber gewonnen, in Paris bekam er am Donnerstag Gold. Der Kanadier Derek Drouin tauschte Bronze gegen Silber «Wenigstens waren jetzt seine beiden Kinder dabei, sagt Erik Kynard. Die waren damals, als er eigentlich Gold gewann, aber nicht bekam, noch gar nicht geboren. Nun konnten sie zusehen, wie ihr Vater endlich seine Medaille umgehangen bekam. Sie konnten hören, wie für ihn die US-amerikanische Hymne gespielt wurde. Und konnten zurückwinken, als er vom Siegerpodest in die jubelnde Menge winkte. Der Hochspringer Erik Kynard erhielt seine Goldmedaille, zwölf Jahre, nachdem er sie ersprungen hatte. «Als einer von zehn Sportlerinnen und Sportlern bekam Kynard am Donnerstag nachträglich seine Medaille. Im Champions Park von Paris, auf der Bühne, auf der auch täglich die aktuellen Sieger geehrt werden. Die zehn bekamen diese Medaillen jetzt erst, weil sie bei früheren Spielen betrogen wurden. So wie Erik Kynard, der 2012 in London mit Silber nach Hause musste. Sein Konkurrent Iwan Uchow aber wurde wie elf andere russische Leichtathleten für schuldig befunden, Teil des Staatsdopings gewesen zu sein. Uchows Ergebnisse wurden 2019 rückwirkend für die Zeit zwischen Juli 2012 und Dezember 2014 annulliert, einschließlich seines Olympiasiegs. Kynard rückte nach.
SK-news
In einem Damen-Sonnenbad‹Sonnenbad›. Von Helga Glantschnig
10.08.2024 – Ö1 Hörspiel – Ö1 – Helga Glantschnig — Kurt Reissnegger — – Details
Damen-Sonnenbad
Eine Gruppe älterer Frauen trifft sich regelmäßig in einem Damen-Sonnenbad. «Eine Besucherin, die nicht dazugehört, will dem Geschwätz, dem gedankenlosen Dahinplappern nicht zuhören. Sie protestiert mit einer Art innerer Monolog – eigenwillig, widersprüchlich, ironisch. Doch hinter den vermeintlichen Gesprächsbanalitäten ihrer Umgebung entdeckt man Einsamkeiten, Todesängste, Sehnsüchte und Leidenschaften. «Mit Bibiana Zeller (Anni), Susi Nicoletti (Burgi), Erni Mangold (Dagmar), Helma Gautier (Fanny), Else Ludwig (Erika), Michou Friesz (Gitti), Jazz Gitti (Christl), Ulrike Beimpold (Frau), Ton: Herta Schumlitsch, Schnitt: Anna Kuncio, Regie: Katharina Weiß (ORF 2000) «
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Olympische Spiele: Merci bien!
10.08.2024 – News – Zeit Online – Götz Hamann — – Details
Remco Evenepoel
Kann Paris bitte zum Vorbild werden für alle künftigen Olympischen Spiele? Wie Frankreich es geschafft hat, wieder Lust auf Großstadt zu machen. — Nur wenige Sekunden vor dem Ziel – und vor dem Eiffelturm. So siegte Remco Evenepoel beim Straßenrennen. — Ein Mann fährt über die Seine und über die Ziellinie, er stoppt, steigt vom Rad, stellt es quer und sich breitbeinig dahinter, dann reckt er die Arme hoch. So hat Remco Evenepoel seinen Olympiasieg im Straßenrennen gefeiert, während einige hundert Meter hinter ihm ein technikhistorisches Weltwunder zu sehen war: der Eiffelturm. Mehr Kulisse geht kaum. Stadt und Olympia, Architektur und Event verschmolzen hier zu einem Bild.An den Olympischen Spielen entzündet sich jedes Mal eine Debatte, was sie einer Stadt und den Menschen darin antun, was also Stadt und Spiele voneinander haben. Darauf hat Paris nun mehrere neue Antworten gefunden, und vielleicht kann daraus eine neue europäische Olympia-Formel werden, die irgendwann sogar eine deutsche Großstadtgesellschaft davon überzeugt, dass sich eine Bewerbung wieder lohnen könnte.Ein wenig subtiler, aber nicht weniger sinnbildlich als das Radrennen war die Szenerie beim 3 x 3 Basketball. Die deutschen Frauen haben einfach nicht verloren, 16:15 im Halbfinale, 17:16 im Finale. Ihr Sieg gehört zu den unerwarteten und deshalb so berührenden Momenten dieser Spiele. Die Basketballerinnen um Sonja Greinacher spielten dabei nicht in irgendeiner Funktionshalle um Gold, sondern wirklich auf der Straße, präziser, auf der Place de la Concorde. Temporäre Tribünen umschlossen das Spielfeld von drei Seiten, und das Publikum sah hinter den Basketballerinnen jenen Obelisken, den der französische König vor fast 200 Jahren vom ägyptischen Vizekönig geschenkt bekam. Und wer hat dieses 23,5 Meter hohe Monument aus Luxor nach Paris geschafft? Eben jener Jean-François Champollion, der zuvor den Stein von Rosetta entziffert, damit erstmals die ägyptischen Hieroglyphen übersetzt und den Europäern einen neuen Blick auf die Ursprünge ihrer Zivilisation erlaubt hatte. Drei Jahre war der Obelisk im frühen 19. Jahrhundert unterwegs vom Nil an die Seine, im Jahr 2024 wurde er zur Kulisse für die Olympische Spiele.
Kulisse einer EventgesellschaftJa, die Stadt ist während der Spiele zur Kulisse einer Eventgesellschaft geworden, die sich mehr für Bilder interessiert als für den historischen Kontext – und meistens wenig von ihm weiß. Ja, die Monumente von Paris machen Olympia total instagrammable und tiktokable, Monument und Event verstärken sich gegenseitig und erhöhen die Aufmerksamkeit auf die Spiele, was wiederum die Veranstalter nutzen, um Sponsoren hohe Summen abzupressen für die Erlaubnis, ihr Logo auf den Sport und die Stadt zu pappen.Andererseits haben sich bereits die Bildungsreisenden im 18. und 19. Jahrhundert in Italien und Griechenland gerne ein Ölgemälde von den Ruinen mit nach Hause gebracht. Als Souvenir. Manche ließen sich auch selbst hineinmalen. Schon damals dienten historische Stätten und Städte als Ausweis sozialer und kultureller Überlegenheit. Sie liehen dem Besucher ihre Aura so, wie sie heute dem Influencer und dem Sponsor dienen. Aber umgekehrt laden die allgegenwärtigen Bilder von Paris die Stadt wieder einmal als Sehnsuchtsort auf, sie erzeugen den Wunsch, dorthin zu reisen, endlich wieder Paris zu sehen, die Metropole zu erleben.Während der Pandemie hat die Stadt den letzten Rest ihrer Attraktivität eingebüßtEs ist eine Abwechslung zu dem Eindruck, den wir in der jüngeren Zeit von Millionenstädten gewonnen haben. Zu Recht werden sie als Orte beschrieben, an denen sich die Probleme türmen: kaum bezahlbare Mieten, das Aufstiegsversprechen klingt auch für die Mittelschicht hohl, seit die Immobilienpreise so hoch sind. Dazu kommt der Verkehrskollaps. Und es hat sich ein Bild von der Stadt verfestigt, die das umliegende Land aussaugt: Menschen weglockt, Unternehmen und damit Wohlstand zentralisiert, sich ernähren lässt. Als wäre das nicht genug Kritik, hat die Stadt während der Pandemie den gefühlt letzten Rest ihrer Attraktivität eingebüßt. Sie ist nicht mehr der Ort gewesen, an dem alles in Bewegung ist, dynamisch, an dem die Zukunft erdacht wird, die voller Chancen und Überraschungen steckt, nein, sie sperrte ihre Bewohner ein, warf sie auf ihre kleinen Wohnungen zurück und würgte das kulturelle Leben ab.Gemessen daran feiert Paris mit den Olympischen Spielen die Stadt wieder als Lebens- und Möglichkeitsraum. Es ist, wenn man so will, das erste globale Stadtfest seit dem Ende der Pandemie, und gerade die europäischen Metropolen sind dafür geeignet, weil sie mit ihren ikonischen Bauwerken, ihrer überschaubaren Größe und ihrer strengen Komposition erlauben, ein solches Sportereignis tatsächlich in die Stadt zu holen und beide Sphären augenscheinlich miteinander zu verbinden. (…) Ein Foto mit den olympischen Ringen? Kein Problem. Kinder erobern die Spiele.
SK-news
‹Hip Hop, don’t stop›
10.08.2024 – Diagonal – Ö1 – Thomas Mießgang und Peter Waldenberger — – Details
Hip Hop
Es ist immer schwierig, die Entwicklung eines ganzen Genres auf ein Ursprungsdatum festzunageln. Doch bei Hip Hop gibt es gute Argumente, im Jahr 2023 das 50-Jahr-Jubiläum zu feiern. «Am 11. August 1973 trat der DJ Kool Herc, heute eine Legende, bei der Back-to-School-Party seiner Schwester auf. Er verlängerte den Beat einer Nummer, indem er zwei Plattenspieler verwendete und die Percussion-Breaks mit einem Mixer zu einer Endlosschleife loopte. Diese Experimente führten zu dem, was wir heute als «breaking» oder «scratching» kennen. Als dann noch ein MC begann, sich über den kunstvoll arrangierten Instrumentalspuren als virtuose Wortschleuder zu betätigen, war Hip Hop geboren. Hip Hop ist heute so etwas wie die globale Lingua Franca der Popmusik, durchaus afroamerikanischen Ursprungs, aber mittlerweile von so vielen Ländern, Szenen, Milieus und unterschiedlichen Schichten aufgesogen, dass man von einer postrevolutionären Universalkultur mit maximaler Anschlussfähigkeit sprechen kann. «Auf jeden Fall gilt im Jahr 2023 (und auch noch 2024) genauso wie 50 Jahre zuvor die Formel: «Hip Hop don`t stop!»
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Kurator Kasper König ist tot
10.08.2024 – News – Zeit Online – dpa — – Details
Kasper König
Er initiierte die Skulptur Projekte in Münster und war lange Zeit Direktor des Museums Ludwig in Köln. Nun ist Kaspar König im Alter von 80 Jahren gestorben. «Kasper König während einer Ausstellung im Jahr 2017 in Münster: Der Kunstsammler und Kurator ist im Alter von 80 Jahren gestorben.
— Der Ausstellungsmacher und Kunstkenner Kasper König ist tot. Er sei am Freitag in Berlin im Alter von 80 Jahren im Kreise seiner Familie gestorben, bestätigte diese der Nachrichtenagentur dpa. Der Kunstprofessor und Kurator galt als einer der bedeutendsten Ausstellungsmacher in Deutschland. «König war von 2000 bis 2012 Direktor des Museums Ludwig in Köln. Er ist Initiator der Freiluftgroßausstellung Skulptur Projekte in Münster, die seit 1977 alle zehn Jahre veranstaltet wird und zu den wichtigsten Freiluftgroßausstellungen weltweit zählt. König erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2009 den Lifetime Achievement Award des New Yorker Guggenheim-Museums.
SK-news
SWINGING SIXTIES – Die 100 besten Songs der 60er Jahre [Ausblick]
09.08.2024 – Sounds & Stories – radioeins – Michael Luecke, Toby Scharper — – Details
Simon & Garfunkle
Am 11. August, von 9-19 Uhr, spielen wir die 100 besten Songs der 60er Jahre. Und was für ein Jahrzehnt das war! Als die Pop-Musik erfunden wurde. SWINGING SIXTIES – All Day long, die Top 100 Songs und das Lebensgefühl der 60er Jahre, als alles losging, als alles neu war, als alle träumten. SWINGING SIXTIES – die 60er-Jahre und ihre Musik aus einer Zeit, in der alles möglich schien. «Die radioeins-Sommersonntage-Top 100. Ausgewählt von der Crème de la Crème der deutschen Musikbranche.
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Meshell Ndegeocello, Milton Nascimento & Esperanza Spalding, Beabadoobee & King Gizzard & The Lizard Wizard
09.08.2024 – Soundcheck – radioeins – Torsten Groß, Tobi Müller, Nadine Lange, Hella Wittenberg — – Details
Meshell Ndegeocello
radioeins-Soundcheck-Gastgeber Torsten Groß diskutiert mit Tobi Müller (freier Kulturjournalist), Nadine Lange, Hella Wittenberg (Musikexpress) über die neuen Alben von Meshell Ndegeocello, Milton Nascimento & Esperanza Spalding, Beabadoobee und King Gizzard & The Lizard Wizard. — Zu James Baldwins 100. Geburtstag widmet US-Musikerin Meshell Ndegeocello dem Autor eine von seinen Texten über Rassismus, Religion und Sexualität inspirierte Songsammlung, die zwischen Soul, Jazz und Spoken Word angesiedelt ist. Im Kollektiv mit befreundeten Musiker*innen und Performer*innen zeigt sie dabei auch Verbindungslinien in die Gegenwart auf. Beeindruckend. — Nadine Lange, Tagesspiegel
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