Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Archiven

Aus den Archiven ist ein Sendungsformat von Deutschlandradio Kultur

Der Unberührbare / Alain Delon

18.08.2024NewsSüddeutsche ZeitungDavid Steinitz —   –  Details

Alain Delon

Es gibt nicht viele Künstler, die das Kino so geprägt haben wie er: Zum Tod des großen und komplizierten Künstlers Alain Delon, der fast Metzger, dann zum Glück aber doch Schauspieler wurde. — Der schöne junge Mann, der 1957 auf einer Cocktailparty im legendären Carlton-Hotel am Boulevard de la Croisette in Cannes auftauchte, muss ein atemberaubender Anblick gewesen sein. (…)

 
 

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Dapayk und Padberg

18.08.2024Elektro BeatsradioeinsOlaf Zimmermann —   –  Details

Dapayk und Padberg

Eva Padberg und ihr Mann Niklas Worgt firmieren seit 20 Jahren unter dem musikalischen Trademark Dapayk & Padberg. Gerade ist nach siebenjjähriger Pause das großartig, neue Album «In Between» erschienen. In den zurückliegenden Jahren gab es einige persönliche Veränderungen: sie sind Eltern geworden und von Berlin in die Uckermark gezogen. Olaf Zimmermann begrüßt Dapayk & Padberg in dieser «elektro beats»- Ausgabe als seine Studiogäste. Es geht u.a. um den Produktionsprozess des neuen Albums, Textinspirationen, einen persönlichen Rückblick auf bisherige Veröffentlichungen, den Plattentitel, das Elektronik- Klassik- Projekt von Dapayk und vieles mehr. Die zweite Stunde präsentiert dann ein zweiteiliges, exklusives DJ- Set von Künstlern der «Sonderling Berlin» und «Fruehling Records»- Labels.

 
 

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Das ganze moderne Reisewesen / Reiseberichte von Theodor Fontane

18.08.2024LiteraturÖ1Elisabeth Orth — Claudia Kaufmann-Freßner und Thomas Paul Egger —   –  Details

Theodor Fontane

«Das Reisen hat seine Gefahren wie alles andere; wer sie nicht mit in den Kauf nehmen will, muss zu Hause bleiben oder die große Linie halten. Alles Beste aber, wie überall im Leben, liegt jenseits der großen Straße», das schrieb Theodor Fontane, einer der großen deutschen Erzähler des 19. Jahrhunderts. Erst mit 30 Jahren entschloss er sich als Schriftsteller zu arbeiten. Er schrieb neben Gedichten und Novellen für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften Reiseberichte auch in Form von Tagebüchern, die unter dem Titel — Wanderungen» veröffentlicht wurden. — Mitte des 19. Jahrhunderts war das Reisen noch beschwerlich und nur wenigen Menschen möglich – Reiseberichte erzielten deshalb große Aufmerksamkeit. Ironische Gesellschaftskritik und Humor finden sich bei Fontane ebenso wie überraschend banale Vorurteile und Klischees. Positiv formuliert könnte man sagen, Fontane hat den Zeitgeist literarisch und publizistisch gespiegelt. Von einer Reise nach Venedig, so Fontane, sei er — preußischer denn je» zurückgekommen. — Unter dem Titel — Das ganze moderne Reisewesen» liest Elisabeth Orth Ausschnitte aus Reiseberichten von Theodor Fontane u.a. über Bayreuth, Berlin, London, Kopenhagen und Venedig. Zusammenstellung: Claudia Kaufmann-Freßner und Thomas Paul Egger. Musik: Cesar Cui.

 
 

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Französischer Schauspieler Alain Delon ist tot

18.08.2024NewsDeutschlandfunkDavid Steinitz —   –  Details

Alain Delon

Der französische Schauspieler Alain Delon ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das haben seine drei Kinder Alain Fabien, Anouchka und Anthony in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt. Delon prägte das französische Kino der 1960er- und 1970er-Jahre. Berühmt wurde er mit Filmen wie «Nur die Sonne war Zeuge», «Der eiskalte Engel» und «Der Swimmingpool».

Frankreichs Präsident Macron erinnerte an die legendären Rollen Delons und betonte, der Schauspieler habe die Welt zum Träumen gebracht. Er sei ein «französisches Monument».

 

Seinen Kindern zufolge starb Delon «friedlich in seinem Haus in Douchy» südlich von Paris. Die Familie bitte «in diesem äußerst schmerzhaften Moment der Trauer», ihre Privatsphäre zu respektieren.

 

Der Schauspieler hatte sich zuletzt nach mehreren Schlaganfällen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Seine drei Kinder lieferten sich seit Monaten einen heftigen Streit über die Behandlung des Vaters sowie über dessen Finanzen.

 

Geprägt durch die Armee Alain Delon wurde 1935 in Sceaux bei Paris geboren. Als er vier Jahre alt war, ließen seine Eltern sich scheiden. Danach wuchs Delon bei Pflegeeltern auf, die er als seine «wahre Familie» bezeichnete. Mit 17 Jahren ging er zur Armee – und nach Vietnam, damals Indochina. Später sagte er, «die Armee und die Erfahrungen in Indochina haben mich viel gelehrt. Alles, was ich später wurde, habe ich der Armee zu verdanken.» Nach seiner Rückkehr schlug sich Delon mit Gelegenheitsjobs durch bis ihn 1957 der Regisseur Yves Allégret für «Die Killer lassen bitten» engagierte. Den Durchbruch schaffte er 1960 mit den Rollen in René Cléments «Nur die Sonne war Zeuge» und Luchino Viscontis «Rocco und seine Brüder». Weitere große Erfolge waren 1963 Viscontis «Der Leopard», 1967 «Der eiskalte Engel» von Jean-Pierre Melville, 1969 «Der Clan der Sizilianer» mit Jean Gabin und Lino Ventura und 1970 «Borsalino» mit Jean-Paul Belmondo.

 

Große Liebe Romy Schneider Von 1959 bis 1964 führte Delon eine Liebesbeziehung mit seiner Kollegin Romy Schneider (1938–1982), die er noch 2019 als große Liebe seines Lebens bezeichnete. Mit ihr drehte er unter anderem 1969 Jacques Derays Film «Der Swimmingpool». Später war Delon zweimal verheiratet. Aus den beiden Ehen hat er drei Kinder.

 

Delon wurde unter anderem mit dem französischen Filmpreis César, dem Goldenen Bären der Berlinale und der Goldenen Palme von Cannes für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

 

Patriot und Gaullist Politisch ordnete sich Delon rechts ein. Er bezeichnete sich selbst als französischen Patrioten, der Napoleon Bonaparte und Charles de Gaulle verehre, aber auch als persönlichen Freund des rechtsextremen Politikers Jean-Marie Le Pen. Ihn hatte er als Soldat im Indochinakrieg kennengelernt.

 

Darüber hinaus bekannte Delon, Gaullist und Anhänger des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu sein. 2013 nannte Delon in einem Interview mit der Zeitung Le Figaro Homosexualität widernatürlich. Er sei nicht gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, aber gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle.

 

 
 

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Ein ‹klassisches› Jazzsaxofontrio / Joander Cruz, Ben Tiberio und Max Stadtfeld

18.08.2024HausmusikÖ1Klaus Wienerroither —   –  Details

Cruz · Tiberio · Stadtfeld

Das Trio des brasilianischen Saxofonisten Joander Cruz, der nach einem Jazzstudium in Mannheim seit einiger Zeit seine Zelte in Wien aufgeschlagen hat, des US-amerikanischen Kontrabassisten Ben Tiberio und des deutschen Schlagzeugers Max Stadtfeld verschmilzt die traditionsreiche New Yorker Jazzästhetik mit den kreativen Strömungen der brasilianischen Musik. Das Resultat ist eine hörenswerte Kombination aus Virtuosität und Leidenschaft. Alle drei Musiker bringen sich kompositorisch ein und loten die klanglichen Möglichkeiten des klassischen Saxofontrios ohne Akkordinstrument aus.

 
 

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Wie eine göttliche Intervention / Parteitag der Demokraten in Chicago

18.08.2024NewsSüddeutsche ZeitungPeter Burghardt —   –  Details

Kamala Harris

Kamala Harris kommt nach Chicago – und Stephanie Hart ist so begeistert, dass sie in ihrer Bäckerei auf der South Side den «Kamala Cake» verkauft. Blüht die alte Liebe zwischen der Stadt und den Demokraten in neuer Hoffnung auf? — Hier soll es passiert sein, genau hier. Der Kuss. Die Kreuzung 53th Street und Dorchester Avenue mag nicht der romantischste Ort von Chicago sein, neben der Filiale einer Sandwichkette. Aber an der Ecke liegt der Obama Kissing Rock, so heißt der Felsen. Eindeutig ein Meilenstein in dieser demokratischen Hochburg. — Am Montag geht die National Convention der Demokraten los, am Donnerstag wird dort als Höhepunkt Kamala Harris auftreten.

 
 

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17. August 1959: Miles Davis’ Jazzalbum ‹Kind of Blue› erscheint

17.08.2024ZeitZeichenWDR 3Thomas Mau —   –  Details

Miles Davis Kind of Blue

Es gilt als das berühmteste, einflussreichste und kommerziell erfolgreichste Jazz-Album: Die Platte «Kind of Blue» des Jazz-Trompeters Miles Davis erscheint am 17. August 1959. — Manhattan, 2. März 1959: Ein Montagnachmittag im Columbia-Tonstudio an der 30. Straße. Der Bandleader und Trompeter Miles Davis bringt seinen Musikern nur ein paar flüchtige Notizen mit – auf losen Zetteln. Dann geht es los mit der Aufnahme zu einem Stück, das noch nicht einmal einen Titel besitzt. — Zwei Mal unterbricht der Produzent die Aufnahme, dann spielen Pianist Bill Evans und Kontrabassist Paul Chambers das Intro, das das berühmteste Album der Jazz-Geschichte einleitet: «Kind of Blue». — Weil Miles Davis und seine Musiker bei der ersten Aufnahmesession nicht fertig werden, braucht es eine zweite. Am 22. April 1959 sind dann alle fünf Stücke für die Jazz-Platte fertig. Nur wenige Wochen später wird das Album veröffentlicht: am 17. August 1959.

 
 

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Hochstapeleien – Zwischen Kunst und Kriminal

17.08.2024DiagonalÖ1N.N. —   –  Details

Hochstapelei / Figur

Sommerreprisen 3: “Fake it, till you make it.” Man erkennt Hochstapelei erst, wenn sie auffliegt und die vollendete Täuschung ihr Ende findet. Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: John Cale – POPtical Illusions

Man kennt sie erst, wenn sie auffliegen, die vollendete Täuschung ihr Ende findet. Wenn die Karriere als Ärztin oder Prinz vorbei ist. Die Literatur liebt die talentierten Mister Ripleys, die dandyesken Aufsteiger vom Format Felix Krull, Netflix attestierte seiner Nachfolgerin, der vermeintlichen High Society Diva Anna Sorokin, Serientauglichkeit. Andere schreiben statt falscher Schecks frei fabulierte Geschichten und nennen sie Reportagen. Das erfuhr das deutsche Magazin Spiegel 2018 mit seinem Star-Schreiber Claas Relotius. Der Hochstapler, die Hochstaplerin ist nichts ohne das geneigte Publikum, das kann in der Chefredaktion oder in der New Yorker Austernbar sitzen und applaudieren.

– – Ist die Karriere einmal perdu, das Tarnen vorbei – im Mittelalter durch Hinrichtung, aber das ist eine andere Geschichte – bleibt Enttäuschung, gesellschaftliche Ablehnung. Und Faszination für die Geschichten vom ergaunerten Erfolg. Wie konnte sie, wie traute er sich das, wie hielten sie diesen Seiltanz dort oben aus, Tag für Tag?

– – Eine Sendung von Antonia Löffler und Peter Waldenberger. – – Mit Beiträgen von Roman Tschiedl und Naila Baldwin.

 
 

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Sergej Prokofiew: ‹Der Spieler›

17.08.2024Opernabend – Salzburger Festspiele 2024Ö1Michael Blees —   –  Details

Der Spieler

Mit Peixin Chen (Der General a.D.), Asmik Grigorian (Polina), Sean Panikkar (Alexej Iwanowitsch), Violeta Urmana (Antonida Tarassewischewa), Juan Francisco Gatell (Der Marquis), Michael Arivony (Mr. Astley), Nicole Chirka (Blanche), Ya-Chung Huang (Fürst Nilski), Ilia Kazakov (Baron Wurmerhelm) u.a. «Konzertvereinigung Wiener Staatsoperchor, Wiener Philharmoniker; Dirigent: Timur Zaniev. — (aufgenommen am 12. August 2024 in der Felsenreitschule Salzburg, im Rahmen der Salzburger Festspiele 2024, in 5.1 Surround Sound

Insbesondere als Komponist für die Bühne hat sich Sergej Prokofjew selbst erachtet, gerade in diesem Genre ist ihm aber nie die erwünschte Anerkennung zuteilgeworden wie als Schöpfer von symphonischen Werken, Konzerten, Balletten oder Kammermusik. Von den acht mit Opuszahlen versehenen Opern aus seiner Feder (einige davon sind erst nach seinem Tod zur Uraufführung gekommen) hat eigentlich nur eine einzige – «Die Liebe zu den drei Orangen», uraufgeführt 1921 in Chicago – einen gewissen, wenn auch randlagigen Platz im ständigen Repertoire erreicht, während man Werken wie «Krieg und Frieden», «Der feurige Engel», «Semjon Kotko» oder «Die Verlobung im Kloster» nur sehr punktuell auf den Opernbühnen begegnet. — Und dies gilt auch für den Vierakter «Der Spieler», ein Werk, das zwischen 1915 und 1917 entstanden ist – gerade einmal 25 Jahre alt war der Komponist, als er die Partitur abgeschlossen hat. Für eine Produktion in Sankt Petersburg, damals Petrograd, war das neue Werk des jungen Tonsetzers vorgesehen, doch nach der Februarrevolution 1917 war an eine Bühnenrealisierung nicht zu denken – und gerüchteweise soll auch das mit der extrem schwierigen Partien unzufriedene Ensemble aufgeatmet haben, als das schon in Proben befindliche Werk abgesetzt wurde. Erst 1929 ist «Der Spieler» erstmals über die Bühne gegangen, in Brüssel in französischer Übersetzung als «Le Joueur» – und vom Komponisten stark überarbeitet und in vielen Details vereinfacht. — Nach einem autobiographischen Roman von Fjodor Dostojewski (der auch mehrmals verfilmt wurde) hatte der Komponist selbst das Libretto verfasst; als Handlungsort wird «Roulettenburg» genannt, womit Wiesbaden oder Baden-Baden gemeint sein könnte, wo der Dichter selbst der Spielsucht verfallen war. Hier trifft man auf einen hochverschuldeten General und seine Familie; man wartet gespannt auf Nachrichten aus Moskau über die Großmutter des Generals. Ihr Tod würde der Familie ein reiches Erbe bescheren, mit dem man sich endlich aus unterschiedlichsten Verpflichtungen freikaufen könnte. Doch statt der erlösenden Nachricht trifft die gestrenge alte Dame selbst ein, gibt sich tollkühn dem Spiel hin und verliert ihr ganzes Vermögen. Es geht in der grotesken Geschichte um Geld und Liebe, Spielsucht und Verzweiflung – und um an der Liebe zum Spieltisch im Leben scheiternde Existenzen. — Bei den Salzburger Festspielen ist bisher nur eine einzige Oper von Sergej Prokofjew zur Aufführung gekommen: 2004 hatte man die monumentale Oper «Krieg und Frieden» präsentiert, allerdings in konzertanter Form. Mit dem Spieler wird beim Festival an der Salzach nun auch erstmals ein Bühnenwerk des russischen Komponisten in szenischer Form präsentiert – inszeniert von Peter Sellars und musikalisch geleitet vom jungen russischen Dirigenten Timur Zangiev.

 
 

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Waffe oder Brücke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg / Internationales Jazzfestival Saalfelden u.a.

17.08.2024Ö1 JazznachtÖ1Michael Rüsenberg, Rüdiger Ritter – Verena Göltl —   –  Details

Willis Conover

Das Ö1 Jazznacht-Magazin — Heute mit diesen Themen: Konzerttipps, Empfehlungen und News sowie mit einer Rezension von Michael Rüsenberg über das im Verlag Peter Lang 2023 erschienene Buch «Waffe oder Brücke? Willis Conover und der Jazz im Kalten Krieg» von Rüdiger Ritter. — Für Spannung sorgt das Jazznacht-Gewinnspiel.

 
 

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Tragende Szenesäulen / Wolfgang Rainer

17.08.2024Ö1 JazznachtÖ1Verena Göltl —   –  Details

Wolfgang Rainer

Das Ö1 Jazznacht-Gespräch mit: Wolfgang Rainer — Er schwebt als Batman im Originalkostüm über dem Symphonieorchester Innsbruck, komponiert Bühnenmusik für das Theater Konstanz und das Salzburger Schauspielhaus und ist einer der gefragtesten und originellsten Jazzschlagzeuger des Landes: Der im Zillertal beheimatete Wolfgang Rainer, 2014 mit dem Jazzpreis der Stadt Innsbruck ausgezeichnet, ist als Sideman in unterschiedlichsten Konstellationen rund um den Globus unterwegs. Flip Philipp und Bertl Mayer, das Vienna Symphonic Jazz Project der Wiener Symphoniker, Robert Jukic, das Trio JazzPÖ, Simon Plötzeneder, Federica Ferrari, Katrin Weber und viele weitere Musiker:innen und Bands können und wollen auf Wolfgang «Wolfi» Rainers luxuriöse Qualitäten nicht verzichten.

 

Im Gespräch mit Verena Göltl in der Reihe «Sidewomen & Sidemen: Tragende Szenesäulen» verrät der vielbeschäftigte Musiker, wie man bei so vielen unterschiedlichen Rollen die eigene Handschrift behält, und was es mit seiner Vorliebe für Leinwandhelden auf sich hat.

 
 

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Déjà-vu + Raphael Wressnig + Jazz made in A

17.08.2024Ö1 JazznachtÖ1Verena Göltl —   –  Details

Raphael Wressnig

(Fortsetzung); Raphael Wressnig 2022 im Grazer Orpheum Extra

Déjà-vu. Ein Standard – 1000 und eine Interpretation: «How high the moon» — «How high the moon» ist wohl einer der meistgespielten Jazzstandards. So zumindest die naheliegende Schlussfolgerung beim Anblick der langen Liste äußerst geschmackvoller Interpretationen, mit der das ORF-Archiv diesbezüglich aufwarten kann. Von Bugge Wesseltoft am Solopiano bis Diane Schuur mit Big Band – das 1940 vom US-Amerikaner Morgan Lewis für den Broadway komponierte Stück mit einem Liedtext von Nancy Hamilton scheint über die Jahrzehnte nichts von seinem Glanz eingebüßt zu haben.

Das Ö1 Jazznacht-Konzert: Raphael Wressnig, Graz 2022 — Der Konzertmitschnitt kommt diesmal aus dem Süden, vom ORF-Landesstudio Steiermark, und verspricht «Groove & Good Times»: Unter diesem Motto gastierte der singende Hammond-Orgel-Spezialist Raphael Wressnig aus der Südsteiermark mit dem brasilianischen Brüderpaar Igor Prado (E-Gitarre, Gesang) und Yuri Prado (Schlagzeug) am 25. Oktober 2022 im Orpheum Extra in Graz. Energetischen Funk, Soul, Blues mit Klasse und einem kräftigen Schuss guter Laune servierte das brodelnde Trio und erwies auch Jazzorganist und Wegbereiter Dr. Lonnie Smith seine Ehrerbietung. Die Hammondorgel B3 feiert 2024 übrigens ihren 90. Geburtstag. Im April 1934 wurde dem US-Amerikaner Laurens Hammond das Patent für sein «Electrical Musical Instrument» zugesprochen. Ein Grund mehr, zu Raphael Wressnigs Orgelkapriolen ein jazznächtliches Tänzchen aufs Wohnzimmerparkett zu legen!

Jazz made in A — Bunt wie ein Kolibri präsentiert sich die österreichische Jazzszene. Für musikalische Farbenpracht sorgen diesmal Wolfgang Schalk, Birds against Hurricanes und June in October.

 
 

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