26.03.2025 – ZeitZeichen – WDR 3 – Wolfgang Meyer — – Details
George Smith
Die Geschichte der Sintflut ist mit ihm eng verbunden: Der britische Assyriologe George Smith entziffert Keilschrift-Zeichen, die über den Mythos berichten. Eine Sensation. — Die Zeichen auf der zerbrochenen Tontafel sind winzig, dennoch gut erkennbar. Sie sehen aus wie eingeritzte oder eingedrückte Muster – eine Mischung aus Symbolen und Buchstaben. Es ist Keilschrift, an die 5.000 Jahre alt. Ausgegraben wird sie 1840 während einer Expedition in Mesopotamien, dem heutigen Irak. — Doch gelesen wird die Tafel erst mehr als 30 Jahre später – von George Smith, der als Assistent im Britischen Museum in London arbeitet: «Ich sah sofort, dass ich mindestens einen Teil der babylonischen Sintflutgeschichte entdeckt hatte.» — Es wird sich als das letzte Kapitel des umfangreichen und heute berühmten Epos über den sagenhaften König Gilgamesch entpuppen. Eine der ältesten literarischen Texte der Menschheitsgeschichte. Viel älter als die Bibel.
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